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Autor Thema: Um Kaisers Bart  (Gelesen 1796 mal)
clemens-cgn
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« am: 05. März 2018, 19:06:28 »

Lieber Jesaiah,
sorry hier kommt eine  Schlaumeier wichtige Korrektur!
In Deiner Kirche ist keine elektronische (früher Dr. Böhms CnTl...)Orgel installiert, sondern eine digitale. Der Konstruktionsunterschied ist schließlich gravierend. Als User solltest Du den Unterschied kennen. Es reicht, wenn Domorganisten und Domchordirektoren diese Instrumententypen miteinander verwechseln Zwinkern
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Jesaiah
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« Antworten #1 am: 05. März 2018, 19:42:46 »

Urks, stimmt natürlich.

Ich bin diese Begriffshygiene noch nicht so gewohnt.

Das kommt vielleicht daher, dass auch diese ohne Elektronik nicht funktionieren würden - ist halt noch so im Kopf drin...

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"Ahoi da drin, hätten Sie vielleicht Interesse an einer Dampforgel?"

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organi
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« Antworten #2 am: 05. März 2018, 19:46:05 »

Lieber Jesaiah,
sorry hier kommt eine  Schlaumeier wichtige Korrektur!
In Deiner Kirche ist keine elektronische (früher Dr. Böhms CnTl...)Orgel installiert, sondern eine digitale. Der Konstruktionsunterschied ist schließlich gravierend. Als User solltest Du den Unterschied kennen. Es reicht, wenn Domorganisten und Domchordirektoren diese Instrumententypen miteinander verwechseln Zwinkern

Lieber Clemens,

Jesaiahs Kirche besitzt sehr wohl eine elektronische Orgel, allerdings eine mit Digitalelektronik im Gegensatz zur Analogelektronik. Elektronik ist der Oberbegriff von elektronischen Schaltungen, seien sie nun digital, analog oder auch heterogen.

Jesaiahs Aussage ist also nicht falsch, auch wenn sich in Fachkreisen der Ausdruck "Digitalorgel" durchgesetzt hat.

LG
organi
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clemens-cgn
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« Antworten #3 am: 05. März 2018, 23:01:13 »

Lieber Organi,
Auch Deine Aussage ist physikalisch bereits falsch. In elektronischen Orgeln werden die Töne durch einen "Tongenerator (Rechteck- oder Sinus)  Röhre, Transistoren ...erzeugt und dann weiterverstärkt.
In einer Digitalorgel werden die Töne eben NICHT elektronisch als Ursignal erzeugt.
Die Bezeichnung einer Digitalorgel als Elektronenorgel bleibt physikalisch falsch!
Hast Du in irgendeiner technischen Orgelbeschreibung eines Orgelherstellers im "digitalen" Zeitalter, den Begriff einer
Auch das Wiederholen einer physikalischen Falschbehauptung erhöht den Wahrheitsgehalt in keiner Weise.
Oder hast Du in Deiner Soundkarte im Computer noch einen dampfgetriebenen Tongenerator?

Wenn Du mir nicht glaubst, kannst Du Dich gerne bei Ahlborn, Allen, Hoffrichter, Johannus, Content, Eminent, Rodgers, Van der Poel, Viscount ... gerne informieren. Wenn Du von dort schlagkräftige Beweise bringst, lasse ich mich mich gerne eines besseren belehren.
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pvh
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« Antworten #4 am: 05. März 2018, 23:43:16 »

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Orgel
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clemens-cgn
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« Antworten #5 am: 06. März 2018, 00:26:21 »

Selbst wenn der Autor Wikipedia tendenziös und alles andere als subjektivschreibt: "....ist die Elektronische (oder Digitale) Sakralorgel (weniger gebräuchlich: „Digitalorgel“).....".
bleibt es in der Sache falsch!  Exorzist
Zeig mir einen Digitalorgelhersteller, der seine Instrumente schriftlich "mit Roß und Reiter" als Elektronenorgel bezeichnet und damit verunglimpft.
Ich lobe eine Flasche frz. Champus bei zweifelsfreier Beweisvorlage in einem aktuellen Firmenprospekt zum nächsten Forumstreffen aus  Prost!  duck und weg
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Jesaiah
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« Antworten #6 am: 06. März 2018, 05:44:14 »

Entschuldige Clemens, aber dieses Argument ist schwach.

Auch VW bezeichnete in seinen eigenen Prospekten seine Autos als abgasarm, obwohl sie mit der Schummelsoftware betrieben wurde. In Prospekten verwenden Firmen immer Euphemismen.

Digitalorgeln funktionieren prinzipbedingt elektronisch. Insofern bleiben sie sehr wohl "elektronische Tonerzeuger". Auch ein Sample, das abgespielt wird, wird elektronisch erzeugt (weil es aus den vielen 0 und 1 im Speicher ja irgendwie in ein hörbares Signal verwandelt werden muss). Eine nicht-elektronische Tonerzeugung wäre zB ein Mellotron oder die Hammond T400, die ich gerade repariere.
NB: Eine Digitalorgel ist keine Elektronenorgel. DAS ist klar. Aber sie funktioniert natürlich sehr wohl elektronisch, insofern ist sie eine elektronische Orgel (von der Funktionsweise her jedenfalls).
Aber ich halte diese Diskussion für eine philosophische und keine praktisch relevante.
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« Antworten #7 am: 06. März 2018, 06:50:41 »

Falls es hier immer noch darum geht, wer das letzte Wort hat, würde ich gerne in die Diskussion einsteigen.
 duck und weg
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Jesaiah
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« Antworten #8 am: 06. März 2018, 15:47:38 »

Unbedingt, herzlich willkommen:  Engel
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« Antworten #9 am: 06. März 2018, 16:16:47 »

Ich will auch mitmachen!! Wir hatten schon so lange keinen Nomenklatur-Thread mehr!  Teufel 1

Eigentlich bezeichne ich mein Instrument immer als Elektronikorgel oder als elektronische Kirchenorgel, muss ich gestehen. Jedenfalls gegenüber Laien; ich finde, darunter können diese sich eher was vorstellen als unter Digitalorgel. Hier im Forum verwende ich dann schon "Digitalorgel" in Abgrenzung zur Analogorgel und auch allgemein.

Elektronenorgel klingt für mich so nach 60er bzw. 70er Jahre. Benutzt den Ausdruck (auch: "Elektronium"/"Elektrium") heute noch jemand?
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