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Autor Thema: Kleinstes sinnvolles "Besteck"?  (Gelesen 3831 mal)
Wichernkantor
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« Antworten #20 am: 27. Juli 2018, 05:46:34 »

Gutes Gerät - guter Preis. Viel Spaß und Erfolg damit!

Kleiner Tipp: die Eingangsempfindlichkeit standardmäßig auf 7 einstellen. Dann entspricht die Dynamik am ehesten der Hörwirklichkeit und Du hast keine Übersteuerungen. (Der Trick gilt für alle Zooms.)
Beim Nachbearbeiten (das sich bei mir i.d.R. auf das saubere Schneiden der Ränder und das Pegeln beschränkt) achte ich darauf, dass ein Orgelplenum einen kleinen Abstand (ca. -5 db) zur Nullinie hält. Bei Stücken im mf-Bereich (Prinzipalchor ohne Klangkronen, Pedal ohne Zungen) limitiere ich das dynamische Maximum gern bei -6/-7db.
Ganz leise Streicherstellen im pp-Bereich hebe ich - nur, wenn nötig - um 3 db an.
 

LG
Michael
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« Antworten #21 am: 27. Juli 2018, 17:28:22 »

Lieber Michael,
danke für den Tipp aus Deinem "Nähkästchen"  Danke
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PM
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« Antworten #22 am: 01. August 2018, 10:46:23 »

Ich denke auch über den Kauf des H2N nach. Nur um die Orgeln im Haus und Kirche aufzunehmen, um Feedback zu meinem Spiel zu bekommen und auch bei Excursionen nach Orgeln, als Documentation.

Zwei Fragen:

1. Ist die Tonqualität besser als die Aufnahmefunktion eines modernen Smartphones (ich werde bald ein neues Smartphone haben)

2. Das "Zoom APH-2n Zubehörkit" hat keine Windschutzscheibe (Windscreen). Muss man dass unbedingt haben oder ist das in eine Kirche nicht notwendig?

Danke in voraus für die Beratung!

LG PM
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„Bach ist Anfang und Ende aller Musik, auf ihm ruht und fuszt jeder wahre Fortschritt“  - Max Reger
Wichernkantor
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« Antworten #23 am: 01. August 2018, 11:52:37 »

1. Das will ich meinen! Das Zoom liefert wav-Dateien mit der Informationsdichte einer CD. Das dürfte wohl kein Smartphone auch nur näherungsweise erreichen.

Die Winzlings-Membranen in Smartphones zeichnen auch nicht annähernd den Frequenzgang und Umfang einer Orgel auf.

Genau so gut könntest Du fragen, ob es statt einer soliden Vivaldi von Johannus auch eine Bontempi-Orgel vom Aldi-Wühltisch tut ...  Lachen

2. Der Windschutz (genauer gesagt: ein "Ploppschutz", der beim Sprechen auf Nahdistanz die Zisch- und Explosivlaute der Sprache - s, sch, p, t, k - dämpft,) liegt dem Gerät bei. Dafür muss man kein Zubehörkit kaufen. Aber es empfiehlt sich sehr, wegen des Tischstativs und des kleinen Panels für die Fernbedienung.

LG
Michael
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PM
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« Antworten #24 am: 01. August 2018, 18:10:00 »

Hallo Michael,

Danke für die beratung. Das is ganz klar.
Ich bin ein komplette laie, daher Frage 3: Ist es empfehlenswürtig ein KH dabei zu kaufen? Was nutzt das in kombination mit der Zoom?

LG. PM
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Wichernkantor
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« Antworten #25 am: 01. August 2018, 18:14:51 »

Ein Kopfhörer zur direkten Abhörkontrolle ist immer eine gute Lösung. Ich habe für den Besteckkoffer einen besonders kleinen und leichten Sennheiser, dessen Hörmuscheln seitlich um 90 Grad weggedreht werden können, damit sie beim Transport weniger Platz benötigen. Das Gerät kostete - vor einigen Jahren - so um die 100 Euronen und hat sich in der Praxis bestens bewährt.

LG
Michael
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« Antworten #26 am: 02. August 2018, 13:36:43 »

1. Das will ich meinen! Das Zoom liefert wav-Dateien mit der Informationsdichte einer CD. Das dürfte wohl kein Smartphone auch nur näherungsweise erreichen.
Der Vollständigkeit halber:
Wer schon ein iPhone hat, kann mit dem Rode iXY http://de.rode.com/microphones/ixy und der original RodeApp in 24 Bit @ 96Khz stereo aufnehmen. Das Mic gibts auch noch für den alten 30pin Anschluss.
Eigenrauschen (A-gewichtet) 18dBA. Wer damit noch Probleme hat, dem empfehle ich DeNoise von http://www.clickrepair.net
Zu meinem 'kleinsten Besteck' kommt dann noch ein Stativ, meistens der Gorillapod von Joby mit einem Standartclip für Smartphones (Marke nicht mehr bekannt).
Das passt dann alles zusammen noch in die Jackentasche Zwinkern
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Wichernkantor
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« Antworten #27 am: 02. August 2018, 16:24:43 »

Ungeachtet der Qualität der Rode- und der Apple-Produkte: Selbst im Vergleich zu einem Zoom H6 mit allem Zubehör eine teure, wenngleich handliche Lösung.
Das Rode ist bei Thomann mit 144 Euronen gelistet, I-Phones mit dem Apfel liegen so um die 600 Euronen, wenn ich richtig informiert bin. Es rechnet sich also wirklich nur für Leute, die bereits ein I-Phone besitzen.

Andernfalls bleibt das H2N kleiner, bedeutend billiger und wohl nicht schlechter. (Demo-Aufnahmen auf Anfrage per PN.)
Nichtsdestotrotz: "Chacun a son gout."

LG
Michael
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