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Autor Thema: Besuch beim Eminent-Händler in München  (Gelesen 2260 mal)
Romanus
Allwissendes Orakel
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« Antworten #20 am: 03. August 2018, 22:24:44 »

Hatte vor Jahren eine voll ausgestattete DCS 370C vor einer Insolvenz bewahrt.
Die Zungen waren unintoniert echt klasse. Geniales Schnarren wo nötig.
Die wäre aus meiner Sicht auch wirklich eine Sünde wert. Sie war damals einfach nur:
Zu schnell verkauft  Zwinkern
Wieviele Jahre ist das denn her ? Wenn´s nur das sein soll: Solche DCS findest du hier sehr günstig:
https://www.marktplaats.nl/a/muziek-en-instrumenten/orgels/m1249630963-eminent-dcs-370c-blank-eiken-bij-orgel-center-roosendaal.html
Bist du sicher, dass dich so eine auch heute noch begeistern würde ?
Also für mich müsste es schon was aktuelleres sein.
Übrigens: Damals (vor ca. 25 Jahren ?) sahen die Registerwippen von Eminent fast genauso aus wie heute die von Viscount, wenngleich noch nicht beleuchtet, heute haben sie die gleichen Leuchtwippen wie Johannus und Content. Ob die ihre Teile beim gleichen Hersteller kaufen ?  Kopfkratzen
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Uwe Madsak
Erleuchteter
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« Antworten #21 am: 09. August 2018, 14:09:39 »

Das ist etwa 10-12 Jahre her.
Leider kann ich nicht ausschließen dass mich der Klang heute möglicherweise nicht mehr so sehr begeistern würde.
Aber innerhalb maestro tonalis ist sehr viel machbar. Wenn man weiß wie es funktioniert sehr viel positives. Könnte aber auch das Gegenteil eintreten:
Herr vergib ihnen wenn sie nicht wissen was sie tun  Zwinkern
Könnte natürlich auch an der Vollausstattung gelegen haben: UHT, Bibliothek
Im übrigen handelte es sich um ein sehr spätes Instrument der DCS 370-C Serie und nicht wie die frühen Instrumente ohne beleuchtete Registerwippen.
Das Aussehen der heutigen Registerwippen läßt halt auch Rückschlüsse zu..............
Meine DCS 370-C ging damals nach Münschen. Und ich weiß dass ich ihr nachtrauerte!
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Ich habe meine große Liebe gefunden:
Gloria Excellent 242 mit UHT Klaviaturen
PORTA PATET MAGIS COR
Canticus
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Mein kleines, aber feines "Orgel-Refugium"...


« Antworten #22 am: 16. August 2018, 11:59:55 »

Ohh.. Sehr interessant, hier mal etwas über Eminent zu lesen... Weckt bei mir Erinnerungen an "alte Zeiten" ..  Auch ich hatte ja einige Zeit herumgemacht, bis ich mich endlich, beim ersten Anlauf, für eine Orgel entschieden hatte...
1990 war es: Vorstellung der Eminent DCS 370 auf der Frankfurter Musikmesse...
War ja auch und ist auch für nicht wenige  immer eine finanzielle Frage...
Als ich das Plenum hörte, war ich erst einmal "hin und weg"...Authentizität, Lebendigkeit, ohne diese Härte und Sterilität, wie ich sie von den damaligen Orgeln jenes Herstellers, von dem ich seit letzten Jahr eine ganz wunderbare Orgel mein Eigen nennen darf, zu hören bekam. Auch die damaligen Instrumente eines sehr großen, holländischen Herstellers, rissen mich mit ihrem, für meine Ohren zumindest zu hörendem "Kaugummiklanges" auch nicht "vom Hocker"... Bin damals mit meinem Vater und einem bekannten Orgelfreund sogar nach Bodegraven (damals der Firmensitz von Eminent) und übrigens auch nach Ede gefahren...
Aber... so richtig überzeugt war ich von den damaligen DCS dann doch noch nicht .. Vor allem bei manchen Zungenstimmen kamen mir doch noch Zweifel auf.. . Keine beleuchteten Registerzüge, und jede Menge "Extrawünsche". Ich wollte schon damals ein französisch klingendes Instrument a' la CC. Aber so weit war Eminent damals noch nicht..
Gut, drei Manuale waren eh nicht "drin".  
Dann bekam ich schließlich die famose Idee, 1993 meinen Vater nach Frankfurt auf die Musikmesse mitzunehmen...
Wir gingen zu allen, damals ausstellenden Firmen. Nach mehreren in Ohren--und Augenscheinnahmen sagte mein Vater spontan, also, ihm gefielen ja die ALLEN--Orgeln am besten..  
Nun ja, dank einer kräftigen  finanziellen "Spritze" von ihm, notwendig für diese mit am teuersten Orgeln, wurde es schließlich eine Allen MDS 15, die ich bis 2005 hatte und dann noch zu einem sehr guten Preis verkaufen konnte; denn eigentlich wollte ich schon immer gerne eine "Dreimanualige" ... Dann war ich zuhause "orgellos" bis Mai 2017..

Ich hatte aber nie ganz aufgehört, mich mit Eminent zu befassen und auch das Musikhaus Hieber in München besucht... Letztendlich sind mir diese Orgeln halt einfach zu teuer, wenn auch der Klang schon sehr hervorragend ist.
Auch hatte ich zwischendurch immer wieder einmal Mailkontakt mit Eminent (Herrn Spies, Entwickler).

Dabei stellte sich auch heraus, daß bei dem Eminent-System keine Querkoppeln zu realisieren sind (ob dies vielleicht auch etwas mit der Polyphoniefrage zu tun hat?)
Ich weiß, für die allermeisten hier sind diese zu vernachlässigen. Aber gerade bei meiner Concerto 355CC von deren Klang und Möglichkeiten ich, nach wie vor, mehr als begeistert bin, bemerke und genieße ich immer wieder die für mich hervorragende Wirkung derselben...

Lieber Romans, ich bin mehr als gespannt, wann Du Deine Eminenz "einweihen" wirst und melde mich auch schon einmal für einen Besuch bei Dir an...  Zwinkern
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ALLEN MDS 15, II/32 (1993-2005)
VISCOUNT Cantorum III (seit 2006)
VISCOUNT Cantorum VI (seit 2009)
VISCOUNT Expander CM 100 (seit Mai 2017)
KISSELBACH (VISCOUNT) Concerto 355cc, III/55          (seit 23.Mai.2017
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