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Autor Thema: Wie plant Ihr Eure Literatur? Literaturtipp!!  (Gelesen 847 mal)
Schwarzspieler
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« am: 22. März 2018, 11:11:11 »

Wie plant Ihr eigentlich die Zusammenstellung Eurer Stücke für die Gottesdienste? Ich weiß, dass manche Kollegen immer das gleiche spielen. Das finde ich aber langweilig! Einige Zeit hatte ich aus Spielbüchern wie "das spiele ich morgen" alles von vorne bis hinten im Heft durchgespielt und eingeteilt nach Stücken für Kommunion und Nachspiel. Dann war mir das auch zu einseitig.

Vor einigen Jahren besaß ich zwei interessante Reihen (leider verkauft hatte), die hier nicht bekannt sein würden, weil der Verlag so gut wie keine Werbung macht:

Für alle Sonntage im Jahreskreis gibt es beim MDH Musikverlag Nördlingen (der sich besonders für das Werk von J.C. Simon einsetzt) eine leichte Reihe "Fröhlich wir nun all fangen an" mit 5 dicken Heften (Barock, Romantik, Moderne, Mischmasch und bayerische Komponisten) und eine schwerere Reihe "Unseren Ausgang segne uns Gott". Das läuft so, dass man nach dem betreffenden Sonntag schaut und dann eine Auswahl an Stücken als Vorspiel, Meditation und Nachspiel zur Auswahl hat. Dann entfällt auch das nervige, zeitaufreibende Suchen im Notenschrank, zumal manche ja noch die Choräle selber suchen müssen. Man muss nur wissen, welchen Sonntag man eigentlich hat und braucht nur zu spielen! Vorteil ist, dass es gar keine Redundanzen gibt, weil jeder Sonntag verzeichnet ist. Das ist ein Beispiel aus dem evangelischen Bereich, den man überkonfessionell runterbrechen kann. Wieso gibt es sowas nicht für Katholiken?

Einige Werke sind auch auf Youtube anzuhören:

https://www.youtube.com/results?search_query=%22Fr%C3%B6hlich+wir+nun+all+fangen+an%22+N%C3%B6rdlingen


Wie findet Ihr das? Man muss nicht lange suchen. Ich habe die leichte Reihe "Fröhlich wir  nun all" erstmal bestellt.
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Viscount Cantorum V
MagisterPerotin
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« Antworten #1 am: 22. März 2018, 12:22:50 »

Mein erster Blick richtet sich meist auf die Wochenlieder. Ich suche häufig erstmal nach choralgebundener Literatur dazu, oder zu einem anderen Lied, das vielleicht im Gottesdienst vorkommt. Ich greife allerdings auch gerne das Wochenlied auf, wenn es nicht gesungen wird (manchmal um die Pfarrerschaft zu erinnern welcher Sonntag eigentlich ist  Zwinkern ) Bei Bach, Buxtehude, Pachelbel und vielen weiteren werde ich meist fündig. Oder halt freie Literaturstücke, die den Gestus des Gottesdienstes unterstreichen, was natürlich immer etwas subjektiv ist. Manchmal gibt der Sonntag einem ja auch anderweitige Impressionen (bspw. am 4. Adventssonntag kann man gut irgendeine Magnificatvertonung spielen).

Pachelbel lege ich aber immer gerne ans Herz. Da findet man zu fast jedem klassischen Choral recht gut gemachte Choralvorspiele, die gerade als Eingangsmusik von überschaubarer Dauer und Schwierigkeit sind und auch keine übermäßigen Anforderungen ans Instrument stellen (wenn ich mal auf den Dörfern unterwegs bin). Zum Ausgang darf es gerne opulenter sein Freundlich
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Es mag sein, dass nicht alle Musiker an Gott glauben; an Bach jedoch alle. - Mauricio Kagel
Schwarzspieler
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« Antworten #2 am: 22. März 2018, 12:53:24 »

Danke für die Einblicke in Deine Arbeit! Hier noch eine Probeseite von der genannten Reihe:

http://www.bodensee-musikversand.de/product_info.php?products_id=448371

Wie schätzt Du diese Reihe ein? Also Rathgeber zum Nachspiel wäre mir etwas zu kurz!
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Viscount Cantorum V
trompetendulzian
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« Antworten #3 am: 22. März 2018, 18:33:07 »

Ich halte es ähnlich wie MagisterPerotin und schaue mir zunächst die Wochenlieder an. Wenn es die Vorbereitungszeit ermöglicht, bereite ich dazu gerne eine größe Choralbearbeitung, beispielsweise aus "In Ewigkeit dich loben", vor.
In manchen Gemeinden ist es Tradition, dass das erste Lied direkt auf das Orgelvorspiel folgt, dann versuche ich ein entsprechendes zu finden oder zumindest ein passendes freies Stück in der richtigen Tonart.
Ansonsten halte ich es so, dass ich mich bemühe, kirchenjahreszeitlich und dem jeweiligen Instrument angemessene Literatur herauszusuchen. Ein großer Vorteil dabei für mich ist sicherlich gegenüber dem regelmäßigen Dienst auf demselben Bock, dass ich als Vertretung in verschiedenen Gemeinden unterwegs bin und dadurch zum einen nicht so viele Einsätze habe und zum anderen die erarbeiteten Stücke meistens über mehrere Gottesdienste hinweg nutzen oder auch mal nach ein paar Monaten in derselben Gemeinde wieder herauskramen kann. Nebenbei versuche ich, mir für in der Zukunft kommende Gottesdienste immer schon ein paar Stücke in verschiedenen Stilen zu erarbeiten und abrufbereit zu haben. Momentan habe ich zum Beispiel Tunder, Reger und Tambling auf dem Notenpult stehen.
"Das spiele ich morgen" ziehe ich gerne als Universallösung für sehr kleine Instrumente, also Positive mit angehängtem Pedal oder ganz ohne heran.

Viele Grüße
Trompetendulzian
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Romanus
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« Antworten #4 am: 22. März 2018, 18:38:58 »

Das Einzugspräludium ist bei mir so gut wie immer "choralgebunden", also gleichzeitig das Vorspiel zum Eingangslied, es sei denn, der Zelebrant wünscht ausdrücklich ein freies Präludium, z.b. wenn er vor dem Eingangslied das Weihwasser segnen und damit die Gemeinde besprengen oder ein paar einleitende Worte sprechen will, oder bei rhythmisch mitgestalteten Festgottesdiensten, wo zum Einzug festliche, ca. 2-minütige Orgelmusik gewünscht wird und danach die rhythmische Band mit einer Kurz-Intonation und dem Eingangslied einsetzt.
Nur in meiner mittlerweile 15 Jahre zurückliegenden Anfangszeit habe ich zum Einzug kurze, ca. 1-minütige Literaturstücke gespielt, die ich nur nach der Tonart des Eingangsliedes ausgewählt habe, danach eine Kurzintonation zum Eingangslied und schließlich, nach einer kurzen, maximal einen Takt dauernden Pause, das Eingangslied. Nachdem meine Dienstorgel über keine Setzeranlage verfügt, habe ich die Kurzpause auch zum Umregistrieren genutzt und die Kurzintonation auf dem Nebenmanual (Positiv) gespielt, das Einzugspräludium und die Choralbegleitung auf dem Hauptwerk.
Nach ein paar Monaten Organistendienst machte mich schließlich eine Kantorin darauf aufmerksam "wie es die Profis machen", mit dem wohlwollenden Nachsatz "Ich weiß, Sie können das !"
Das schien mir logisch und einleuchtend, wenn ich auch einige Zeit brauchte, um mir für jedes in unserer Pfarre gängige Eingangslied mindestens ein passendes und möglichst stilgerechtes, choralgebundenes Einzugspräludium zurechtzulegen. Die meisten habe ich selbst komponiert.

Bei der Auswahl des Kommunions-Zwischenspieles suche ich mir grundsätzlich etwas aus, das möglichst aus der gleichen Musikepoche stammt wie das Danklied.
Ausnahmen: Das obligate "Ave verum corpus" von Mozart zu Fronleichnam (in der Transkription von Franz Liszt) muss einfach sein, ebenso wie Kommunionsstücke in der Weihnachtszeit, wobei ich dem Anlass entsprechend Pastorellen und ähnliches, oder auch ein Weihnachtslied, das nicht im GL steht, spiele.
Alternativ kann man zur Kommunion auch etwas choralgebundenes über das Danklied spielen oder improvisieren. Ich erinnere mich z.b. an einen Dreikönigs-Fernsehgottesdienst vor vielen Jahren, bei dem der Organist sehr gekonnt Variationen über das Danklied "Nun freut euch, ihr Christen" gespielt (oder improvisiert ?) hat.

Das Postludium stimme ich grundsätzlich auch auf die Entstehungszeit des Dankliedes ab, eine kleine Liste meiner Lieblings-Postludien findet ihr hier:
Meine Postludien-Favoriten

Zu "Fröhlich wir nun all fangen an": Pastorellen spiele ich im Gottesdienst erst ab dem heiligen Abend, sie gehören meiner Meinung nach ausschließlich in die Weihnachtszeit und nicht in den Advent !
Bei Adventkonzerten bin ich etwas großzügiger, hier darf man gelegentlich schon mal eine Pastorelle einstreuen.
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
clemens-cgn
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« Antworten #5 am: 22. März 2018, 23:11:47 »

Zur Literaturplanung choralgebundener Orgelmusik, gehört für eine evangelische, wie katholische Planung folgendes  bereits im Jahr 1997 erschienenes Nachschlagewerk:
Giodano Assandri, "Cosa Suono Oggi?" Untertitel: Was kann ich heute spielen? Armelin Musica, Padova, Tel.: (049)660300

Nach Liedanfängen geordnet bietet es greifbare Quellen/Veröffentlichungen einzelner Kompositionen. Damit bin ich schon so manches Mal in meinem Notenschrank fündig geworden. Freudensprung
Für Christ ist erstanden zeigt das Werk ca. 50 Kompositionen auf...
Für die liturgische Quellenlage z. B. Introitus (z. B. bei Choralämtern) für den 1. So n. Ostern Quasimodo (Weißer Sonntag):  Listet der Autor bereits elf orgelmäßig vertonte Kompositionen von Guilmant, Dupré, Lesur, Nibelle, Mawby, Peeters, Tournemire, Veith auf.
Mit zeigt dieses Nachschalgewerk häufig auf, was ich durchaus auch an "Klassikern" auch nach fast 50 Jahren noch gar nicht gehört habe.... Es bleibt noch soviel zu üben Zwinkern
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pvh
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« Antworten #6 am: 23. März 2018, 00:15:28 »

Hallo,

bei uns (kath.) ist es üblich, vor dem Gottesdienst etwas zur Einstimmung zu spielen, evtl. ein Präludium zum Einzug, zur Kommunion und ein Nachspiel. In der Fastenzeit und im Advent entfällt die Literatur ganz oder teilweise. Das Vorabstück steht so ein bisschen in der Tradition des Orgelstücks am Beginn des evangelisch-lutherischen Gottesdienstes, als katholischer Organist habe ich aber viel mehr Freiheiten, v.a. was die Länge des Stückes angeht (das gilt auch für das Nachspiel). ;-)

Ich achte darauf, dass die Literaturstücke vom Charakter her so in etwa zu den Liedern und den Texten passen. Da ich auch den Liedplan erstelle, wähle ich für manche Sonntage, wenn ich schon weiß, dass ich spiele, bestimmte Lieder aus, zu denen ich etwas für das Vorab-Stück zur Einstimmung, zum Einzug, zur Kommunion oder als Nachspiel habe. Daneben können auch andere Dinge eine Rolle spielen, z.B. Taufe, Geburtstage, politische Ereignisse usw. Und ich warte schon darauf, dass am Ende des Gottesdienstes einmal ein Gewitter stattfindet. Dann kommt Correttes "Grand jeu avec le tonnerre" zum Einsatz.

Dann ist es so, dass ich mich phasenweise gerne mit bestimmter Literatur befasse. Das ergibt dann sozusagen einen wochenlangen oder monatelangen musikalischen Schwerpunkt. Ich hatte da schon eine Pachelbel-Welle, immer wieder spanische Orgelbarock-Wellen, mehrere Willscher-Wellen, eine sehr lange Rinck-Welle und viele kleine und kurze Wellen. So allmählich vermischen sich dann die Wellen auch...

@Schwarzspieler: In der kath. Liturgie gibt es 3 Lesejahre, so eine Sammlung mit vorgebener Literatur für jeden Sonntag müsste dann schon ziemlich dick sein.

@Romanus: Ich habe meist keine Zeit, mir für den Einzug oder auch die Choräle etwas Spezielles zurechtzulegen. Manchmal finde ich in Vorspielsammlungen etwas, was ich übernehme oder teilweise nutzen und/oder mir zurechtbasteln kann. Die Leute lieben aber auch die kurzen Vorspiele von 20, 30 Sekunden und viele Pastoren wollen das auch gerne so haben. Besonders seit meiner Rinck-Welle spiele ich selbst da auch schon gerne solche netten, kleinen Sachen. Sie müssen aber vom Charakter her schon passen. Ich weiß schon, dass sich die Profis da grausen, aber es gibt da wirklich gute, kleine Ideen.

@Romanus: Ob die Musikepoche von Literaturstück und Choral davor oder danach übereinstimmt, ist für mich kein Kriterium, mir kommt es auf den Charakter des Stückes an. Nach diesem Kriterium könnte man ja zeitgenössische choralbezogenen Stücke gar nicht einsetzen.  "O Lamm Gottes unschuldig" kann beispielsweise einen ziemlich jazzigen Drive haben, zu "O Jesu, all mein Leben bist du", betont langsam gesungen, passt auch mal ein schwermütiger Blues usw.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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geris
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« Antworten #7 am: 23. März 2018, 12:03:58 »

Wenn ich mal spiele, mache mir da nicht allzu viele Gedanken und die Kirchenbesucher sicherlich noch weniger.  Engel
Für den Einzug eher etwas ruhigeres, um auf die Stimmung des GD hinzuwirken.
Zum Auszug darf es aber schon mal ein wenig "krachen".  Zwinkern


Viele Grüße aus dem Waldecker Land
Gerd


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Romanus
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« Antworten #8 am: 23. März 2018, 18:51:04 »

@Romanus: Ob die Musikepoche von Literaturstück und Choral davor oder danach übereinstimmt, ist für mich kein Kriterium, mir kommt es auf den Charakter des Stückes an.

Ich sage ja nicht, dass das jeder so machen muss oder sollte, ich persönlich mag einfach stilistisch einigermaßen homogene Einheiten von Präludium und Eingangslied bzw. Kommunionsstück, Danklied und Postludium und bei dem Überangebot an ruhigen, sanften Orgelstücken, die sich zur Kommunion eignen, erleichtert mir das ein wenig die Auswahl.
Dass der Charakter des Stückes zum jeweiligen Anlass im Kirchenjahr und zum Danklied passt, ist natürlich auch für mich Voraussetzung !
Nach diesem Kriterium könnte man ja zeitgenössische choralbezogenen Stücke gar nicht einsetzen.
Natürlich lassen sich auch zeitgenössische Stücke verwenden, es gibt doch auch zeitgenössische Choräle, z.b. GL 456 gehört zu meinen ganz speziellen Favoriten. Gert van Hoef z.b. hat darüber eine sehr schöne Fantasie komponiert, man muss sie ja nicht gleich in voller Länge spielen, aber gerade der lyrisch-meditative Anfangsteil eignet sich hervorragend als Kommunionsmusik.  Geheimtipp

Das Kommunionsstück muss für mich auch nicht unbedingt choralbezogen sein, das ist eine komplett andere Situation als beim Einzug, weil sich ja die Dauer der Kommunion nicht genau abschätzen lässt. In diesem Fall spiele ich das Danklied meist getrennt von der Kommunion ein.
So habe ich z.b. vor GL 456 auch schon mal Giorgio Moroder´s "Love Theme" aus "Flashdance" zur Kommunion gespielt, eigentlich unsakral, aber dem Pfarrer hat es so gut gefallen, dass er mich danach sogar öffentlich gefragt hat: "Was war denn das bei der Kommunion ??? Sehr schön !"

Das Kommunionsstück oder Postludium muss natürlich nicht genau zur selben Zeit wie das Danklied komponiert worden sein, es gibt ja auch zeitgenössische Komponisten, die es blendend verstehen, in historischen Stilen zu komponieren, diese Fähigkeit habe ich immer sehr bewundert:
Grimoaldo Macchia´s Toccata "Vom Himmel hoch" z.b. könnte - wenn man es nicht weiß - locker als frühes 19. Jahrhundert durchgehen, ich habe sie z.b. als Postludium nach der Christmette (Danklied = Stille Nacht) gespielt.

Letzten Sonntag z.b. habe ich extra einen leicht melancholischen Klassiker zur Kommunion vor dem Danklied "Lass mich deine Leiden singen" (GL 819 im Österreichteil) gesucht, aber letztlich auf die Schnelle nichts wirklich überzeugendes aus dem späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert gefunden. Also habe ich mich letztlich für etwas völlig unkonventionelles, profanes entschieden:
Ringstraßenpalais
Als ich diese für mich zum Niederknien schöne Musik als kleiner Bub erstmals gehört habe, hätte ich auf einen späten Mozart, Schubert oder frühen Chopin getippt.
Ich musste es wirklich 2x lesen, um glauben zu können, daß diese perfekt historisierende, absolut stilgerechte Komposition vom zeitgenössischen Violinisten Toni Stricker stammt !
Ich habe keine Noten davon, habe es aber nach Gehör einigermaßen originalgetreu hinbekommen, das Stück ist Gott sei Dank nicht zu kompliziert und läßt sich auch rein akustisch ganz gut rekonstruieren.
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
trompetendulzian
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« Antworten #9 am: 25. März 2018, 11:38:28 »

Zur Literaturplanung choralgebundener Orgelmusik, gehört für eine evangelische, wie katholische Planung folgendes  bereits im Jahr 1997 erschienenes Nachschlagewerk:
Bei Breitkopf & Härtel ist 2001 ein ähnliches Nachschlagewerk erschienen: Ricercare - Verzeichnis cantus-firmus-gebundener Orgelmusik. Ich ziehe es gerne heran, wenn ich es mit katholischen oder fremdsprachigen Gottesdiensten zu tun habe und nach Literatur aus meinen EG-Vorspielbüchern suche, die zu dem jeweils verwendeten Gesangbuch kompatibel ist. Ergänzend gibt es außerdem auch eine digitale Version auf CD, die anscheinend in der Zwischenzeit einmal aktualisiert wurde. Ich vermute, ohne es getestet zu haben, dass die originale CD-Version von 2001, auf aktuellen Windows- und Mac OS-Versionen einfach nicht mehr lauffähig ist. Zumindest erschien mir damals die verwendete technische Basis schon sehr überholt und im Handling deutlich komplizierter als die gedruckte Ausgabe.

Viele Grüße
Trompetendulzian
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