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Autor Thema: Das neue Gotteslob 2013  (Gelesen 95614 mal)
Gemshorn
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« am: 04. Februar 2013, 17:26:51 »

Endlich, auf Anfrage bei der zuständigen Stelle erhielt ich das Gesamtverzeichnis des GL-Stammteils inkl. Österreichteil. Bitte beachten: Nummern ab 700 sind österreichisches Eigengut.
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
Guilain
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« Antworten #1 am: 07. Februar 2013, 15:43:14 »

Hier findet man Informationen zum neuen Gesangbuch:
http://liturgie.at/GGBneu.html
http://liturgie.de/liturgie/index.php?datei=projekte/ggb/ggb&bereich=projekte
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Gemshorn
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« Antworten #2 am: 07. Februar 2013, 15:58:40 »

Ah, Monatslieder.
Praktisch, solange es das Buch noch gar nicht gibt. Teufel 1
Ansonsten bin ich froh, dass endlich die Informationen tröpfeln... Zwinkern

Ich fass es immer noch nicht, dass 'Auf zum Schwure' wieder drin ist; das habe ich vor Jahren einer Gemeinde regelrecht ausgetrieben. Traurig
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fawe
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« Antworten #3 am: 07. Februar 2013, 19:37:36 »

Noch im Februar sollen - zumindest bei uns in Deutschland - alle Pfarreien ein Musterexemplar des Buches bekommen. Bin gespannt, ob das klappt.

fawe
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JuergenPB
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« Antworten #4 am: 07. Februar 2013, 21:52:42 »

FAQ und Antworten zum neuen GL

http://www.pastorale-informationen.de/6 ... eslob.html

Da gibt es am Ende eine ganz wichtige Info
Zitat
Was passiert mit den alten Gesangbüchern?

Msgr. Gregor Tuszynski: Es wird keinen Aufruf geben, die alten Bücher einzuschicken. Das Papier lässt sich für Bastelaktionen verwenden oder kann über die örtlichen Entsorgungsstellen als Altpapier entsorgt werden – dazu sollte aber der rote Plastikeinschlag vorher abgetrennt werden.
Mülltrennung leicht gemacht.

Das Erzbistum Paderborn veröffentlicht jeden Monat ein "Lied des Monats" aus dem neuen "Gotteslob".
Zitat
Das Lied des Monats Februar ist eine neue Vertonung des „Sanctus“, 2007 komponiert vom Kölner Dommusiker Oliver Sperling.
Info: http://www.erzbistum-paderborn.de/38-Na ... ierig.html
Hier der Text und die Noten: http://www.erzbistum-paderborn.de/medien/17282/original/38/Gotteslob-LdM-Februar.pdf

Wer bitteschön soll das denn singen. Von den Oktavsprüngen D-d mal abgesehen ist der Rhythmus wohl… mir fällt nix mehr ein.
 Dagegen
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Gruß
Jürgen
Gemshorn
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« Antworten #5 am: 07. Februar 2013, 22:09:32 »

Das Monatslied von Sperling wurde auch für Österreich ausgegeben.
So schlecht finde ich die Komposition eigentlich gar nicht, der zitierte Oktavsprung würzt diese Vertonung des Sanctus - meiner Meinung nach.

Das Problem scheint mir eher darin zu bestehen, dass der deutsche Sanctustext (Gleiches gilt für das Gloria) irgendwie 'sperrig' ist und sich kaum in eine festliche, rhythmische Melodie gießen lässt. Spätestens bei 'Erfüllt sind Himmel und Erde...' muss in irgendeiner Weise das voranschreitende Metrum ausgebremst werden - wie in der Sperling-Fassung durch die Achtelpause.

Ich bin ja sehr gespannt, wo wir liturgisch in 10-20 Jahren stehen werden. Heute insistiert Rom mit Vehemenz auf die genaue Einhaltung der Ordinariumstexte. Ob sich das im deutschsprachigen je so durchsetzen wird? Dass im neuen GL sämtliche altbekannte Gloria- und Sanctus-Paraphrasen in die Lieder-Abteilung umsortiert wurden, ist m.E. eine Verlegenheitslösung. Man weiß wohl genau, was in einer durchschnittlichen Gemeinde eher gesungen werden wird...

-------------------------------------
Zitat
Msgr. Gregor Tuszynski: Jede Kirchengemeinde soll etwa zwei Monate vor Erscheinen des neuen Gotteslobes ein neues Orgelbuch als Geschenk des Erzbistums erhalten.
Das ist ja mal eine gute Sache! Anbetung Ob das wohl auch in den anderen Diözesen/Bistümern so gehandhabt werden wird? Schock
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Guilain
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« Antworten #6 am: 08. Februar 2013, 09:58:26 »

"Auf zum Schwure" brauchen die Tiroler. Ich habe oft genug in der Innsbrucker Jesuitenkirche beim Landesgelöbnis-Gottesdienst am Herz-Jesu-Sonntag die Orgel gespielt. Am Schluss wird immer dieses Lied gesungen.
Dadurch, dass es nur mehr einen gemeinsamen Österreich-Teil  gibt, muss man solche regionalen Gesänge akzeptieren. In Wien "Auf zum Schwure" zu singen, außerhalb des historischen Kontextes, wäre natürlich etwas eigenartig.
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Gemshorn
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« Antworten #7 am: 08. Februar 2013, 13:09:30 »

Indes scheint man auch in Wien die Renaissance des alten Herz-Jesu-Liedes anzubahnen:
http://www.dersonntag.at/artikel/articl ... 1/23/a6978

Zudem spielte auch in der Geschichte Wiens 'Auf zum Schwure' eine Rolle, siehe hier: http://austria-forum.org/af/Wissenssamm ... ebung_1938
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Guilain
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« Antworten #8 am: 08. Februar 2013, 13:34:05 »

Das mag schon sein. Aber das Lied "Auf zum Schwur" wurde zum 100-Jahr-Jubiläum(1896) des Tiroler Herz-Jesu-Gelöbnisses geschaffen - darum lautet das Original "Auf zum Schwur, Tiroler Land". Es gibt in anderen Diözesen veränderte Fassungen ("Auf zum Schwure, Volk und Land" etc.).
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Gemshorn
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« Antworten #9 am: 10. Februar 2013, 18:20:03 »

Habe gerade die Quelle verglichen; einerseits das offiziell downloadbare Gesamtinhaltsverzeichnis, andererseits eine Auflistung der Lieder des Österreichteils.

In Letztgenanntem steht unter Nr. 809 'Hodie Christus natus est', im Erstgenannten unter selber Nummer das Oosterhuis-Lied 'In tiefer Nacht trifft uns die Kunde'.

Was stimmt nun? Augenrollen
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