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Autor Thema: Cantorum Duo - meine Feldorgel 2.0  (Gelesen 2423 mal)
Lumarus
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« Antworten #30 am: 08. November 2018, 17:42:57 »

Nur damit ich mir nicht umsonst Gedanken mache. Kopfkratzen

Wie steht ihr dem Vorhaben gegenüber diese Orgel in einer festen Installation mit Vollpedal, 4 zusätzlichen Boxen plus Subwoofer zu verwenden?
Leider gibt es noch keine entsprechenden Videos der Orgel zur Beurteilung, aber die bisherigen Sounddemos und Anleitung wecken die Hoffnung daraus ein gutes Standgerät bauen zu können.   

Es sollte eine Zweit- bzw. Übeorgel werden.

LG.
Stefan 
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« Antworten #31 am: 08. November 2018, 19:30:58 »

Technisch ist das kein Problem. Die Orgel hat 4 Ausgänge die über internes Routing zu belegen sind. Ich besitze zwei externe 2.1.-Aktivsysteme, habe aber nur (probehalber) eines mal drangehängt. Im praktischen Einsatz erweist sich das interne LS-System als tauglich. Als "Zweit- und Übeorgel" für's Kämmerlein kommst Du ggf. ohne jede Zutat zurecht. So ist das Gerät jedenfalls konzipiert - und das hat m.E. gut geklappt.

LG
Michael
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Lumarus
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« Antworten #32 am: 08. November 2018, 20:50:42 »

Danke für die Info. Danke

Das liest sich alles sehr gut für mein Vorhaben und ich könnte erstmal mit zusätzlichen Lautsprechern die ich hier liegen habe testen.

Durch meinen Eigenbau für die Hauptwerk-Metzlerin vor ca. einem Jahr, mit dem großen Subwoofer, bin ich ein wenig verwöhnt was den Bassbereich betrifft. Diese 2 Meter Box träg schon bei geringer Lautstärke recht gut. Es könnte daher sein das ich für diesen Bereich was kleines bauen müsste um den Ansprüchen gerecht zu werden.
Das kommt jetzt darauf an was die Register hergeben. Die Metzler bietet natürlich eine wesentlich bessere Grundlage im Pedalbereich aber auch bei der Cantorum Duo wird ein angemessener Subwoofer bestimmt eine Bereicherung.
Da wäre ich offen für Experimente mit kleineren Woofern, denn den Großen baute ich nur um die 16Hz zu erreichen welche die Metzler ausgeben kann.
Ich werde überlegen wie ich am da besten vor gehe. Sollte ich die Orgel kaufen würden Ständer und Pedal die oberste Priorität haben. Der Rest sollte sich mit der Zeit, vielleicht noch während des Baus, ergeben. 

LG
Stefan
   
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« Antworten #33 am: 08. November 2018, 20:59:24 »

Das ist aber auch ein Rechenexempel. Eine Optimus 231 (mit gleichen Samples) liegt bei 4690. Cantorum Duo plus Bank, plus Pedal, plus Ständer, das ist kaum billiger und auch nicht wirklich kleiner, zumindest wenn es ein 30-Tasten-Pedal sein soll. Und da bekommt man dann das in sich geschlossene Gehäuse mit solidem Notenpult und größerer interner Abstrahlung. Das Cantorum ist wohl besser für den mobilen Einsatz oder ohne Pedal.
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« Antworten #34 am: 08. November 2018, 21:54:20 »

Ganz klar - der entscheidende Vorteil (und damit mein definitiver Kaufanreiz) ist die hohe Mobilität bei geringstmöglicher Kubatur. Natürlich bringt ein ordentlicher Sub untenherum deutlich mehr als die verbaute Baßröhre.

LG
Michael
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Lumarus
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« Antworten #35 am: 09. November 2018, 10:45:38 »

Das ist aber auch ein Rechenexempel. Eine Optimus 231 (mit gleichen Samples) liegt bei 4690. Cantorum Duo plus Bank, plus Pedal, plus Ständer, das ist kaum billiger und auch nicht wirklich kleiner, zumindest wenn es ein 30-Tasten-Pedal sein soll. Und da bekommt man dann das in sich geschlossene Gehäuse mit solidem Notenpult und größerer interner Abstrahlung. Das Cantorum ist wohl besser für den mobilen Einsatz oder ohne Pedal.

Für eine Optimus 231 Trend mit "geschweiftem Pedal" liegt der Preis dann aber schon bei 5015.
Beim genauen Vergleich habe ich bemerkt dass das Cantorum Duo der Optimus 231 Trend in den inneren Werten leicht überlegen ist wie die zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten der Lautsprecher, der 7-fach Equalizer und 8 verschiedene Hallprogramme. Eigentlich sind es genau diese Features, die das Cantorum Duo für mich so interessant machen um einen schönen Raumklang zu erzeugen. Gleiches ist erst bei der Optimus 238 Trend zu finden, die nochmal teurerer ist, aber dafür auch mehr Register bietet.

Das Cantorum Duo ist, wenn es genau genommen wird, eine abgespeckte Mischung aus diesen 2 erwähnten Orgeln.

Die Anschaffungskosten würden sich bei mir sogar in Grenzen halten, denn Materialien für Ständer, Bank und Pedal wären schon vorhanden. Kaufen müsste ich zusätzlich zur Orgel nur die Elektronik zur Pedalmidifizierung, einen 4-Kanalverstärker, Kabel, Stecker und Schwellerpedale. Es muss aber alles selbst gebaut werden, was aber gut machbar wäre.

Höchstwarscheinlich würden die Gesamtkosten demnach ca. 3000.- nicht übersteigen.

Auch vom Handling ist es so besser, da alles alleine bewegt und aufgebaut werden könnte. Auf den Ständer könnte bei Bedarf sogar ein anderes Instrument Platz finden.

Mir bleibt zum Glück genug Zeit um alles gut zu bedenken bevor ich etwas mache.

LG
Stefan

   
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« Antworten #36 am: 10. November 2018, 13:09:06 »

Aus der Richtung betrachtet hast du natürlich Recht.

Ich finde es klasse, dass es inzwischen für fast jeden Einsatzzweck mindestens ein Instrument gibt, meistens hat man sogar Auswahl. Das war nicht immer so.
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Gloria Klassik 226 Trend
Lumarus
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« Antworten #37 am: 10. November 2018, 19:09:26 »

Das kann ich nur bestätigen. Dafür

Ich war schon lange auf der Suche nach einer kleinen Orgel die sich für so einen Eigenbau eignet. Bis jetzt war nichts passendes dabei. Das Cantorum scheint mir die erste Orgel, bei der für mich alles ziemlich genau passt. 

LG
Stefan
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