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Autor Thema: Johannus LiVE III vs. Noorlander Menuett III  (Gelesen 933 mal)
Ebi
Gelehrter
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« Antworten #10 am: 29. November 2017, 21:52:39 »

Sobald man einen der fünf Knöpfe drückt, ist diejeweilige Orgel spielbereit - schon während die Displays umschalten ...

Da kann natürlich Hauptwerk selbst mit dem schnellsten PC nicht mithalten, da benötigt man schon etwas mehr Geduld.
Also ist das in meinen Augen ein weiterer Pluspunkt für die LIVE III. Trifft die kurze Ladezeit auch für das kleinere Modell zu?
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Beste Grüsse aus der Schweiz
Eberhard Brune
Aeoline
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« Antworten #11 am: 29. November 2017, 22:52:10 »

Das wechseln eines Sets dauert auch maximal vom drücken des Knopfes, bis zum wechseln des letzten Registerzuges 10 sec.

Hallo lieber Noah,

Du hast doch eine LiVE III zuhause - und dann auch noch in einer so schönen Farbe...

 Dafür

Kannst Du aus Sicht eines Wohnzimmer-Echtanwenders mal was zur Lautstärke der LiVE III sagen?

Reicht die Lautstärke Dir aus?
Wie weit hast Du das Instrument aufgedreht?
Hast Du mit Intonat noch nachgeholfen?

LG
Aeoline
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Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)
Siel HB 700 (9/II/P) (1977 bis 09.1987)

Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
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Wichernkantor
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« Antworten #12 am: 30. November 2017, 07:49:24 »

Da kann natürlich Hauptwerk selbst mit dem schnellsten PC nicht mithalten, da benötigt man schon etwas mehr Geduld.
Also ist das in meinen Augen ein weiterer Pluspunkt für die LIVE III. Trifft die kurze Ladezeit auch für das kleinere Modell zu?

Das könnten Clemens oder Harald wissen. Ich gebe zu, dass ich darauf nie geachtet habe, wenn ich mal an eine Live 2 geraten bin.
Ich muss sagen, dass ich die Zweimanualige immer als "kastrierte" Live III empfinde, denn durch das "Eindampfen" der dreimanualigen Originalinstrumente wird das Konzept (Sample einer "Komplettorgel") ja in gewissem Sinne konterkariert. Und genau dieses Konzept empfinde ich ja als so "anders" gegenüber dem üblichen Sampling.

LG
Michael
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Aeoline
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« Antworten #13 am: 30. November 2017, 09:00:47 »

Das könnten Clemens oder Harald wissen. Ich gebe zu, dass ich darauf nie geachtet habe, wenn ich mal an eine Live 2 geraten bin.

Also Harald weiß es nicht. Ich habe - glaube ich - noch nie an einer LiVE II gesessen. Ähnlich wie Wichernkantor  sehe ich die LiVE-light-Lösung der LiVE II mit gemischten Gefühlen.

Wenn LiVE - dann LiVE III

 Dafür

Überhaupt ist mir persönlich die Zeit, die eine Orgel zum Nachladen der Sets braucht, ziemlich egal. Meine Unico braucht ja schon mal 30sek zum Start. In der Zeit kann man prima den ersten Whisky holen. Wenn ich ein Set wechseln will muss ich auch über das Mäuseklavier. Das dauert ebenfalls einige Zeit. Gerechterweise müsste ich auch den Austausch aller 56 Schildchen mitrechnen. Das dauert eine Viertelstunde.

Auch bei den Hauptwerkorgeln dauert das Nachladen der Sets. Dabei wäre mir das pupsegal, ob es 10sec von einer SSD braucht oder eine Minute von einer HDD. Den Vorteil einer SSD in einer HW-Orgel wäre für mich vordringlich deren Geräuschlosigkeit und die durch die Vermeidung von Abwärme mögliche geringere (oder sogar entfallende) Kühlung der Komponenten.

LG
Aeoline
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Noah
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« Antworten #14 am: 30. November 2017, 13:23:35 »

Hallo lieber Noah,

Du hast doch eine LiVE III zuhause - und dann auch noch in einer so schönen Farbe...

 Dafür

Kannst Du aus Sicht eines Wohnzimmer-Echtanwenders mal was zur Lautstärke der LiVE III sagen?

Reicht die Lautstärke Dir aus?
Wie weit hast Du das Instrument aufgedreht?
Hast Du mit Intonat noch nachgeholfen?

LG
Aeoline

Hallo Aeoline,

Die Lautstärke hängt, wie ich gemerkt habe, mit dem Sample-Set zusammen. So ist die Silbermann Orgel im Tutti mit maximaler Lautstärke so wie im Bass und Diskant zusätzlich 6DB (die DB können +/- 6 angepasst werden) hinzugibt, ist diese ziemlich laut. Sogar die Bass-Boxen geben hier auf und fallen aus. Deshalb habe ich dies nur ein mal sehr kurz ausprobiert, da ich meinem Örgelchen nicht schaden möchte Traurig

Hingegen die Coll-Orgel ist ziemlich leise. Zu leise für mich... Auch mit max. Lautstärke und Tutti ist diese nicht all zu laut...

Auch der Nachhall beeinflusst die Lautstärke noch mal. So ist die Orgel bei CONS. leiser als REAR.

So lässt sich die Frage zu diesem Thema nicht pauschal beantworten.


Da ich die LiVE nur für mich brauche und nicht irgendwie um zu Konzertieren mit diesem Instrument, ist für mich die Beschallung optimal. Diese zielt auf den Organisten und NICHT auf die Zuhörer im Raum. Somit ist dieses Instrument, so finde ich, eine Optimale Lösung, wenn der Organist eine gute Beschallung braucht. Jedoch würde ich Klangabstrahlung der Orgel nicht ums erste für Konzerte brauchen. Ratlos

Die Intonation habe ich NICHT nachgestimmt, da ich die Zeit, die ich bräuchte, im Moment nicht habe (im Moment 3 Sample-Sets, also total ca. 145 Register) und lieber auf dem Instrument spiele, anstatt an den Einstellungen herumzuspielen.    Phantom

Mit besten Grüssen

Noah
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Johannus LiVE III seit 6.12.2016
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