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Autor Thema: Das neue Gotteslob 2013  (Gelesen 86926 mal)
Gemshorn
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« Antworten #960 am: 11. März 2018, 07:37:47 »

Alt GL.185 "Du schweigst, Herr" finde ich persönlich auch sehr schön und es steht auf meiner Liste der fehlenden Lieder. Dazu gehört auch alt GL.165 "Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt".
Insgesamt wurde in der Rubrik "Fasten- und Passionszeit" auffallend viel neu gestaltet.
In der Tat. Und es fehlt immer noch Essenzielles. Wie oft fehlt einfach das passende Lied zum jeweiligen Sonntag, auch gibt es nicht für jeden Sonntag die passenden Kehrverse zum Antwortpsalm. Für den heutigen Sonntag Laetare gibt es zwar Psalm und Kehrvers, aber was für einen. Viel zu lang und rhythmisch knifflig... das hätte nicht sein müssen.
"Sag Ja zu mir" fand im Österreichteil Unterschlupf.
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Guilain
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« Antworten #961 am: 11. März 2018, 15:08:28 »

Danke für die Ergänzung! -- Das fehlende Praßl-L steht irrtümlich nach der eckigen Klammer...
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pvh
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« Antworten #962 am: 11. März 2018, 16:04:29 »

Hallo,
In der Tat. Und es fehlt immer noch Essenzielles. Wie oft fehlt einfach das passende Lied zum jeweiligen Sonntag,
Das gibt es im Evangelischen Gesangbuch (liturgischer Kalender mit Wochenliedern usw.), die haben aber auch keine 3 Lesejahre...
auch gibt es nicht für jeden Sonntag die passenden Kehrverse zum Antwortpsalm. Für den heutigen Sonntag Laetare gibt es zwar Psalm und Kehrvers, aber was für einen. Viel zu lang und rhythmisch knifflig... das hätte nicht sein müssen.
GL 74.1-2? Lang? Na ja, der Sonntagsgottesdienst, für den wir uns ja eigentlich Zeit lassen können, dauerte im Vergleich zu einem "normalen" Kehrvers vielleicht 40 Sekunden länger. Rhythmisch fand ich den Kehrvers aber nicht so kompliziert. Wir haben ihn heute zum 1. Mal genommen und es hat ohne Üben gut geklappt. Allerdings musste Gregor Linßen den Orgelsatz unbedingt selbst schreiben (er scheint da irgendwie eigen zu sein), was doch daneben gegangen ist: Das ist ein Klaviersatz, kein Orgelsatz.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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Gemshorn
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« Antworten #963 am: 11. März 2018, 16:10:52 »

Dass zwischen dem musikalischen Empfinden von Norddeutschland und Ostösterreich wahre Welten liegen, haben wir hier ja nicht erst einmal dokumentiert. Lachen
Meiner Meinung nach ist GL 74,1 einer der schlechtesten Kehrverse überhaupt. Warum der Text zweimal gesungen werden muss, erschließt sich mir nicht. Die Vorgabe aus dem Lektionar wäre die ebenso simple wie kurze Zeile „Wie könnte ich dich je vergessen, Jerusalem?“
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jogo31
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« Antworten #964 am: 28. März 2018, 10:04:10 »

Einige Amerkungen:

1. Die im Gotteslob abgedruckten Psalmen sind für den Antwortgesang weder eingerichtet, noch vorgesehen. Die Psalmodien sind für den antiphonalen Gesang im Stundengebet vorgesehen, der Antwortpsalm wird aber responsorial gesungen. Dafür gibt es entsprechende liturgische Bücher (Münchener Kantorale, Freiburger Kantorenbuch, antwortpsalm.de) In diesen Büchern sind alle Psalmen enthalten.

2. Im Schott (auch online) sind die entsprechenden Antiphonen mit GL-Nummer angeben, sofern keine wörtlichen im Gotteslob abgedruckt sind, wird auf eine Alternative verwiesen. So auch am 4. Fastensonntag

3. Was die Fastensonntage betrifft habe ich nun wirklich für jeden mindestens ein passendes Lied gefunden. Man muss halt seinen Blick über den Themenkomplex "Österliche Bußzeit" hinausrichten. Jene Rubrik vermeide ich ohnehin wo es nur geht, solange ich andernorts etwas passendes finde. Fastenlieder müssen - im Gegensatz zu Adventsliedern - nicht zwangsläufig gesungen werden.
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Guilain
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« Antworten #965 am: 28. März 2018, 10:27:33 »

Bei den Lutheranern gibt es sechs Predittext-Reihen. Das heißt: Nicht alle Lesungen wechseln jährlich, aber die Bibelstelle, über die gepredigt wird. Zur Ordnung (samt Wochenliedern):
http://www.fachstelle-gottesdienst.de/fileadmin/mediapool/gemeinden/E_fachstellegottesdienst/Materialdateien/Neuordnung_Gottesdienstlicher_Texte_und_Lieder_-_UEbersichten.pdf
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Gemshorn
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« Antworten #966 am: 24. Juni 2018, 17:24:09 »

Zur Sommersonnenwende habe ich auch dieses Jahr das schöne "Das Jahr steht auf der Höhe" auf den Liedplan gesetzt; die Melodie ist entlehnt von "Wie lieblich ist der Maien" und folgt im Wesentlichen der Melodiefassung des Evangelischen Gesangbuchs. Gerade deshalb aber frage ich mich, warum die GL-Fassung sich von der EG-Fassung in genau einem Ton unterscheiden muss.
Ob da schlicht ein Setzfehler passiert ist? Kopfkratzen
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clemens-cgn
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« Antworten #967 am: 24. Juni 2018, 20:52:54 »

Wie auch immer, wenn ökum. zwei Traditionen aufeinander treffen kommts halt zu einer punktuellen Zweistimmigkeit.
Wenns bewußt passiert ist, wollte man das Zeilenstartintervall zum 3. Male wiederholen.
Bei uns fiele es eh nicht ins Gewicht, weil die Gemeinde den Steuerleinsatz sowieso auswändig viertimmig sänge.
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Gemshorn
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« Antworten #968 am: 24. Juni 2018, 21:01:04 »

Von Traditionen würde ich im Fall von GL 465 nicht sprechen, immerhin war dieses Lied im GL2013 neu... Kopfkratzen
Ja, der Steuerleinsatz. Eigentlich verstehe ich nicht, warum man nicht die originale Melodie genommen hat - und zwar sowohl bei Evangelens als auch Katholens. Wenn man sich vor dem 16tel-Sprung fürchtet: Auch dafür gibt es Lösungen.
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clemens-cgn
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« Antworten #969 am: 25. Juni 2018, 21:50:04 »

Wenn man die Traditionsschau auf das GL beschränkt, hast Du recht.... aber da gibt es durchaus auch noch andere christliche Schattierungen, die in ihren Gesangbüchern die Steuerleinmelodie seit Generationen in ihren Gesangbüchern tradieren.... darunter auch katholische Dialekte....  Prost!
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