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Autor Thema: Querkoppeln und Polyphonie  (Gelesen 1123 mal)
trompetendulzian
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« Antworten #10 am: 16. September 2018, 16:01:36 »

Ich würde mich auch über einen Link zur erwähnten Diskussion freuen, da mutmaßlich einschlägige Suchbegriffe wie Superoktavkoppel, Suboktavkoppel, Querkoppel etc. einzeln sowie in Kombination mit MIDI eingegeben nicht zum Ziel führen (oder ich nicht in der Lage bin, die Suche richtig zu bedienen).
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clemens-cgn
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« Antworten #11 am: 16. September 2018, 19:52:45 »

Ich fürchte, daß dieser gute Diskussionsstrang durch die damals noch mögliche Selbstbereinigung durch die User, vor deren Weggang aus dem Forum so zerfleddert war, daß die verbliebenen keinen rechten Sinn mehr ergaben.....

In meinem Wissensarchiv habe ich noch einen Fetzen als Warnung aus dem Thread gefunden:

Zitat
Zit.:Oktavkoppeln brauchen Polyphonie. Ist eine Orgel nicht für die Implementierung von Sub-/Superkoppeln ausgelegt, wirds ganz schnell sehr eng mit der Vielstimmigkeit... - also bitte nicht wundern, wenn ein Manual mit Sub- oder Superoktavkoppel nur noch 4- oder 5-stimmig polyphon spielbar ist (bei aktiver werksinterner Sub- UND Superoktavkoppel ggfs. sogar nur noch 2- oder 3-stimmig)


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oTTo
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« Antworten #12 am: 16. September 2018, 23:35:18 »

Der Atari 1024 hat laut Wikipedia 3 Tongeneratoren und einen Rausch-Generator, damit 12 Stimmen abzubilden dürfte einigermaßen schwierig werden.
In der Hauptwerk-Software wird eine Gesamt-Polyphonie angegeben, das macht da auch Sinn, weil der Ton bis zu seinem Verklingen im Raum dem Prozessor auf der Tasche liegt, bei langen Hallzeiten muss hier einiges an Polyphonie zusammengerechnet werden.
Bei Digitalorgeln wird wie oben beschrieben die Anzahl der klingenden Töne beschränkt, wenn das System an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit gerät, hier macht es Sinn, die Anzahl der gleichzeitig spielbaren Töne fest zu stellen, vermutlich ist hier auch jedes Werk gesondert zu betrachten. Ökonomisch interessant wäre in diesem Zusammenhang vielleicht die Frage, wieviel Polyphonie denn im Pedalwerk einer jeweilige Orgel möglich ist, vermutlich wird man hier nicht 12 gleichzeitig spielbare Töne implementiert haben.
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Gloria Exzellent 240 mit M&O Expander (geplant)
trompetendulzian
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« Antworten #13 am: 17. September 2018, 19:02:48 »

Ich fürchte, daß dieser gute Diskussionsstrang durch die damals noch mögliche Selbstbereinigung durch die User, vor deren Weggang aus dem Forum so zerfleddert war, daß die verbliebenen keinen rechten Sinn mehr ergaben.....
Schade, doch leider nicht zu ändern. Es wäre allemal interessant zu wissen, an welchem Orgelmodell das Experiment durchgeführt wurde.
Bezogen auf die Concerto habe ich folgendes herrliche Zitat aus einer älteren Diskussion gefunden:
Du kannst Dich bei der Concerto aufs Hauptwerk setzen, die Mutti gleich noch danebenpacken und wirst das akustische Abbild Eurer Anatomien ohne Informationsverluste hören können, soweit das Ohren aufzulösen noch in der Lage sind.
Die Frage nach "Polyphonie" (ich verstehe zwar etwas anderes darunter) hat hier nicht einmal mehr akademischen Wert.
Wenn es das zitierte MIDI-Kästchen noch geben sollte, wäre es mal einen Versuch an einer Concerto wert.

Viele Grüße
Trompetendulzian
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oTTo
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« Antworten #14 am: 17. September 2018, 23:39:18 »

Herrlich! Prost!
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Gloria Exzellent 240 mit M&O Expander (geplant)
Jesaiah
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« Antworten #15 am: 18. September 2018, 05:25:27 »

Der Atari 1024 hat laut Wikipedia 3 Tongeneratoren und einen Rausch-Generator, damit 12 Stimmen abzubilden dürfte einigermaßen schwierig werden.

Ui, jetzt bin ich aber froh, dass ich nicht C64 geschrieben habe (war mein erster Impuls).
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"Ahoi da drin, hätten Sie vielleicht Interesse an einer Dampforgel?"

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Martin78
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« Antworten #16 am: 18. September 2018, 07:21:06 »

Bezogen auf die Concerto habe ich folgendes herrliche Zitat aus einer älteren Diskussion gefunden:
Das hatten wir damals unter dem Stichwort „Krakenorganist“. Gibt’s dazu kein Emoji?
Im englischsprachigen Raum gab es immerhin eine Vorschulkinder-Fernsehserie „Oswald, der Organist“.  Lachen
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Gloria Concerto 350 Trend
martin
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« Antworten #17 am: 22. September 2018, 09:43:40 »

Wenn es das zitierte MIDI-Kästchen noch geben sollte, wäre es mal einen Versuch an einer Concerto wert.
GO kannst du auch für einen Koppeltests nutzen: Bei den Manualen beim MIDI Send ist "Send Division Output" das Signal nach den Koppeln. Auf den diversen Panels gibt es alle (un-)möglichen Koppeln und weitere Manuale zu finden.
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trompetendulzian
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« Antworten #18 am: 23. September 2018, 18:58:10 »

Verstehe ich es richtig, dass GrandOrgue dann als MIDI-Übersetzer funktioniert und trotzdem die interne Klangerzeugung der Orgel angesprochen wird? Das zu konfigurieren wäre dann ja mal was für die kommenden langen Winterabende.
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Gemshorn
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« Antworten #19 am: 23. September 2018, 19:07:56 »

Moderative Durchsage: Inzwischen hat sich aus dem ursprünglichen Thread ein neues Thema entwickelt, dem hiermit ein eigener Thread gegönnt wurde.
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
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