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Autor Thema: Empfehlung für Hauptwerk-Neulinge  (Gelesen 2626 mal)
Klassikfreund
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« Antworten #10 am: 31. Dezember 2017, 19:01:52 »

Hallo Roland,

einen kleinen Tipp will ich Dir doch geben.

Inspiriert ob der Frage: welche Silbermann ist die  Richtige?

Mit der hier:

http://www.prospectum.com/index.php?language=english&id1=2&id2=8

kannst Du absolut nichts falsch machen und es braucht auch kein Weihnachten dafür. Die kann man noch aus der Portokasse bezahlen.

Ich durfte auch das Original spielen und kann bestätigen: ein hervorragendes Set auch hinsichtlich der erreichten Klangqualität.
Die virtuelle Hörposition der Premiumversion lässt sich mit Schiebereglern stufenlos von Spieltisch bis Kirchenschiff einstellen (und damit auch der Hallanteil).

LG Wolfram
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Gloria eco 217 seit 2009, Hauptwerk 4.2, Sets: Trost Waltershausen, Silbermann Zöblitz, Reinhardsgrimma, Großhartmannsdorf, Rötha, Radeker und Garrels Anloo, Arp Schnitger Cappel, Rabstejn nad Strehlau, Cembalo Mietke
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« Antworten #11 am: 31. Dezember 2017, 20:06:35 »

Mit der hier:

http://www.prospectum.com/index.php?language=english&id1=2&id2=8

kannst Du absolut nichts falsch machen

volle Zustimmung!
 Dafür
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Roland
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« Antworten #12 am: 01. Januar 2018, 13:22:01 »

Hallo Wolfram

Ich habe die Seite prospectum mal gelesen und durchgehört. Das scheint mir eine unterstützenswerte Sache zu sein, zumal die Instrumente wirklich auch eindrücklich schöne Klänge haben.

Beste Grüsse, Roland
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Rolando di organo
Zimbelstern
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« Antworten #13 am: 01. Januar 2018, 18:14:29 »

I write as a humble supplicant and organist from “Brexitland”. Please take pity on us English Europhiles and pray for us. The only thing that keeps me sane these days of madness is the international world of music, and especially organ music.

Over the last year I have created a three manual Hauptwerk setup at home. The keyboard stack was made for me by the wonderful Orgelhaus im Stiftland near Waldsassen, to where I travelled from London by car to collect it personally. The Midi Pedalboard is by Viscount, supplied and delivered to me most efficiently by Thomann from Germany. The “table” I made myself from oak worktop to make the keyboard stack. I have Hauptwerk Advanced Edition loaded on to a new iMac with 32GB RAM.

But what of the samplesets? Ah, there is the problem! I have the following: OrganArtMedia Trost Waltershausen for Bach, etc. (wonderful, but a little too dry!); OrganArtMedia Ebersmünster (heavenly, but a little too wet!) for French baroque, as well as some Bach; MilanDigitalAudio Notre Dame de Metz Cavaillé Coll for French Romantic (magnificent but too wet!). But what about everyday practice for church and what about modern music? Then I discovered Piotr Grabowski! I now have six of his “free” samplesets (please make a donation). But all too wet for my liking. Luckily it’s possible to load them with cut tails. I can use St John Cantius for Hindemith and Saint-Saens, Długa Kościelna for general hymn playing, and Giubasco and Azzio are great as well, especially for continuo and baroque music. But still the ultimate general purpose semi-dry, clear, resonant, but not too resonant, perfect sampleset is elusive! So many little irritations: one particular note in the pedal “booms”, I suppose because of room acoustics. The wet samples sound too diffuse. At my age, high pitched notes, especially 2’ and above and mixtures are often annoying and even painful to hear (that’s probably why I prefer central and south German organs to north German!). My hearing changes during the day and during long hours of practice: what was pleasant in the morning sounds annoying late at night.

At the moment I am trying to find one, just one, general purpose organ sampleset which I really like for general organ practice. But the more I listen to recordings, the more I worry. I had my eye on two in particular: Görlitz Sonnenorgel and Dudelange Stahlhut-Jann. But how to be sure that these will sound “right” before spending hundreds more euros?

Die Kunst ist lang und kurz ist unser Leben.



Ich schreibe als bescheidener Bittsteller und Organist aus "Brexitland". Bitte haben Sie Mitleid mit uns englischen Europhilen und beten Sie für uns. Das einzige, was mich in diesen Tagen des Wahnsinns gesund hält, ist die internationale Welt der Musik und besonders der Orgelmusik.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich ein dreimanualiges Hauptwerk Setup zu Hause erstellt. Der Keyboard-Stack wurde für mich vom wunderbaren Orgelhaus im Stiftland bei Waldsassen gemacht, wohin ich mit dem Auto aus London gereist bin, um es persönlich abzuholen. Das italienische Midi Pedalboard von Viscount wurde von Thomann aus Deutschland geliefert. Den "Tisch" habe ich mir aus Eichenholzplatte für den Tastaturblock gemacht. Ich habe Hauptwerk Advanced Edition auf einen neuen iMac mit 32GB RAM geladen.

Aber was ist mit den Samplesets? Ah, da ist das Problem! Ich habe folgendes: OrgelArtMedia Trost Waltershausen für Bach usw. (wunderbar, aber ein bisschen zu trocken!); OrgelArtMedia Ebersmünster (himmlisch, aber ein bisschen zu nass!) Für den französischen Barock, sowie einige Bach; MilanDigitalAudio Notre Dame von Metz Cavaillé Coll für Französisch Romantic (großartig, aber zu nass!). Aber was ist mit der täglichen Übung für die Kirche und was ist für die moderne Musik geeignet? Dann habe ich Piotr Grabowski entdeckt! Ich habe jetzt sechs seiner "kostenlosen" Samplesets. Aber alles zu nass für meinen Geschmack. Zum Glück ist es möglich, sie mit abgeschnittenen Tails zu laden. Ich kann den St. John Cantius für Hindemith und Saint-Saens, Długa Kościelna für das allgemeine Choralspiel verwenden, und Giubasco und Azzio sind auch großartig, besonders für Continuo- und Barockmusik. Aber immer noch das ultimative Allzweck-Semi-Dry, klar, resonant, aber nicht zu resonant, perfektes Sample-Set ist schwer zu finden! So viele kleine Irritationen: ein bestimmter Ton im Pedal "boomt", nehme ich an wegen der Raumakustik. Die nassen Samplesets klingen zu diffus. In meinem Alter sind hohe Töne, vor allem 2’ und darüber und Mixturen oft reizend (deshalb bevorzuge ich wahrscheinlich mittel- und süddeutsche Orgeln über norddeutsche!). Mein Gehör ändert sich während des Tages und während langer Übungsstunden: was morgens angenehm war, klingt spät abends oft nervig.

Im Moment versuche ich, ein einziges, universelles Organ-Sampleset zu finden, das mir für die allgemeine Orgelpraxis sehr gefällt. Aber je mehr ich mir Aufnahmen anhöre, desto mehr mache ich mir Sorgen. Ich hatte zwei besonders im Auge: Görlitz Sonnenorgel und Dudelange Stahlhut-Jann. Aber wie kann ich sicher sein, dass diese "richtig" klingen, bevor ich nochmals hunderte von Euros ausgebe?

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« Antworten #14 am: 01. Januar 2018, 19:07:13 »

Hallo Zimbelstern,

willkommen im Forum.

Ein einziges Set für alle Fälle wird es wohl nicht geben können.

Auch ich teile Deine Meinung über die nassen Sets. Die Orgeln kommen dann teilweise nicht mehr prägnant und direkt rüber. Ich bevorzuge deshalb trockene Sets.

In der täglichen Praxis sieht das so aus, das ich für meine Literatur (Barock) Anloo, Zöblitz und Waltershausen benutze.
Das ist meine Referenz, weswegen ich bisher auch keine kostenlosen Sets benutze. Sie fallen auf Grund der difusen Hallanteile für mich aus.
Da ich über eine SSD verfüge, dauert der Wechsel der Orgeln nur ein paar Sekunden, die ich für den Notenwechsel ohnehin benötige.

Das Orgelhaus im Stiftland ist mir vertraut. Ich war dort am Anfang meiner Orgelevoluation und habe mich danach für Hauptwerk entschieden. Meine Entfernung beträgt nur 55 km. Freundlich

LG Wolfram
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« Antworten #15 am: 02. Januar 2018, 10:28:37 »

Hallo Zimbelstern und Roland,

vielleicht ist die große Orgel Laurenskerk Rotterdam für deinen Zweck geeignet. siehe Webseite PCOrgan.com: https://www.pcorgan.com/SampleSets1973RotterdamEN.html

Gruß, PM
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„Bach ist Anfang und Ende aller Musik, auf ihm ruht und fuszt jeder wahre Fortschritt“  - Max Reger
hahoern
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« Antworten #16 am: 02. Januar 2018, 11:13:07 »

Ab heute morgen gibt es dieses hervorragende Hauptwerksampleset von Pjotr Grabowski kostenlos:
gerade eben gesehen: GrandOrgue version will be available today

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Rauschbass
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« Antworten #17 am: 15. Januar 2018, 19:25:50 »

Hallo,
wenn schon vier Manuale und Kleingeld vorhanden sind:
http://www.sonusparadisi.cz/en/organs/top-selection/goerlitz-sonnenorgel.html
Die Mathis in Görlitz in der Vollversion - Meine persönliche Sehnsuchtsorgel.
Billiger und kleiner: die von obenschon erwähnter Schmiede "Prospectum" herausgegebene Holzhey in Weißenau - meine Lieblingsorgel (zumindest von denen, die ich habe, wenn ihr auch die kostenlose(!) Friesach von PG ab und an die Schau stiehlt...)
Viel Vergnügen!
Stephan
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