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Autor Thema: Johannus Sweelinck-Serie aufgelassen  (Gelesen 1353 mal)
Gemshorn
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« am: 04. März 2010, 23:18:46 »

Wie schon länger gemutmaßt wurde, hat Johannus nun tatsächlich die Sweelinck-Serie in Rente geschickt. Auf der Homepage von Johannus gibt es nun nur noch die Vivaldi als "Mittelprodukt" zwischen Opus und Rembrandt.
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PeterW
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« Antworten #1 am: 05. März 2010, 01:35:35 »

Tja, inmitten von Vivaldi, Symphonica ist da wohl kein marktgängiger Platz, auch für die Preisgestaltung, vorhanden.
Die Rembrandt sehe ich daher schon ein wenig vom Aussterben bedroht - schade drum.
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Gemshorn
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« Antworten #2 am: 05. März 2010, 01:40:20 »

Ich gehe mal davon aus, dass die Rembrandt der neuen Symphonica-Reihe geopfert werden wird.
Ob ich das schade finde, weiß ich noch nicht.
Immerhin klingt eine Vivaldi, obgleich billiger, deutlich besser als eine Sweelinck und auch - ich muss es sagen - besser als Rembrants, die ich bisher anspielen durfte. Mal sehen, ob auch die Opus-Serie ersetzt werden wird...
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PeterW
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« Antworten #3 am: 05. März 2010, 02:06:15 »

Ggf. wird man die Rembrandt der Kombination aus Symphonica + Ecclesia opfern.
Mit beiden Modellen geht man eine Trennung ein: die Theaterorgel und die Kirchenorgel (siehe  Thread "wie sakral...").
Während die Holländer das Theater üppig bedenken, scheint mir die Kirchen-Schiene mager betucht zu sein, wenn ich die Dispo betrachte. Ein bißchen mehr - vielleicht mal für ein Orgelkonzert - hätte es schon sein können. Möglichweise wäre man dann aber dem Monarke-Segment zu nahe gekommen, und die Preisgestaltung hätte - vordergründig - an Plausibilität eingebüßt.
Das "vordergründig" steht im Kontrast zum "hintergründig", das sich auf wesentlich mehr Komfort und technischem Aufwand bei der Monarke bezieht, und sowas kostet gerechterweise eben richtig Geld. Kleinere Stückzahlen kitzeln den Preis zusätzlich.
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Anonymous
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« Antworten #4 am: 08. März 2010, 20:33:48 »

Zwinkern
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PeterW
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« Antworten #5 am: 08. März 2010, 23:07:23 »

Zitat
Die Rembrandt hat sich als eierlegende Wollmilchsau etwas überholt.

Und inzwischen sind die Preise bis auf Peanuts bei Ecclesia gleichauf mit Rembrandt.
Allerdings vermisse ich bei der Ecclesia
PED: 10²/3' (wenn sich Johannus mit einem labialen 32' schon immer schwertut, die große Symphonica hat's - na, geht doch!)
SW: Quintatön 16'
POS: "irgendeine" Mixtur, Vox humana (dafür Krummhorn in POS [size=200]+[/size] HW *schotter*)
Gut ist der Ersatz der HW-8'-Gambe gegen 8'-Quintade

Aber die Dispo mag noch gar nichts aussagen. Man müßte die Ecclesia hören!

Im Gegensatz dazu bietet die Symphonica 45 eine komfortable Dispo (selbst einen 32'-Resultant und ein Lieblich Gedackt 16' im PED.). Allerdings ist sie mir etwas zuviel "Theater" mit den Supersoli und Qrchestrals, äußerlich vom CC-Verschnitt-Spieltisch mal abgesehen.
Und auch diese müßte man selbst hören, wenn man sich nicht wieder mal von mp3's oder CD falschen Eindruck machen will.

Und nun stellen sich für beide neue Modelle ersthaft drei Fragen:
- wieviel Monarke-Technik/Samples in den beiden neuen bereits drinsteckt;
- wie irreversibel flämisch sie klingen, besonders im Barocken;
- wie hoch die Polyphonie-Auflösung rechnet.
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