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Autor Thema: Johannus Studio 350  (Gelesen 6782 mal)
Wichernkantor
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« am: 21. Juni 2018, 14:40:11 »

Beim jüngsten Forumstreffen in Freilassing hatte uns Herr Voitz bereits angedeutet, dass das Einsteigersegment bei Johannus dreimanualigen Zuwachs bekommt - in Form einer "Studio 350".

Aus "gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" habe ich heute erfahren, dass das neue Mitglied der Studio-Familie Ende Juli/Anfang August bei den Händlern auflaufen wird.
Die Orgel wird mehr als 40 Register haben, abgestrahlt wird sie - wie ihre Geschwister - mit einem internen 2.1.-System. Die Sparsamkeit bei der Hardware ist dem preislichen Abstand zu den höherwertigen Instrumenten der Serien Opus und Vivaldi geschuldet. Sie dürfte dann die preisgünstigste Dreimanualige am Markt sein und in direkter Konkurrenz zu den Glorias der Reihen "Cantus" und "Optimus" stehen.

Beim klassischen Sampling scheint sich also doch noch was zu bewegen. Vielleicht gibt es ja auch Modellpflege bei "Opus" und "Vivaldi" ...  Keks (Beim Keks handelt es sich um Spekulatius ...  Lachen)

LG
Michael
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trompetendulzian
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« Antworten #1 am: 21. Juni 2018, 17:55:28 »

Auf der Homepage von Kisselbach ist sie schon zu finden, allerdings scheint mir die Artikelbeschreibung und Optionsliste noch nicht vollständig zu sein, z.B. gibt es nur ein gerades Pedal in der Auswahl.

Viele Grüße
Trompetendulzian
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Wichernkantor
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« Antworten #2 am: 21. Juni 2018, 19:32:05 »

Ja, wie zu erwarten die kostengünstigste Dreimanualige beim Hauspreis von 6.800 Euronen.
Ich dachte, es seien 43 Register - aber offenbar habe ich die Koppeln mitgerechnet. Bei 37 Stimmen beginnt schon die Kunst der Beschränkung - da bin ich gespannt.
Dass es keine geschweiften Pedalvarianten gibt, ist denkbar. Es gibt ja auch keine anderen Klaviaturen für die Studio 150, weil sie bei der geringen Gehäusetiefe nicht auf das Rack passen.
Wer unbedingt drei Manuale haben will und dabei auf jeden Pfennig achten muss, kann sicher mit Kompromissen leben.

LG
Michael
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Gemshorn
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« Antworten #3 am: 21. Juni 2018, 19:32:32 »

Die Abstrahlung klingt für mich nach Sparvariante... da werden wohl zusätzliche Lautsprecher fällig, um bei größeren Registrierungen halbwegs in die Transparenz zu kommen.

Kaffeesatz, ich weiß. Ratlos
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
Wichernkantor
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« Antworten #4 am: 21. Juni 2018, 19:37:58 »

Irgendwo muss gespart werden, wenn man einen attraktiven Preis bieten will. Ich vermute mal, dass als Ausgang der übliche Stereo-Line-Out vorhanden ist. Mehrkanaligkeit ist wohl eher nicht in der Architektur angelegt. Also eine typische Kandidatin für den Dave 8 oder das Lucas Nano (das ich aufgrund seiner Handlichkeit immer mehr schätze).

LG
Michael
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Subbass
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« Antworten #5 am: 21. Juni 2018, 22:18:14 »

Interessant auch die neuen Farben des Laminats: Eichedekor Light Riverside, Eichedekor North Wood, Eichendekor Nautilus Teak, Eichendekor Wenge...

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Johannus Studio II
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« Antworten #6 am: 21. Juni 2018, 22:20:14 »

Mal sehen, ob es am übernächsten Samstag schon mehr zu bestaunen, zu betasten oder zu hören gibt...

Ich bin skeptisch.

So gut mir die Studio 150 gefällt - viele von uns erinnern sich noch heute an den A-Ha-Effekt an der Studio 150 bei Förg zum Forumstreffen - aber 37 Register auf III/P ist wirklich "knapp" bemessen...

Wir werden sehen - ääääh - hören...

 Lupe

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Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
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« Antworten #7 am: 21. Juni 2018, 22:51:35 »

37 Register auf III/P lässt sich schon realsieren, meine Pfeifenorgel hat sogar nur 36 auf III/P.

Meine Vermutung für die Disposition der Studio 350 (im typischen Johannus-Style):

Pedal:
1. Prinzipal 16'
2. Subbass 16'
3. Oktavbass 8'
4. Gedecktbass 8'
5. Choralbass 4'
6. Posaune 16'
7. Trompete 8'

Hauptwerk:
8. Bordun 16'
9. Prinzipal 8'
10. Hohlflöte 8'
11. Gamba 8'
12. Oktave 4'
14. Offenflöte 4'
15. Quinte 2 2/3'
16. Superoktave 2'
17. Kornett IV
18. Mixtur IV
19. Trompete 8'

Rückpositiv:
20. Gedeckt 8'
21. Flöte 4'
22. Octave 2'
23. Quinte 1 1/3'
24. Zimbel III
25. Krummhorn 8'

Schwellwerk:
26. Prinzipal 8'
27. Lieblich Gedeckt 8'
28. Viola di Gamba 8'
29. Vox Coelestis 8'
30. Oktave 4'
31. Hohlflöte 4'
32. Quintflöte 2 2/3'
33. Blockflöte 2'
34. Terz 1 3/5'
35. Scharff III
36. Fagott 16'
37. Oboe 8'

Nicht, dass ich dies für eine ideale Disposition halte, aber ich traue mich wetten, dass bei meiner vermuteten Disposition maximal drei Register falsch sind...  Engel

Edit: Ich habe mich verzählt. Nr. 13 fehlt. Das könnte a) ein Mixtur im Pedal sein oder b) noch eine dritte Zunge im Schwellwerk.
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« Antworten #8 am: 21. Juni 2018, 23:08:10 »

Auf einer so disponierten Orgel ließe sich jedenfalls vernünftig musizieren.
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MagisterPerotin
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« Antworten #9 am: 22. Juni 2018, 01:30:16 »

Nur eine 4´-Zunge entweder im Pedal oder im Schwellwerk täte ich doch vermissen... also dann Vorschlag b) und ein Clairon 4´ ins Schwellwerk.
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Es mag sein, dass nicht alle Musiker an Gott glauben; an Bach jedoch alle. - Mauricio Kagel
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