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Autor Thema: Jörg Glebes Hauptwerkprojekt  (Gelesen 80786 mal)
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« Antworten #10 am: 18. März 2010, 20:28:13 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
In vielen Dingen konnte ich auf die Erfahrung von Heuss zurückgreifen. Von allen Konstruktionsschritten habe ich ausgedruckte CAD-Zeichnungen zum Teil im Maßstab 1:1. Jede Planungsänderung wurde schriftlich festgehalten und mir die entsprechend geänderten Zeichnungen wieder zur Genehmigung vorgelegt. Die Firma Heuss hat zur Zeit über 60 Mitarbeiter, und die mit denen ich zu tun hatten, waren echte Profis.

Zu den Drückern:

Wie Du zum Teil auf den Bildern der ersten Seite sehen kannst, habe ich unter allen Manualen eingelassene Holzdrücker für Sequenzer + und Sequenzer -, sowie unter dem ersten Manual einen Rücksteller. Auf der Stirnseite der Registerzüge der Diskantseite habe ich (für einen Registranten) nochmals die Taster für Sequenzer + und Sequenzer -.
Alle weiteren Setzertasten befinden sich in der Schublade auf der Bass-Seite.
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« Antworten #11 am: 18. März 2010, 20:36:53 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
zur Erläuterung des Setzers:
Es gibt 4.000 Kombinationen (0-3999).
Zum Setzen wählt man die zu setzenden Register, wählt die Tausender, Hunderter und Zehner mit den über den Anzeigen befindlichen vor/rück-Tasten, hält den Speicherknopf (S) gedrückt und wählt die Einer mit den Ziffern 0-9, anschließend S loslassen und fertig.

Außerdem sind vier verschiedene Belegungen des Tuttis und der Walze möglich.

Die Registerzüge werden auch beim Gebrauch von Hauptwerk nicht über die hauptwerksinternen Setzer gesteuert, sondern über den Heuss-Setzer. Daher habe ich für entsprechend große Orgeln verschiedene Programmierungsmöglichkeiten der Crescendowalze, die ich auf Knopfdruck abrufen kann, eingeplant.

Anbei noch ein paar Detailbilder:


Höhenverstellbares Notenpult mir Ebenholzader und "Kreuzfuge":


Spieltisch vor noch nicht fertiggestelltem Prospekt im Wohnzimmer:


In den "Pedaltürmen" wird der Subwoofer und das übrige Audio-Equipment (Audio-Interfaces, RSS, externer Verstärker für Rückwärtige Lautsprecher) untergebracht. Außerdem befinden sich in den Pedal-Türmen noch eingebaute Notenschränke.

Die Genelecs kommen in die drei Pfeifenfelder zwischen den "Pedaltürmen".
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« Antworten #12 am: 18. März 2010, 20:46:11 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
Wie schon berichtet, die Midifizierung steht.
Es musste ziemlich viel gelötet werden, um von den Heuss-Anschlüssen auf die Doepfer-Platinen zu kommen. Zunächst sahen unsere Platinen so aus:


Von vorne sieht es ja ganz gut aus. Aber von hinten:


Von diesen Platinen hätten wir 7 anfertigen müssen. Wir haben aber noch rechtzeitig einen Hersteller von nach Vorlage industriell gefertigten Leiterbahnenplatinen gefunden. Damit mussten "nur noch" die Komponenten aufgelötet werden.

Es wurde dann alles rechtzeitig fertig,


bevor vom Mittwoch bis Donnerstag Herr Voitz (http://www.sakralorgelwelt.de) bei mir war, um den Rechner und die Audiokomponenten in den Spieltisch und Prospekt zu integrieren.

Zwischendurch hatte ich ziemliche Bedenken, dass der Prospekt in sich zusammen bricht. Immerhin wiegen die Monitore insgesamt 127 kg und der Subwoofer 50 kg.


Von meinen ersten klanglichen Erlebnissen der verschiedenen Orgelsamplesets werde ich umgehend berichten.
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« Antworten #13 am: 18. März 2010, 20:47:38 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
Nach einigen Wochen mit Hauptwerk möchte ich gerne meinen Eindruck mit dem Programm und den Sample-Sets schildern. Im Nachfolgenden handelt es sich um meine Sicht der Dinge, die selbstverständlich subjektiv ist. Falls in dieser Darstellung ein Anbieter von Sample-Sets besser abschneidet als andere, beruht das nicht auf Sponsoring meines Orgelprojekts, sondern auf meinen persönlichen Empfindungen beim Spielen und Hören.

Herr Voitz (http://www.sakralorgelwelt.de) hat mir den Rechner und die Audiokomponenten und Zubehör geliefert, sowie alle Arbeiten, die mit der Installation von Hauptwerk und den Samplesets verbunden waren, übernommen. Als Prozessor wurde ein Intel QX 6700 gewählt. Das Routing erfolgt über zwei Audio-Interfaces auf insgesamt 13 Kanälen. Dabei musste auch das bereits vorhandene Rodgers RSS 303 integriert werden. Des Weiteren wurden den Registerzügen des Spieltisches die entsprechenden Register aller einzelnen Orgeln zugeordnet. Alle Orgeln sind bei schnellster Spielweise knackserfrei zu realisieren. Die Polyphonie kann ohne Probleme auf 5.000, die Latenz auf 256 Samples (6 ms) eingestellt werden. Die Ladezeiten der Orgel (unkomprimiert) betragen:

- Brindley & Foster: 30 Sekunden
- Silbermann Reinhardtsgrimma: 30 Sekunden
- Bosch/Schnitger: 60 Sekunden
- Ducroquet/Cavaillé-Coll: 1 Minute 30 Sekunden
- Skinner: 1 Minute 30 Sekunden
- Grygar, Litomysl: 3 Minuten 30 Sekunden

Mit allen Arbeiten bin ich sehr zufrieden und empfehle Herrn Voitz allen Interessierten gerne weiter. Lachen

Den Touch-Screen-Monitor hatte ich bereits selbständig bestellt. Auf die 64-bit-Treiber muss ich wohl noch bis Ende Februar warten.

Zu den Sample-Sets:

Brindley & Foster:
Große Englische Orgelmusik lässt sich aufgrund der Größe des Instrumentes und wegen der trockenen Akustik nicht gut darstellen. Der Klang gewinnt sehr durch den zusätzlichen Einsatz des RSS.

Silbermann:
Auch wenn die Aufnahme der Samples noch mit der älteren Technik vorgenommen wurde, so klingt die Orgel doch sehr schön und zeichnend. Sowohl die Einzelregister wie der Gesamtklang überzeugen. Es macht einfach Freude, dieses Instrument zu spielen. In der Regel gebrauche ich zusätzlich das RSS.

Bosch/Schnitger:
Diese Orgel ist Sample-technisch das Beste der mir bekannten Sets. Die Orgel verfügt über klanglich sehr schöne Register, insbesondere die Zungenstimmen gefallen mir sehr gut. Wünschenswert wäre, wenn das Hauptsignal und der Hall aufgeteilt werden könnte.

Ducroquet/Cavaillé-Coll:
Der Klang der großen französischen Orgel und ihren Zungenstimmen ist einfach ein Klasse für sich. Es ist toll, Franck, Dubois und andere französische Meister einfach nach den Registriervorschlägen (z.B. Dupré) umsetzen zu können. Bei schnellem Spiel mit Labialregistern fallen allerdings die langen Hallfahnen unangenehm auf. Ich freue mich darauf, dass dieses Problem demnächst noch abgestellt wird.

Skinner:
Die Orgel klingt besonders in den leisen Klangfarben sehr angenehm. Umso mehr Register hinzugezogen werden, umso mulmiger wird der Gesamtklang. Nach meinem Empfinden klingt die Orgel im vollen Werk (ohne Tuba und Chamade) wie ein überdimensioniertes Harmonium. Schnelleres Spiel klingt recht unbefriedigend. Aber die Streicher- und Flötenschwebungen, die einzelnen Soloregister und die 32-Fuß-Register gefallen mir sehr. Die Hallfahnen habe ich sämtlich wegen des „Gerumpels“ abgeschnitten und durch das RSS ersetzt. Damit klingt die Akustik sehr gut.

Grygar, Litomysl:
Bereits bei den Hörproben im Internet hat mich das „Hallfahnengerumpel“ insbesondere bei den Zungenstimmen sehr gestört. Durch das Abschneiden und Ersetzen durch das RSS wird es erträglich. Trotzdem haben insbesondere die Hochdruckzungen soviel Akustik, dass der Hall einfach zu stark wird. Klanglich gefallen mir auch die Einzelregister in der An- und Absprache nicht. Daher spiele ich diese Orgel so gut wie nie. Falls jemand dieses Sample-Set von mir erwerben möchte, kann er mir eine PN schicken.


Die Beschreibungen sind recht kurz und vielleicht zu wenig informativ. Meines Erachtens muss man die Sample-Sets hören und die Höreindrücke vergleichen, um eine bessere Vorstellung zu bekommen. Die Hörbeispiele der verschiedenen Anbieter vermitteln ein recht gutes Bild.

Ich hoffe, dass irgendwann eine 3manulige Barockorgel, eine 3manualige deutsch-romantische Orgel und eine 4manualige „Universalorgel“ aufgelegt werden. Ich finde auch die Programme sehr interessant, mit denen man sich eine Orgel „zusammenbauen“ kann. Dafür muss meines Erachtens aber erst das verwendbare „Ausgangsmaterial“ besser werden.
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« Antworten #14 am: 18. März 2010, 21:15:21 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
Nachfolgend eine kleine Zusammenfassung der Computekomponenten meines Hauptwerk-Projekts:

- gedämmtes Silentmaxx Gehäuse, mit 2 leisen Papst-Gehäuselüftern
- Netzteil: 530W
- Mainboard: Asus P5W DH Deluxe, Chipsatz Intel X975, Sockel 775
- CPU: Intel Quad Core Extreme QX6700 mit leisem Lüfter
- RAM: 8 GB (4x 2GB) DDR2
- Festplatten: 2x250 GB, Serial-ATA im RAID 0-Verbund, jede Festplatte im HDD-Silencer Silentmaxx

Anbei für alle Interessierten noch ein professionelles Foto meines Hauptwerkprojektes:


Zum Thema "Nahfeldmonitore"
Ich habe es ausprobiert, die Lautsprecher direkt auf den Platz des Organisten auszurichten, bin aber wieder davon abgekommen. Nach meinem Empfinden und dem meiner Gäste klingt es besser, wenn die Lautsprecher (10 Stück) etwas am Hörer vorbeistrahlen.

Von Heuss gibt es zwei verschiedene Arten der Druckpunktsimulation:
- mit einer Feder
- mit sich abstoßenden Magnetfeldern, wobei ein Magnet an einem schwingenden Arm befestigt ist.

Ein anderer wesentlicher Unterschied ist, das die UHT-Tasten ca. 25cm lang sind mit ihrem fixierten Punkt am Ende der Taste und die von Heuss bis zu 70cm lang und mittig gelagert sind (Wippe). In beiden Systemen gibt es Federn, die für das Spielgewicht (unabhängig vom Druckpunkt) verantwortlich sind.


Die Westdeutsche Allgemeine Zeittung (WAZ) bei mir zu hause und hat in ihrer heutigen Ausgabe über mein Hauptwerk-Projekt berichtet. Die Artikel mit Fotos scanne ich noch ein.

In der WAZ-online findet man folgenden Artikel:
http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/Die-Pfeifen-sind-nur-Attrappe-id1487011.html

Das Foto ist m.E. sehr gelungen und gibt etwas von der Weite und Tiefe der Arena wieder. Im Hintergrund ist der Aufgang zu Haupt- und Oberwerk zu sehen. Links im Bild vermag man lediglich das Brustpositiv zu erblicken.


Es war nicht ganz leicht, der Reporterin die Informationen zu vermitteln. Einiges ist falsch angekommen z.B. zusätzliche Bodenplatte.
Das Interview war gestern Mittag, ich musste also mal eben meine Arbeit in Essen unterbrechen - sonst hätte ich auch keinen Anzug an - und war schon überrascht, dass ein solch umfangreicher Artikel geschrieben wurde. Im allgemeinen Teil der WAZ finden sich ein Bild und ein zwangzeiliger Text, im Stadtteil-Teil nimmt der Artikel fast eine Seite ein, sodass ich noch Schwierigkeiten mit dem Einscannen habe. Es finden sich dort noch weitere Bilder und zumindest ein Hinweis zur Technik mit dem Namen von Martin Dyde. Alle weiteren Beteiligten, ohne deren Hilfe das Projekt nicht zustande gekommen wäre (Peter Voitz, Dr. Hans-Jürgen Weber, Fa. Otto Heuss), sind mal wieder nicht erwähnt worden.

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« Antworten #15 am: 18. März 2010, 21:21:22 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
Mich hat mittlerweile auch noch die Bild-Zeitung besucht und am 28.12.2007 in der Bild NRW den nachfolgenden Artikel veröffentlicht:



Naja, was kann man von dieser Zeitung erwarten ?

Seit Ende Dezember 2007 habe ich das Metz-Sample-Set von Brett Milan im Einsatz. Es ist das erste Sample-Set, dass ich nicht in höchster Auflösung (max. 13,5 GB) in meinem Rechner (8 GB) laden kann.

Vom Klangeindruck bin ich hin- und hergerissen:
Das Tutti ist wirklich mächtig, aber leider sehr indirekt und dumpf.
Leise Registrierung sind sehr schön (Hautbois-Basson, Basson, Salicional/Unda Maris, aber die überblasenden Flöten haben zu starke Anblasgeräusche. Die höher liegenden Register (2', 1 3/5', 1') "klirren" bei der Wiedergabe. Die 32'-Register finde ich beide beeindruckend. Die Nebengeräusche aufgrund des großen Raums halten sich sehr in Grenzen. Im Gegensatz zur Ducrouquet/Cavaillé-Coll ist das Positif leider nicht schwellbar.

Wer von Euch kennt das Sample-Set und kann vielleicht noch andere Eindrücke beitragen ?

Am Wochenende habe ich das Update der Vollenhove-Orgel von OrganART Media installiert.
Die Veränderungen/Erweiterungen gefallen mir sehr gut:
Die Vox Humana 8' ist dem Sampleset von Duurswoude entlehnt und hat die Raumantwort von Vollenhove erhalten. Sie klingt charakteristisch und passt wunderbar in diese Barockorgel. Die Rohrflöte 8', ebenfalls von Duurswoude zeichnet sehr schön und ist damit besser einsetzbar als der Bourdon 8'. Der Bourdon 16' gibt dem Hauptwerk mehr Gravität und ist somit eine schöne Ergänzung. Wahlweise kann der Bourdon 16' gegen den ursprünglichen Bourdon 8' ausgetauscht werden.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Geräusche der Registertraktur verändert/verbessert wurden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde dieses Sample-Set, das bisher schon mit Multi-Releases arbeitete, um ein weiteres Release ergänzt.

Ich halte dieses Sample-Set für das technisch besste auf dem Hauptwerk-Markt. Auch klanglich insbesondere durch die barocken Zungenregister begeistert es mich.



Anfang Februar habe ich das Sample-Set der Schnitger-Orgel zu Zwolle von Juri Zurek erhalten. Ich hatte das Dry-Set bestellt, da ich den Hall mit dem RSS erzeugen kann.

Die Einzelregister gefallen mir gut, aber ein Plenum-Klang klingt recht künstlich (wie aus einer Metalldose).

Daraufhin habe ich Herrn Zurek gebeten, mir das Wet-Set im Austausch zu schicken. Gestern ist es angekommen und wurde auch noch installiert und probegespielt. Aufgrund der Größe der Orgel, der Multi-Release-Samples und des starken Hallanteils lässt sich dieses Set auf meinem Rechner nicht mehr unkomprimiert laden:

- alle Register komprimiert
- alle Releases
- alle Loops
- Zungen 24-Bit
- Mixturen 20-Bit
- alle weiteren Register 16-Bit

= 7,75 GB RAM und 6 Minuten Ladezeit


Das Wet-Sampleset überzeugt nun auch im Plenum. Im Unterschied zu anderen Sample-Sets gibt es keine Nebengeräusche durch die Raumantwort.

Die Orgel und das Sample-Set bieten mit 64 klingenden Registern auf vier Manualen und Pedal eine Fülle von Registrierungsmöglichkeiten. Insbesondere die barocken Zungen und Flöten aber auch die Prinzipale und Streicher gefallen mir sehr.

Wie ist Euer Eindruck ?
Hat schon jemand das Surround-Sample-Set getestet ?
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« Antworten #16 am: 18. März 2010, 21:29:03 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
seit dem vergangenen Wochenende ist meiner neuer Hauptwerk-Rechner von http://www.sakralorgelwelt.de  (Herrn Voitz) im Einsatz:

- 2x Intel Xeon CPU 2,5 GHz
- 32 GB RAM
- 4 Festplatten im Raid-0-Verbund

Mit dem neuen Rechner werden Polyphoniewerte > 10.000 erreicht. Durch die vier Festplatten konnten die Ladezeiten weiter verkürzt werden, z.B. Vollenhove 17 Sekunden.

Ein erster Klangeindruck des 4. Hauskonzert mit Herrn Meisner ist hier zu finden:

http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/923

http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/949

Für das erste Stück des Konzerts hatte ich Herrn Meisner die Binns-Orgel, Haverhill vorgestellt. Er war so begeistert von dieser englischen Orgel, dass er das gesamte Konzert mit diesem Sample-Set bestreiten wollte.

Später hat er sich noch Zeit genommen, um in die anderen Sample-Sets hineinzuhören. Insbesondere die Sauer-Orgel hat ihm gut gefallen, und er wünsche sich für die Orgel im Altenberger Dom solche überblasenden Flöten.
Auch das ausprobierte Barock-Set (Vollenhove) fand er hervorragend.

Darüberhinaus ist es immer wieder interessant, welche Menschen die Konzerte besuchen. So konnte ich neben anderen einen 76jährigen ehemaligen Toningeneur des WDR und einen Orgelsachverständigen aus Köln kennenlernen.

Konzerteindrücke:
http://www.musikundtheologie.de/hauskonzerte.html



Der nachfolgende Link führt zu einem ersten Eindruck des vergangenen Hauskonzertes mit Prof. Tomasz Adam Nowak.

Für die Bach-Werke wurde das neue Sample-Set der Trost-Orgel in Waltershausen eingesetzt.

Improvisation über BACH mit dem Sample-Set der Sauer-Orgel in Dortmund-Dorstfeld:
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1158


Und hier ein Link zu zwei Aufnahmen mit dem Sampleset der Heinrich-Gottfried-Trost-Orgel in Waltershausen, ebenfalls aus dem Hauskonzert am 06.06.2009 mit Prof. Tomasz Adam Nowak:

Nun danket alle Gott, BWV 657
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1160

Trio super: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend', BWV 655
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1165

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« Antworten #17 am: 18. März 2010, 21:42:59 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
Nachfolgend ein Video aus dem Orgelkonzert vom 06.06.2009:

Prof. Nowak spielt Präludium D-Dur BWV 532.
http://www.youtube.com/watch?v=WR1D23s8K0k

Die Fuge ist hier zu finden:
http://www.youtube.com/watch?v=hWGdu9s1Qxg

Hier findet sich noch eine Video der Improvisation von Herrn Prof. Nowak über BACH in zwei Teilen:

http://www.youtube.com/watch?v=_Jh58s39_nU und
http://www.youtube.com/watch?v=UQX__oogLAY


Nachfolgend finden Sie Links zu Video-Clips der drei Sätze der Triosonate Es-Dur von J.S. Bach, die Prof. Nowak im Hauskonzert am 06.06.2009 mit dem Hauptwerk-Sample-Set der Trost-Orgel von Waltershausen gespielt hat:

1. Satz - ohne Satzbezeichnung
http://www.youtube.com/watch?v=0LW73uvnXEs&feature=related
2. Satz - Adagio
http://www.youtube.com/watch?v=L4CFLx75PuA&feature=related
3. Satz - Allegro
http://www.youtube.com/watch?v=8fOw2wpDpq4

Hier finden Sie noch die weiteren zur Veröffentlichung freigegebenen Videos vom Hauskonzert am 06.06.2009 mit Prof. Tomasz Adam Nowak:

J. S. Bach: Komm' Heiliger Geist, Herre Gott
http://www.youtube.com/watch?v=FrUB9cBPJ0E

J. S. Bach: Herr Jesus Christ, dich zu uns wend'
http://www.youtube.com/watch?v=qA-qC8I92yw

J. S. Bach: Nun danket alle Gott
http://www.youtube.com/watch?v=1vWlXGcg9Fg

T. A. Nowak: Improvisation über Guten Abend, gute Nacht
http://www.youtube.com/watch?v=m3HXoV5Qxhc


Am 13.9.09 hat das 6. Hauskonzert mit Marcus Strümpe, Duisburg stattgefunden.

Die ersten Klangeindrücke sind hier zu finden:

1.) Pierre Cochereau (1924-1998)
Variations sur "Frère Jacques"
mit dem Sample-Set der Caen-Orgel
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1526

2.) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Chaconne d-moll für Violine allein (Transkription von Arno Landmann)
mit dem Sample-Set der Sauer-Orgel in Dortmund-Dorstfeld
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1525

da das Hauskonzert in erster Linie dem Genuss der Orgelmusik dient und die Präsentation unterschiedlicher Sample-Sets eher ein Nebenprodukt ist, würde ich mich über Kommentare zu den verschiedenen Stücken und ihrer Darstellung freuen.

Bergamasca von G. Frescobaldi finden Sie hier:
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1527

Hier nun ein erster visueller Eindruck.

Zugabe des Konzerts: Vincenzo Antonio Petrali - Allegro Brillante
http://www.youtube.com/watch?v=PX7Vqa7l6j8


Hier sind noch ein paar Videos des letzten Hauskonzertes zu finden:

Pierre Cochereau - Variations sur "Frère Jacques"

http://www.youtube.com/watch?v=xyb0eOYSlps
http://www.youtube.com/watch?v=M3E7heu388c
http://www.youtube.com/watch?v=37r-2MuZK9I


Bach / Landmann - Chaconne d-moll für Violine allein

http://www.youtube.com/watch?v=gk_HCUyB9zo
http://www.youtube.com/watch?v=VN3Bri1cmBE


Nachfolgend ein paar Links zu den ersten Höreindrücken des Sample-Sets der A. Silbermann-Orgel in Ebersmünster:

Improvisation im Stile einer Suite francaise:

Plein jeu: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1856
Fugue: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1858
Récit: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1854
Basse de trompette: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1853
Quatuor: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1852
Duo: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1851
Tierce en taille: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1850
Dialogue sur les grands jeux: http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/1859
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« Antworten #18 am: 18. März 2010, 21:43:57 »

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« Antworten #19 am: 18. März 2010, 21:47:51 »

Zitat von: "Jörg Glebe"
Hier sind die ersten Youtube-Clips des Konzertes vom 9.03.2010 zu finden:

Dietrich Buxtehude: Mit Fried und Freud ich fahr dahin
http://www.youtube.com/watch?v=3eFVbPvccCI

Max Reger: Freu dich sehr o meine Seele (1. Teil)
http://www.youtube.com/watch?v=YhTASCclRy4

Franz Liszt: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen (2. Teil)
http://www.youtube.com/watch?v=ORE1l0jwsp8

Johannes Brahms: Es ist ein Ros entsprungen
http://www.youtube.com/watch?v=yPoqaLAHFBI

S. Küchler-Blessing: Improvisation (1. Teil)
http://www.youtube.com/watch?v=6MSSPUZ1Szc

Die jeweiligen Gegenstücke wird Sebastian auf seinem Youtube-Account hochladen.

Und hier finden sich die Audio-Dateien:

Dietrich Buxtehude: Mit Fried und Freud ich fahr dahin
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/2407

Johannes Brahms: Herzlich tut mich verlangen
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/2411

Max Reger: Freu dich sehr o meine Seele
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/2406

Franz Liszt: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/2410

Johannes Brahms: Es ist ein Ros entsprungen
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/2402

S. Küchler-Blessing: Improvisation
http://www.contrebombarde.com/concerthall/music/2417

Die fehlenden Stücke (Bach: h-moll und Reger: Halleluja! Gott zu loben) werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
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