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Autor Thema: "Cecilia" french romantic  (Gelesen 1871 mal)
Wichernkantor
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« Antworten #10 am: 02. Dezember 2016, 06:11:44 »

Jo, heute fällt der Griffel früher (immer unter der Prämisse, dass der Papst nicht evangelisch wird oder Frau Käßmann ihre Verlobung mit Wladimir Putin bekannt gibt), da werde ich Muße haben, etwas an den Knöpfchen und Tasten zu spielen. Vieleicht gibt's ja dann schon was auf die Ohren ...

Gestern Abend habe ich der Hausfrau noch ein Schlummerliedchen gespielt. Die beiden Prinzipale 8' sind wirklich ausnehmend schön, wenn sie von keiner echten ACC stammen, dann aber zweifellos aus seinem stilistischen Umfeld. (Ich tippe auf Koulen oder Stahlhut - könnte aber auch Merklin oder Convers sein.) Auffallend Strich und Helligkeit hat die Oktave 4'  der Grand Orgue. Schön ausdifferenziert sind auch die Flöten 4', die überblasende rund und saftig, die douce im Positif sehr "doucement".

Beim Abschalten (dafür gibt es immer noch keinen Knopf) rate ich dringend, erst die Endstufe schlafen zu schicken. (Ich habe das Kistchen am Dave hängen.) Denn wenn der Rechner 'runtergefahren ist und man ihn bei eingeschalteter Endstufe per Steckerzug vom Netz trennt, kriegt letztere ein infernalisches Brummsignal.

Weiß der Geier, wo das herkommt - ich will es auch nicht durch erneuten Versuch herausfinden ...

LG
Michael
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« Antworten #11 am: 02. Dezember 2016, 07:44:40 »

Basis soll laut Mlnarik ACCs Orgel aus St. Etienne in Caen sein (1882? wenn ich recht erinnere). Wenn man die dortige Disposition aufruft, findet man alle Register wieder ...

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« Antworten #12 am: 02. Dezember 2016, 08:41:21 »

Basis soll laut Mlnarik ACCs Orgel aus St. Etienne in Caen sein (1882? wenn ich recht erinnere). Wenn man die dortige Disposition aufruft, findet man alle Register wieder ...

Leider habe ich keine Einspielung, mit der man vergleichen könnte. Im Urlaub voriges Jahr waren wir in der Normandie und auch in besager Kirche - die Orgel war leider nicht zu hören. Und wir wollten dann auch zum Strand ...

LG
Michael
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« Antworten #13 am: 02. Dezember 2016, 09:14:23 »

Look here - da gibt es Klangbeispiele:

http://www.sonusparadisi.cz/en/organs/top-selection/caen-st-etienne.html
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« Antworten #14 am: 02. Dezember 2016, 09:23:15 »

Ja, die Sonus-Paradisi-Samples sind ja verwendet - auch in der barocken "Cecilia" ist eine Grenzing-Orgel drin, die es bei SP als Set gibt.

LG
Michael
 
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« Antworten #15 am: 08. Dezember 2016, 07:49:47 »

Sonntag unterziehe ich die romantische "Cecilia" dem Härtetest im Gelände. Sie kommt an meiner Feldorgel in einem Gemeindesaal zum Einsatz - mal sehen (und vor allem: hören), wie sie sich beim Begleiten macht.

LG
Michael
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« Antworten #16 am: 08. Dezember 2016, 09:03:25 »

Da bin ich gespannt und wünsche viel Erfolg  Freudensprung

LG Bernd
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« Antworten #17 am: 12. Dezember 2016, 09:42:30 »

Gestern Nachmittag habe ich die romantische "Cecilia" an der Feldorgel in einem Gemeindesaal bei einer Advents-Andacht eingesetzt. Wiedergabe via Dave 8, die Satelliten zur Wand gedreht mit ca. 50 cm Abstand, den Sub asymmetrisch in einer Stirnwand-Ecke - ein in diesem Raum erprobtes und bestens bewährtes Abstrahlverfahren.
Die Orgel wurde als warm und tragend wahrgenommen. Ich hatte vorher nochmal die Balance der Register untereinander anhand mehrerer Referenzaufnahmen von ACC-Orgeln überarbeitet und bin jetzt mit dem Ergebnis zufrieden.
Ich hoffe, es findet auch das Wohlgefallen des glücklichen Besitzers - wenn nicht: Ein Druck auf den Reset-Button genügt.
Im Lauf der Woche komme ich sicher noch dazu, ein paar Aufnahmen einzustellen.

LG
Michael
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« Antworten #18 am: 14. Februar 2017, 08:58:50 »

Auf die Gefahr hin, irgendwo in den unendlichen Weiten des Forums etwas überlesen zu haben  Ratlos, frage ich dennoch einmal aufs Geratewohl, und vielleicht ist Bernd einer der besten Ansprechpartner, da er ja bspw. sowohl eine samplingbasierte Orgel (und Expander) als auch die physis-Klangerzeugung durch Viscount (Accupipe) nutzt (ich weiß leider aus dem Stegreif nicht, wer sonst etwa eine Concerto/ Unico und z.B. einen Hoffrichter-Expander in gebracuh hat).
Meine Frage wäre mithin: Wie steht es generell mit der Verschmelzungsfähigkeit der beiden unterschiedlichen klanggenerierenden Systeme? Kann man bspw. Register das Cecilia-module mit solchen des Accupipe dergestalt verwenden und mischen, dass eine Verschmelzung eintritt oder hört man doch stets die Differenzen? Harmoniert also Physis mit sampling?
Liebe Grüße
Benjamin
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« Antworten #19 am: 14. Februar 2017, 11:04:19 »

Ich betreibe Expander aller Systeme an meiner Ex. 360 nebeneinander und miteinander: "klassisches" Sampling bei den Ahlbörnern, Physis beim CM 100, virtuelle Orgeln bei der (barocken) "Cecilia" und bei den Hofffrichters. Sieht man von der (geringen, dennoch gewöhnungsbedürftigen) Verzögerung der virtuellen Komponenten ab (Latenz), gibt es dabei keine Probleme. Die Expander hängen, teils einzeln, teils über ein Mischpult zusammengefasst, an vier passiven 2.1-Systemen, d.h. das vorverstärkte Signal aus dem Expander wird über Stereo-Endstufen an die Boxen weitergereicht, bei den Ahlbörnern hängt noch jeweils ein "Alesis microverb 4" dazwischen. Und den CM 100, der ja sechs Ausgänge hat, gebe ich über vier Ausgänge mit einem Roland RSS wieder - Clemens hat a.a.O. zu recht vom "Suchtpotential" dieses Gerätes gesprochen ...  Lachen
Durch entsprechende Einstellung der Hallparameter und die Platzierung der Systeme versuche ich allerdings nicht, "totale" Verschmelzung" zu erreichen, sondern die Illsuion einer mehrteiligen Anlage à la Freiburg oder Michel HH zu erzeugen. D.h. der zentralen "Hauptorgel" stehen virtuelle Chororgel, Langhausorgel und Westwerkorgel gegenüber.

Ich glaube nicht, dass jemand beim "Blindversuch" in der Lage wäre, mit 100 Prozent Trefferquote zu sagen, welches System die Klänge liefert ...  Lachen

LG
Michael
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