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Autor Thema: Hauptwerk PC  (Gelesen 3112 mal)
pvh
Allwissendes Orakel
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« Antworten #10 am: 14. Juni 2017, 22:08:49 »

Hallo,

ich denke, die Frage ist sehr individuell, je nach persönlichen Bedürfnissen, zu beantworten.

Ich nutze GrandOrgue (GO) eher gelegentlich. Gerade überlege ich, ein kleines, leichtes Notebook mit 12"-Touchscreen (Convertible, 2in1...) zu kaufen, mit dem ich an Midi-Geräten (Keyboards...) auch GO nutzen kann.

Da mich eigentlich nur 1 oder 2manualige Orgeln mit bis zu 25 Registern interessieren* und für mich sowieso nur 2Kanalton in Frage kommt (habe nur Stereolautsprecher bzw. eine LD Dave 8 Roadie), reichen 8 GB aus. Für GO kann man sowieso nur die unverschlüsselten Sets verwenden und muss sich die ODF-Dateien u.U. selbst basteln (bzw. im Downloadbereich von mps-net.de suchen). Meine eigenen, selbstgebastelten ODF-Dateien sind leider noch nicht perfekt.

Ich habe mir bisher folgende Samplesets gekauft bzw. ich verwende fast ausschließlich:
* Santanyi (Sonus Paradisi) für spanische Barock-Klänge;
* Brescia, Greccio (Sonus Paradisi) für italienische Barock-Klänge;
* Menesterol (Sonus Paradisi) für norddeutsche Barock-Klänge;
* Zöblitz (Prospectum) für mitteldeutsche Barockklänge;
* Skrzatusz, Ledzin, Lipiny, Szczecinek für Romantisches (Piotr Grabowski)

* Daneben experimentiere ich auch mal gerne mit den Instrumenten aus der Musikhochschule in Barcelona,

Diese Sets genügen mir. Bedürfnis nach mehr habe ich jetzt seit 2 Jahren nicht gespürt. Beschränken auf 16 bit müsste ich mich nur bei Piotr Grabowskis moderner Barockorgel Dluga Koscielna. Das angesprochene spanische Set Santanyi benötigt nur 4,8 GB und wenn man die Tastaturgeräusche weglässt, die eh nicht authentisch sind, braucht man noch weniger.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.


* Wenn ich einmal das Bedürfnis nach einer Großorgel habe, frage ich beim Domkantor in der Hauptstadt nach. Ich fühle mich aber wirklich an 2 Manualen am wohlsten.
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Machthorn
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« Antworten #11 am: 14. Juni 2017, 23:16:52 »

Ich drehe die Frage nach dem Arbeitsspeicher mal um. Ich persönlich würde den Rechner ohnehin frei konfigurieren. Dann lässt man alles raus, was nicht benötigt wird, und dort wo es Sinn hat, baut man gleich richtig aus. Vielleicht kennst du ja jemanden, der PCs zusammenbauen kann, dann sparst du dir die Montagekosten.

- Ich würde gleich 32GB einbauen, als Prozessor aber keinen i7 sondern einen i5 nehmen, die Power sollte locker reichen. Idealerweise nimmt man eine K-Version, die ist im Teillastbereich sparsamer, produziert damit weniger Abwärme an CPU und Netzteil und der Rechner bleibt damit leiser.
- A propos Netzteil, ein möglichst geräuscharmes ist sinnvoll, da würde ich zu einem Bequiet raten. Die sind sehr gut aber nicht gleich so fürchterlich teuer.
- Wenn man schon das Netzteil einzeln kauft, ergibt ein Billiggehöuse mit Noname-Netzteil keinen Sinn mehr - damit hab ich aber ohenhin keine guten Erfahrungen gemacht. Günstige aber solide Gehäuse gibt es z.B. von Sharkoon.
- Auf eine dedizierte Grafikkarte würde ich verzichten, die wird dafür nicht benötigt.
- Auf eine SSD würde ich hingegen nicht verzichten wollen. Den Rechner im Standby laufen zu lasse, halte ich für keine Alternative. 500GB sollten locker reichen, klassische Festplatten gibt es unter 1TB kaum noch und die sind dann so erheblich billiger als die SSD auch nicht. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekommst du bei OCZ/Toshiba.

Ich habe seit über 15 Jahren keinen PC mehr von der Stange gekauft und bin damit glänzend gefahren.
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Mulligan
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« Antworten #12 am: 05. August 2017, 09:15:21 »

Da es bei mir um die Orgel herum etwas beengt zugehen wird, werfe ich einmal die Frage in den Raum, ob denn für etwas Spielerei mit Hauptwerk und Konsorten ein separater PC ausgesprochen empfehlenswert ist, oder ob man sich auch mit dem normalen Laptop und Maus-Bedienung ganz gut behelfen kann?

Noch ist nicht einmal die Orgel da und ich werde mich erstmal mit ihr vertraut machen müssen - längerfristig würde ich mir aber sicherlich auch gerne einmal die virtuellen Orgeln anschauen.

Leistungsmäßig dürfte es mit mit meinem Notebook (Lenovo P51, zwei SSDs, i7 7820HQ, derzeit 32 GB RAM, aufrüstbar auf 64) ja vermutlich keine Probleme geben...

Gruß, Thorsten
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Machthorn
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« Antworten #13 am: 05. August 2017, 10:24:48 »

Funktionieren würde das definitiv. Mit der Maus auf der Orgelbank registrieren wäre nichts für mich. Aber wenn du die Hauptwerkregister über die Wippen oder Züge des Spieltisches ansteuerst, wäre das durchaus eine Option.
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martin
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« Antworten #14 am: 05. August 2017, 10:31:22 »

Wichtig sind CPU-Leistung und RAM. Die Platten/SSDs sollten genug Platz für die sicher entstehende Sampleset-Sammlung bieten - die Geschwindigkeit beeinflusst aber nur die Ladezeit. Der Audio-Ausgang muss eine  Musik-Wiedergabe ohne für dich hörbare Probleme ermöglichen.

Der Rest vom Computer spielt keine Rolle. Ein Desktop ist in der Regel besser erweiterbar

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pvh
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« Antworten #15 am: 05. August 2017, 12:13:24 »

Hallo,

ich habe mir jetzt das da bestellt.

Damit sollten alle normalen Aufgaben (Büroanwendungen, Steuerklärung...) zu erledigen sein, auf Reisen sollte mir der Rechner das Mitnehmen von Papier-Noten ersparen und für meine GO-Bedürfnisse wird es wohl auch reichen. Mal sehen wie stabil man den Rechner als "Zelt" auf der Orgel positionieren kann und ob er stehen bleibt, wenn man die Register per Touchscreen bedient.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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« Antworten #16 am: 05. August 2017, 13:02:15 »

@chp: völlig OT, aber da habe ich mein P51 auch bestellt - trotz Pixelfehlerprüfung und RAM-Aufrüstung ging der Versand wirklich flott und der Laden ist ein gutes Stück günstiger als die Mitbewerber. Ich habe mich übrigens für diese Version entschieden.

Die P-Serie scheint für Normal-User absoluter Overkill zu sein, aber nachdem mir nach zwei Jahren und zehn Monaten das Mainboard meines Asus N550 abgeraucht ist (Diagnose: "Bauteile weggebrannt"), wollte ich einfach einen langlebigen, robusten und halbwegs zukunftssicheren Computer für alle Eventualitäten haben. Da ich eben auch Hauptwerk und Co. im Hinterkopf hatte, fand ich beim P51 den starken Prozessor und die Aufrüstbarkeit auf 64GB RAM sinnvoll.
Ob man dies bei einer zweimanualigen Orgel (und somit eher den kleineren Samples) jemals ausreizen wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Ein Touchscreen wäre natürlich komfortabel, aber da ich insgesamt vermutlich öfter von dem fingerabdruckvermatschten Spiegel genervt wäre, als dass ich ihn nutzen würde, habe ich mich dagegen entschieden.

Erstmal wird bei mir sowieso physisgeorgelt, alles weitere entscheidet sich dann im Laufe der Zeit...
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