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Autor Thema: Kleinstes sinnvolles "Besteck"?  (Gelesen 2977 mal)
Wichernkantor
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« Antworten #10 am: 10. Juli 2017, 08:39:49 »

Wie würdest du den Klangunterschied bei Musik zwischen dem Tascam und dem H2N beschreiben?

Das Zoom liefert ein brillanteres und volleres Klangbild - die Membranen sind halt größer und es sind ihrer vier.
In der räumlichen Abbildung geben sich beide wenig. Wie gesagt, zu reinen Dokumentationszwecken eignen sich beide. Ob sich mit dem H2n Aufnahmen machen lassen, die meinen Ansprüchen genügen, müsste ich mal austesten - im Vergleich zum H6 vor allem.
Ich empfinde vor allem den geringen Aufwand als sehr abgenehm. Man positioniert das kleine Ding auf dem Dreibein, stöpselt Fernbedienung und KH ein und kann sofort loslegen.

LG
Michael
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Machthorn
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« Antworten #11 am: 10. Juli 2017, 18:50:41 »

Ah, OK. Ich hab halt kein Vergleichsgerät. Aber im Gegensatz zu dir bin ich es ja auch nicht gewohnt, veröffentlichbare Qualität aufzuzeichnen. Lachen
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Gloria Klassik 226 Trend
pvh
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« Antworten #12 am: 25. Juli 2018, 09:04:01 »

Hallo,

nachdem ich mein altes Zoom H2 abgeben muss, hätte ich die Frage, ob ich mir das Nachfolgemodell H2N kaufen soll oder vielleicht ein anderes, was inzwischen "state of the art" ist.

Danke für alle Hinweise und
beste Grüße von derWaterkant
Christoph P.
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Wichernkantor
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« Antworten #13 am: 25. Juli 2018, 11:10:43 »

Wenn Du in dieser Größenordnung und Preiskatergorie bleiben willst, ist das H2N eine sehr gute Wahl. Die Aufnahmequalität ist sehr ordentlich, gegenüber dem H2 ist das Grundrauschen deutlich reduziert. Man muss den Eingangspegel schon voll aufziehen, um es wahrzunehmen. Ich habe beim Orgel-Halbmarathon im Mai damit mehr als akzeptable Ergebnisse erzielt. Die vier Membranen im Aufnahmekopf werden unterschiedlichen Aufnahmesituationen gerecht: Gerichtet nach vorn, gerichtet seitlich zur maximalen räumlichen Abbildung (sehr gut bei Nahmikrophonierung einer Orgel) und Raumklang ohne bevorzugte Richtcharakteristik (gut bei Aufnahmen von Ensembles). Weiterhin hat mich der sparsame Umgang mit Batteriestrom angenehm überrascht. Die größeren Schwestern lutschen ganz schön Saft aus den Akkus, wenn Kondensatormikros mit Phantomspeisung angehängt sind. Da ist man nur mit Netzstrom auf der sicheren Seite.
Allerdings ist das Kunststoff-Gehäuse des H2N während der Aufnahme sehr empfindlich gegen Kontaktschall. Auf jeden Fall das Zubehör-Set mit Tischstativ und Fernbedienung mitkaufen, mit dem sich das zuverlässig vermeiden lässt.

LG
Michael
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« Antworten #14 am: 25. Juli 2018, 17:53:29 »

Vielen Dank! Das ist sehr hilfreich.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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clemens-cgn
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« Antworten #15 am: 25. Juli 2018, 23:13:36 »

Wegen der Kontaktschallempfindlichkeit bin ich seinerzeit auf ein H6 nach Fachberatung umgeschwenkt. Ich hab halt ein paar Monate gespart und gewartet. Bislang hab ich es noch nie bereut.
Auf jeden Fall Fernbedienung und die dazu passende Fernbedienungsverlängerungskabel gleich mit besorgen Freundlich
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Jesaiah
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« Antworten #16 am: 26. Juli 2018, 15:10:14 »

Kann ich mich nur anschließen. Das Zoom H6 kann wirklich was.

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"Ahoi da drin, hätten Sie vielleicht Interesse an einer Dampforgel?"

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Wichernkantor
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« Antworten #17 am: 26. Juli 2018, 15:31:42 »

Das H6 ist eine andere Liga. Um es auszureizen, sollte man mit externen Mikros arbeiten, am besten vierkanalig. Dann entfaltet das Gerät seine besonderen Stärken. Die eingebauten (bzw. angebauten) Köpfe sind nicht wesentlich "besser" als die des H2N. Die signalverarbeitende Software arbeitet aber mit noch geringerem Grundrauschen. Es ist zwar noch messbar, aber nicht mehr hörbar.
Wer diesen technischen high-end-Standard wünscht, ohne großes Besteck mitschleppen zu wollen, kauft sinnvoller Weise das H5. Es ist im technischen Kern ein H6 ohne die Multikanal-Optionen und erlaubt das Ansetzen der diversen, für das H6 entwickelten Mikrophonköpfe. (Derzeit sind drei lieferbar: der Stereokopf in XY-Anordnung, die Reportagekugel mit separat pegelbarer Umgebung und die Richtkanone.)

Ob er den Mehrpreis vom H2N auf das technisch leistungsfähigere und hochwertigere H5 zahlen will, muss jeder selber wissen. Wer audiophile CD-Qualität wünscht, dem würde ich zum H5 raten. Für den gehobenen Hausgebrauch genügt das H2N voll und ganz. Nach dieser Qualität hätte man sich noch vor wenigen Jahren die Finger geleckt ...

LG
Michael
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clemens-cgn
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« Antworten #18 am: 26. Juli 2018, 21:23:14 »

Bei mir war der "Rauschfaktor" bei meiner Kaufentscheidung das schlagende Kriterium zum H6.
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« Antworten #19 am: 26. Juli 2018, 23:35:09 »

Hallo,

ich habe mich für das H2N + Zubehör entschieden (172 Euro). Entscheidend waren die doch recht gute Klangqualität bei geringsten Gewicht und Größe. Das ist für mich wichtig, da ich kaum mit dem Auto, sondern meist mit dem Fahrrad oder Zug unterwegs bin oder aber mit Handgepäck fliege.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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