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Autor Thema: Gloriamangel  (Gelesen 4854 mal)
Gemshorn
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« Antworten #10 am: 19. November 2017, 21:50:32 »

Danke für die großartige Sammlung, Clemens.
Da ist viel Brauchbares für mich dabei! Freudensprung
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
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« Antworten #11 am: 19. November 2017, 22:08:18 »

Über Geschmack soll man ja nicht streiten Zwinkern
Entstanden ist diese Sammlung, nach einem m.M.n. klugen KV-Beschluß in 1999: ... daß auch das Ordinarium musikalisch möglichst den geprägten Zeiten entsprechen soll.
Bevor ein Gloria, Sanctus, Agnus in der "zeitlich gehetzten Liturgie" aus begründeter Zeitnot gesprochen wird, greife ich lieber zu solchen Paraphrasen in gesungener Form.
Sowohl in Hausmessen und Kleinkreisen, als auch gerade bei Liturgien mit kirchlich Fernstehenden hat sich diese Textsammlung bestens in fast 20 Jahren liturgisch bewährt.
Außerdem tut  eine  "Schonzeit" auch dem mitunter abgelatschten Ordinarium damit wirklich gut. Allerdings achte ich bei der Liedauswahl dabei stets darauf, daß Melodiedoppelungen vermieden werden.
Gerade im Weihnachtsfestkreis sprechen wir mit Melodien die Emotionen der (häufig fernstehenden) Menschen an. 
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Praestant
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« Antworten #12 am: 19. November 2017, 22:20:28 »

Der Eigenteil Münster enthält für Osterzeit eine Credoparaphrase, welche auf die Melodie von "Das Grab ist leer" gesungen wird:

- 790: Wir glauben all an einen Gott..

Für die Fastenzeit gibt es noch ein aus dem alt GL. übernommenes Agnus Dei Lied:

- 769: Gottes Lamm, Herr Jesu Christ

Das Sanctus "Heilig, heilig, dreimal heilig" zur Weihnachtszeit auf die Melodie "Menschen, die ihr wart verloren" gibt im neuen Eigenteil nicht mehr. Der Text wird jetzt auf die Melodie "Alles meinen Gott zu Ehren" gesungen (Nr.740).
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Gemshorn
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« Antworten #13 am: 19. November 2017, 22:40:36 »

Das ist doch gleich.
Das "Heilig, heilig, dreimal heilig" (T: Albert Gereon Stein M: Herolds Gesangbuch 1808, NF Speyer) kann auch auf mehrere Melodien gesungen werden:
- Alles meinem Gott zu Ehren
- Tauet, Himmel, den Gerechten
- Jesu, der du Blut und Leben

Im Bedarfsfall kann man da also tauschen. Das Credolied GL 355 kann ebenfalls jahreszeitlich gefärbt werden, Melodien nach GL 231 (Advent), GL 237 (Weihnachten), GL 329/339 (Ostern), GL 351 (Pfingsten), GL 144 (Jahreskreis).
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« Antworten #14 am: 20. November 2017, 18:36:47 »

@Clemens: Wie steht es denn um die Rechte bei diesen Texten. Kann man die einfach ohne Zuorndung zu einem speziellen Gottesdienst auf Zettel drucken und wiederholt verwenden bzw. gar ein Heftchen daraus machen?

Ich bin etwas Gema und VG-Musikedition sensibilisiert und geschädigt, ok nicht wirklich geschädigt, aber doch schwer genervt.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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« Antworten #15 am: 20. November 2017, 20:19:02 »

Hallo Christoph,
wie die rechtlichen Regelungen für Liedtexte in Eurer Diözese sind, kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen.

Rechtliche Sicherheit erhältst Du nur über ein offizielles Auskunftsersuchen deines Pfarrers an den Diözesanjustitiar.

lbG
clm
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« Antworten #16 am: 20. November 2017, 22:58:07 »

Hallo,
wie die rechtlichen Regelungen für Liedtexte in Eurer Diözese sind, kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen.
die rechtlichen Regelungen sollten eigentlich überall gleich sein. Jedenfalls sind die Texte so ziemlich alle noch nicht gemeinfrei.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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« Antworten #17 am: 21. November 2017, 22:06:34 »

Hallo Christoph,
wie Du schon schreibst "sollten" [Konjunktiv Irrealis]!
Die Verträge zwischen GEMA, VG-Wort, etc. und den ev. Landeskirchen, Gliedkirchen, den röm. kath. deutschen Diözesen, den deutschsprachigen Alt-kath. Diözesen,..., differieren zum Teil erheblich.
LG clm
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Gemshorn
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« Antworten #18 am: 21. November 2017, 22:15:37 »

Die Warnungen vor GEMA und Co. in Ehren, aber wir haben sie bei allen erdenklichen Möglichkeiten gelesen und zur Kenntnis genommen. Ich glaube, es gibt gar einen eigenen Thread zu dieser Thematik in der Plauderecke.
Ich wende das ein, weil der Hinweis auf die Rechtelage regelmäßig zu einem Erliegen des ursprünglichen Threadthemas führt - und das muss nicht sein.

Ich bitte also allgemein back to topic.
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Guilain
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« Antworten #19 am: 22. November 2017, 08:38:29 »

Bei allem Lob für die hier dokumentierte Auswahl-Arbeit: Braucht man wirklich 15 Glorias und 15 Sanctus-Lieder? Es handelt sich um Stücke mit Ordinariums-Charakter, die weder im Text noch in der Musik dauernd wechseln müssen. Wäre es nicht besser, statt (vielen) Liedern ein oder zwei Gloria- und Sanctus-Gesänge mit dem offiziellen Text zu forcieren? In lutherischen Gottesdiensten bleiben Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei fast immer gleich, und keiner regt sich auf.
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