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Autor Thema: Zu Betlehem geboren  (Gelesen 2052 mal)
Gemshorn
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« am: 26. Dezember 2017, 11:13:47 »

Liebe Community,
seit Jahren beschäftigt mich die Melodiefassung von Zu Betlehem geboren (GL 239).
Trotz inzwischen jahrzehntelanger Bemühungen erweist sich die Melodiefassung, wie sie im Vorgängerbuch zum Gotteslob stand, als unausrottbar, auch bei der jüngeren Generation, die offenbar die Singweise der Alten (jaja, „wie uns die Alten sungen...“) übernimmt.

Zum Vergleich:

1.) Gotteslob-Fassung:
(für größere Ansicht auf das Bild klicken)

2.) Alte Fassung, im Gemeindegesang immer noch lebendig:
(für größere Ansicht auf das Bild klicken)

Ist das eine (ost)österreichische Eigenheit? Wie sieht es in euren Gemeinden aus? Gibt es da eine vergleichbare „alte“ Fassung?
Ganz nebenbei: Planyavskys Orgelsatz wurde für das neue Orgelbuch zum GL übernommen, enthält aber an den Problemstellen einige interessante kompositorische Kniffe, die ahnen lassen, dass dem Satzautor das Problem zumindest bekannt ist und er gegenzusteuern versucht...
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Autumn comes, the summer is past...
SJL
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« Antworten #1 am: 26. Dezember 2017, 16:01:04 »

Lieber Klaus,

die Frage interessiert mich auch. Leider sind die Beispiele weder erkennbar noch sind Links hinterlegt. Bitte nochmal prüfen.

Beste weihnachtliche Grüße
Stephan
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Johannus LiVE 2T
Wichernkantor
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« Antworten #2 am: 26. Dezember 2017, 16:02:05 »

Dito, Stephan war Sekunden schneller ...  Lachen

LG
Michael
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Gemshorn
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« Antworten #3 am: 26. Dezember 2017, 17:39:58 »

Ist es jetzt zu sehen?
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Autumn comes, the summer is past...
Jesaiah
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« Antworten #4 am: 26. Dezember 2017, 17:57:19 »

Jetzt klappt alles. Danke!

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"Ahoi da drin, hätten Sie vielleicht Interesse an einer Dampforgel?"

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« Antworten #5 am: 26. Dezember 2017, 18:28:57 »

Hallo,

bei uns wird auch ziemlich hartnäckig die oben dargestellte alte Fassung gesungen, egal wie ich spiele. Man vielleicht müsste einmal eine Ansage machen bzw. eine Übeeinheit einlegen.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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Gemshorn
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« Antworten #6 am: 26. Dezember 2017, 20:01:29 »

Offenbar ist die sog. "alte" Fassung doch verbreiteter als gedacht. Vielleicht sollte man das den GL-Machern einmal flüstern; es nützt wohl nichts, eine Fassung zu verbreiten, die schon seit bald 43 Jahren nicht angenommen wird...
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Autumn comes, the summer is past...
SJL
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« Antworten #7 am: 26. Dezember 2017, 20:08:00 »

Mei... die beiden "Versionen" unterscheiden sich ja lediglich durch genau 3 Töne, die m.E. auch relativ unproblematisch sind, da entweder Durchgangsnoten ("auserko-o-ren" bzw. "sei-ein Eigen"), oder akkordeigene Töne ("E-e-ja"), und alles jeweils auf unbetonten Zählzeiten.

Meine Empfehlung: wenn sie das schön und kräftig singen, wäre mir das keine Verunsicherung / Verbissenheit wert und ich würde das als liebenswerte Marotte (im Sinne einer Verzierung) durchgehen lassen. Eröffnet auch nette harmonische Durchgänge...

LG
Stephan
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Johannus LiVE 2T
Romanus
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« Antworten #8 am: 27. Dezember 2017, 00:44:42 »

Ehrlich gesagt finde ich die alte Version viel schöner, im Vorspiel spiele ich die Zwischennoten, die ganze Melodie wird dadurch viel runder und geschmeidiger.  Dafür Bei der Gemeindebegleitung muss ich mich sehr beherrschen, um die "korrekte" (=vereinfachte) Version zu spielen. Ich habe übrigens noch nicht bemerkt, dass Leute die alte Version singen, obgleich ich das gut verstehen könnte.
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Martin78
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« Antworten #9 am: 27. Dezember 2017, 02:07:09 »

Bei „se-in“ singen unsere GoDi-Besucher größtenteils die alte Fassung und das ist mir eigentlich ziemlich wurst, weil die Begleitung auch dazu passt (unbetonter Durchgang). Die andere Abweichung der alten Fassung habe ich dagegen noch nie gehört.
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Gloria Concerto 350 Trend
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