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Autor Thema: Mein (Irr-)Weg zur digitalen Sakral-Orgel  (Gelesen 17517 mal)
martin
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« Antworten #140 am: 15. April 2017, 15:31:48 »

ASIO Treiber (Audio Stream Input Output) haben nichts mit MIDI direkt zu tun. Da es sich aber gerade bei der Übermittlung von Audio-Datenströmen um zeitkritische Operationen handelt, denen vom Betriebssystem Priorität eingeräumt wird, ist ein indirekter Einfluss dennoch möglich, wenn z.B. die Reihenfolge der Abarbeitung von Interrupts durch sie beeinflusst wird. Z.B. erhält man auf vielen Rechnern beim Betrieb mit Hauptwerk  unter den Standard Windowstreibern unangenehm lange Latenzzeiten, die durch ASIO4All sehr deutlich verkürzt werden. Möglicherweise muss der MIDI-Treiber jedesmal warten, bis er eine Freigabe vom Audiodatentreiber bekommt, dass das nächste Ereignis verarbeitet werden kann.
Alle mir bisher bekannten MIDI/Audio APIs unter Windows haben nichts miteinander zu tun - eine Koordinierung ist Sache der Anwendungen.
Interrupts betreffen mittlerweile nur mehr die Geräte-Treiber - Anwendungen bekommen nur mehr asynchrone Signale. Eine Mikro-Optimierung der Interrupt-Verarbeitung ist auch nicht das Problem, das ASIO4ALL löst:
ASIO4ALL übersetzt die Audio API WDM/KS nach ASIO.

Moderne Betriebsysteme wie Windows ab NT (+ Nachfoger 2000, XP, Vista, 7, 8, 10) haben eine strikte Trennung zwischen den einzelnen Teilen des Betriebsystems.  Der Kernel verwaltet den Computer und die Kernel Treiber kümmern sich um den Hardware-Zugriff. Im User Mode laufen dann weitere Teil, die zwischen den Anwendungen und Kernel-Treibern vermitteln. Bei der Windows-Audio Verarbeitung umfasst das zB auch einen Mixer, der weitere Latenzen erzeugt.

Die ASIO API wurde seinerzeit von Steinberg geschaffen. Die ASIO Treiber der Soundkarten-Hersteller ermöglichen eine direkte Nutzung der Soundkarten mit wenig Latenz, weshalb viele Programme ASIO unterstützen - das ASIO SDK limitiert die Programme aber auf nur eine aktive Soundkarte.

Mirosoft hat im Laufe der Zeit weitere Audio APIs eingeführt (zB WDM/KS, WSAPI) und so eine Nutzung der Soundkarten mit weniger Latenz ermöglicht. Leider werden von den diversen Programm  diese APIs im Gegensatz zu ASIO nicht unterstützt - dort tritt ASIO4ALL als Vermittler auf.

PS: GO kann schon einiger Zeit WDM/KS und WASPI direkt - ASIO Support haben nur mehr spezielle GO Builds.
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Flute8
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« Antworten #141 am: 23. April 2017, 13:05:43 »

Hallo zusammen

Um nochmals auf die Intonations-Software zurückzukommen:

Das Problem lag bei der Darstellung der Bedien-Oberfläche. Funktioniert haben die Eingaben schon, ich wusste aber nicht genau WAS ich tat, da die Beschriftung fast aller Felder fehlte. Man sah z.B. nur „in der Luft hängende Schieberegler“ ohne jede Positions-Striche, ohne Angabe, was man jeweils verändert.  Motzen Schock

Inzwischen habe ich im Büro meine Abhöranlage des Computers mit Mixer und 2x Yamaha MSP-5 plus Magnat Sub A31 mit der K352 verbunden. Es klingt bereits erstaunlich voll und „echt“, dabei den Hall in der Orgel nur schwach, am Mixer mittel eingestellt. Dadurch ist das Signal aus der Orgel fast trocken, aus der 2.1 Anlage wie mit „Fernhall“ versehen zu hören, was sehr voluminös und mit„rear-Anteil“ klingt.

Ohne zu intonieren gefallen mir die Romantic-Orgeln viel besser als die barocken, da muss ich zuerst noch mit dem Intonat dahinter, wie bereits erwähnt ab ca. mitte Juni. Inzwischen freue ich mich am beeindruckenden Klang im Büro.  Lachen

Beste Grüsse aus der Schweiz

Flute8
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« Antworten #142 am: 27. Dezember 2017, 16:47:19 »

Hallo zusammen

Wahnsinn, schon sind seit dem letzten Eintrag 8 Monate vergangen. Schock Augenrollen

Ein kleiner Zwischenbericht:

Ich habe jetzt endlich mal die Klassik 352 an externe Lautsprecher angeschlossen und zwar an meine zwei Mackie DLM12 und einen Subwoofer Mackie DLM12s. Diese klingen sehr ausgewogen und angenehm, wird der speziellen Bauart des DLM-12 zu verdanken sein. (Im Amazona Testbericht nachlesbar)

Der Vorteil einer externen Abstrahlung ist ja auch, dass einzelne leise Register mit ihrer Original-Lautstärke gespielt werden können, was in der Orgel, bei den relativ kleinen Maximal-Pegeln schlichtweg nicht möglich ist. Beispiel: Die Lautstärke einer normalen Blockflöte kann ich mit den eingebauten Lautsprechern (mit Einzel-Instrument z.B. Flöte 4‘) bei weitem nicht erreichen.

Da sich mein musikalisches Engagement in letzter Zeit immer mehr Richtung Unterhaltungs- und Tanzmusik erweitert/verschoben hat, (habe den neuen Yamaha Genos gekauft, für das Finger-Training ist das NU-1 zuständig), ist mein Bedarf die Sakral-Orgeln zu spielen auf ca. 5% Anteil zurückgegangen. Da mir die Gloria Klassik 352 für meine Bedürfnisse in Zukunft genügt, möchte ich meine CONTENT Cantate 346R verkaufen. Diese ist hier im Angebot:

http://www.tutti.ch/aargau/musik/instrumente/angebote/content-dig.-sakralorgel-cantate-346r-3-man.-30-t.raco-ped_18910755.htm
 
Gerne nehme ich auch Angebote oder Fragen per PN oder SMS entgegen. Man kann ja über alles diskutieren, ev. auch über die externe Abstrahlung oder einen Teil davon.

Beste Grüsse aus der Schweiz

Flute8
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« Antworten #143 am: 27. Dezember 2017, 16:51:07 »

Holla, so schnell können sich Prioritäten verschieben. Gutes Gelingen beim Verkauf; der Preis ist schnäppchenwürdig, ich nehme an, dass du die Orgel bald an den Mann bringst.

Alles Gute in die Schweiz!
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PeterW
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« Antworten #144 am: 27. Dezember 2017, 17:33:45 »

Jetzt bin ich s-p-r-a-c-h-l-o-s.
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+ 12.1.2018
Flute8
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« Antworten #145 am: 06. Januar 2018, 19:44:06 »

Hallo zusammen.

Wünsche allen ein gutes, gesegnetes neues Jahr und beste Gesundheit.  Phantom


Nachtrag:

Die Content Cantate 346R ist auch ein perfekter „Hauptwerk“ oder „GrandOrgue“ Spieltisch. Im Menu gibt es eine Seite „Hauptwerk“. Damit wird die Orgel komplett auf HW umgestellt. Ueber den Stereo-Eingang kann die interne Verstärker-Lautsprecher-Anlage angesteuert werden.

In diesem Zusammenhang sicher ein Schnäppchen, innert 7 Sekunden sofort spielbar, oder mit Software erweitert unendlich ausbau- und konfigurierbar.

Beste Grüsse aus der Schweiz

Flute8
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