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Autor Thema: Liturgiereform in der EKD zum 1. Advent  (Gelesen 1008 mal)
2nd_astronaut
Adept
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« Antworten #30 am: 02. Dezember 2018, 13:08:55 »

Gottesdienste im Stundentakt können natürlich mal vorkommen bei Vertretungsdiensten, aber mir fehlt das Verständnis dafür, wenn das so regulär geplant ist (ich kenne einige solche Kombipakete mit sehr geringer Transferzeit). Also mich belastet das im Hintergrund schon, wenn man bei jeder Strophe überlegen muss, ob da noch Zeit dafür ist (wenn der Pfarrer mit wechselt, geht es ja noch), und ich gehe davon aus, dass es dem Pfarrer ähnlich geht.
Dann muss die 2. Gemeinde halt 15min später anfangen, da geht die Welt auch nicht unter davon (und auch nicht der Sonntagsbraten).
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pvh
Allwissendes Orakel
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« Antworten #31 am: 02. Dezember 2018, 22:59:15 »

Hallo,

ich verstehe das auch nicht. Wir (kath.) haben große Knappheit an Pastoren, eine Fusion zu einer Riesenpfarrei hinter uns und schmerzliche Einschnitte bei den Gottesdiensten. Dennoch wird so geplant, dass Gottesdienste am Sonntag so angesetzt werden, dass sie eine Stunde dauern können und der Pastor nach dem Gottesdienst mindestens eine Viertelstunde Stunde Zeit hat, mit den Leuten zu sprechen, die nach dem Gottesdienst 20-30 Minuten vor der Kirche plauschen. Konkret haben wir beispielsweise 2 Sonntagsgottesdienste im 2 Stundenabstand bei einer Fahrzeit von 15 Minuten zwischen den beiden Kirchen.

Zum Ursprungsthema: Obwohl katholisch, habe ich die Reform zeitig mitbekommen. Das war Thema auf eine Weiterbildung für ehren- und nebenamtliche Organisten/innen hier im Nordosten. Ich finde das sinvoll, schon weil die Übereinstimmungen der ev.-luth. Liturgie mit der katholischen noch größer werden. Das Ergänzungsheft, das hier in vielen Gemeinden im Einsatz ist, enthält m.E. viele gute Lieder, die auch gerne gesungen werden (auch schwedische beispielsweise). Ich hoffe einmal, dass diese Lieder bleiben. Aber wie gesagt, ich bin ja katholisch und nicht regelmäßig bei den "Evis", wie die Katholen hier vor Ort manchmal sagen.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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