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Autor Thema: Lauterer Wettbewerb?  (Gelesen 2984 mal)
Martin78
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« Antworten #20 am: 27. August 2018, 16:23:48 »

However, the point is another:  I do not think that Allen offers a better quality, in relation to the price.
This is exactly the point.

In case I spend EUR 30.000 for a three-manual ALLEN console, I can expect that its interior and exterior - including the technical components - are of a much higher quality than e.g. a Viscount organ (let's say EUR 10.000 acquisition cost) provides, right?

Maybe the ALLEN's lifetime is longer to some extent, let us assume 20 vs. 15 years. Maybe someone will pay a few thousand EUR after 20 years for the ALLEN whereas the Viscount is completely worthless at that time. However, this does not justify the price discrepancy in my personal view, especially as I am not interested to sell my organ, which still perfectly satisfies my needs after four years of use.
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Gloria Concerto 350 Trend
Jesaiah
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« Antworten #21 am: 27. August 2018, 19:59:12 »

@alle:

wenn man den oben geposteten Link verwendet, landet man auf organforums in einer veritablen Schlammschlacht.

Ich hoffe, es gelingt hier, ein anderes Niveau zu halten ... und auf Agitationen  woher auch immer nicht einzugehen ...


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"Ahoi da drin, hätten Sie vielleicht Interesse an einer Dampforgel?"

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Gemshorn
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« Antworten #22 am: 27. August 2018, 20:03:27 »

Ich hoffe, es gelingt hier, ein anderes Niveau zu halten ... und auf Agitationen woher auch immer nicht einzugehen ...
Dem kann ich nur zustimmen! Danke
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
ahlborn
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« Antworten #23 am: 27. August 2018, 20:07:53 »

Martin,
I do not think that Allen organs have a longer life span than other brands.
Passive components that are most affected by old age are the electrolytic capacitors. These, with the passage of time, lose their electrical characteristics and produce fails, in any brand, Viscount, Johannus, and even Allen.
Personally I think that the average life of an electronic organ is about 25 years. After this time, soldering should be checked and the capacitors replaced if necessary. Even the speakers, if they have foam suspension, will have to be replaced, because it will probably be pulverized.
Depending on how much the organ is used, it is necessary to replace the contacts of the keyboards and pedals, every 10 years or so.

These problems are common to all brands and there is no reason to believe that the Allen organs are more long-lived.
If you look at the organforum, you will find that they fail just like any other brand.
On that forum there are many cases of new Allen organs that fail immediately, due to a poorly designed power supply or faulty components.
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Ebi
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« Antworten #24 am: 27. August 2018, 20:50:47 »

Hallo
Ich hatte vor einigen Jahren - leider finde ich den Beitrag nicht so schnell - hier darüber berichtet, dass unsere junge Katze in den Kasten des Schwellpedals meiner Orgel geklettert war und sämtliche Kabel durchgebissen hatte; ca. 10 Stück waren es, wenn ich mich recht erinnere. Diejenigen, die es nicht wissen: ich spreche hier von meiner "Johannus-Kabinet". Dank der äusserst aufgeräumten Bauweise und der sehr guten Kennzeichnung sämtlicher Kabel konnte ich den Schaden selber beheben und habe seitdem keinerlei Ausfälle zu beklagen. Ich habe nun schon seit geraumer Zeit die Rückwand nicht mehr abmontiert und daher kein aktuelles Bild vor Augen; jedoch habe nicht in Erinnerung, dass irgendetwas unprofessionell oder schlecht "geschreinert" ausgesehen hat. Falls ich mal wieder die Rückseite öffnen muss, um z.B. die Druckpunktmatten zu wechseln, werde ich mal ein Foto vom Innenleben machen.

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Beste Grüsse aus der Schweiz
Eberhard Brune
clemens-cgn
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« Antworten #25 am: 27. August 2018, 20:59:23 »

Warum werden die Überbringer von unbequemen schlechten Nachrichten immer noch aufgehängt?
Die auf der von Allen zur Verfügung gestellten Mitbewerber Kaldauen-Fotos sind sicher nicht gefaked.

Die älteste voll funktionierende Allenorgel, die ich kenne, stammt ursprünglich aus einer amerikanischen Militärkapelle. Sie ist 1962 geliefert worden. Und sie spielt immer noch. Als Wartungsaufwand müssen etwa alle 8 Jahre die Kontaktblöcke hinter den Tasten mit einer Lederfeile ein paar Striche bekommen. Und in den Lautsprecherboxen sind die originalen! Sicken mal ersetzt worden. Die lange Zeit größte Allenorgelinstallation in Europa aus den 80iger Jahren (Köln, Holweide) funktioniert bis heute klaglos. Meine DienstALLEN ist in der Substanz nach wie vor grundsolide. Die 1998 nach Vechta gelieferte große Allen mit Attrappenprospekt läuft reparaturfrei wie am ersten Tag.  
Daß diese Instrumente klanglich durchaus ihre Schwächen im Vergleich zu aktuellen DOs haben ist unstrittig. Einen 6Volt Käfer vergleicht ja auch niemand mit einem aktuellen Beatle.

@Hornprinzipal: Deine Allenorgel Protege L-5 wurde in ca. 2011 geliefert. Wann bitte wurde Deine Gloria geliefert. Ich halte mit Dir die Wette, daß sie es klanglich mit Deiner Gloria satt aufnehmen kann. Du darfst mich gerne zu einem Vergleichspiel einladen. Wichernkantor nehmen wir als unbestechliches Paar Ohren mit Zwinkern
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Wichernkantor
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« Antworten #26 am: 27. August 2018, 21:57:44 »

@alle:

wenn man den oben geposteten Link verwendet, landet man auf organforums in einer veritablen Schlammschlacht.

Ich hoffe, es gelingt hier, ein anderes Niveau zu halten ... und auf Agitationen  woher auch immer nicht einzugehen ...


Äußerst  Dafür!

LG
Michael
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wohli
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« Antworten #27 am: 28. August 2018, 07:59:53 »

Als ich 2016 meine damals 15 Jahre alte GLORIA Excellent 238 zwecks Erweiterung der "Schweller/Walzenbatterie" geöffnet habe (siehe den entsprechenden Beitrag in "Unsere Spielplätze"), habe ich ein sauberes und sorgfältig verarbeitetes Innenleben vorgefunden  Lupe.Gut - innen fehlte das Furnier, aber ansonsten war alles Picobello. Entgegen meiner Befürchtung war die Ummantelung des Schwellerbereichs nicht mit der Rückwand verleimt (hätte ich sonst rausbrechen müssen ...) sondern anständig verschraubt. Auch waren alle Kabelbäume zu den Schwellern und den Fußpistons sauber und sinnvoll verlegt, so dass ein Versetzen dieser problemlos möglich war. Leider habe ich damals keine Fotos vom Innenleben gemacht  Keks ...

 Freundlich LG Bernd
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Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten [Friedrich Schiller (1759-1805), Wilhelm Tell (III,1)]
Wichernkantor
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« Antworten #28 am: 28. August 2018, 08:05:54 »

Keine Angst - ich glaub's Dir auch so.  Lachen

LG
Michael
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Tuba_Mirabilis
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« Antworten #29 am: 28. August 2018, 09:15:39 »

Wir haben in unserer Kirchengemeinde eine Johannus Sweelinck 10, angeschafft in 1998. Diese läuft seit nunmehr 20 Jahren absolut zuverlässig und fehlerfrei. Nicht mal die Druckpunktmatten haben sich bislang „bemerkbar“ gemacht. Zugegeben wird sie auch nicht so traktiert, wie meine Orgeln zuhause. Auch optisch sieht diese Orgel hervorragend aus. In unserer Nachbargemeinde wurde ca. 5 Jahre früher eine Allen-Orgel angeschafft, auf der ich auch 2 Jahre praktizieren „durfte“. Rein optisch sieht die Johannus höherwertig aus. Das mag vielleicht auch am, dem Interieur der dortigen Kirche angepassten, grünen Furnier der Allen-Orgel liegen. Ich mag auch nicht unbedingt leicht schräg gestellte Klaviaturen im Obermanual. Die schwarz-braunen Tastaturen sollen Holz suggerieren, ein Druckpunkt ist so gut, wie nicht vorhanden. Aber entscheidend ist ja, was rauskommt. Der Klang unserer Johannus ist noch aus heutiger Sicht sehr zufrieden stellend. Die Allen-Orgel klingt irgendwie komplett synthetisch. Mag auch daran liegen, dass es ja „amerikanisch“ klingt. Im Gegensatz klang meine (auch amerikanische) Rodgers aus 1995 richtig nach Pfeifenorgel. Das einzig schöne  sind die motorisierten Registerwippen. Das die Allen-Orgel um einiges mehr kostete kommt noch hinzu.
Grundsätzlich mag jeder selbst entscheiden, ob diese Art der Werbung, d.h. für das eigene Produkt zu werben, indem man die Konkurrenzprodukte schlecht macht, einen anspricht oder eher nicht. Mich persönlich schreckt es eher ab.

LG Martin
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