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Autor Thema: Die Riepp-Orgeln von Ottobeuren  (Gelesen 603 mal)
Romanus
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« am: 17. April 2017, 21:55:08 »

Die beiden Riepp-Orgeln von Ottobeuren gehören für mich zum absolut schönsten, was der europäische Orgelbau je hervor gebracht hat, aber das ist ja nichts neues.  Anbetung

Via Google habe ich gerade folgendes PDF entdeckt, eine wissenschaftliche Arbeit, die eine sehr detaillierte Beschreibung dieser Orgeln enthält, unter anderem auch die Mixturen-Repetitionsschemata, diese hochinteressante Lektüre will ich den Interessierten unter euch natürlich nicht vorenthalten:  Lupe
https://pure.uva.nl/ws/files/1835954/113016_07.pdf

(Selbstverständlich habe ich dieses Dokument auch an Herrn Gerlach von Kisselbach weitergeleitet, es sollte beim Erstellen neuer VCE-Klangdateien für meine Concerto hilfreich sein.)



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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Gemshorn
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« Antworten #1 am: 17. April 2017, 21:57:47 »

Instrument und Verfasser der von dir verlinkten Schrift haben wir anlässlich des Forumstreffens bei Förg kennen lernen dürfen. Herr Miltschitzky hat uns seine Orgel(n) in souveräner Weise zu nächtlicher Stunde vorgeführt; ein beeindruckendes Erlebnis.
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Wichernkantor
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« Antworten #2 am: 18. April 2017, 07:32:22 »

Instrument und Verfasser der von dir verlinkten Schrift haben wir anlässlich des Forumstreffens bei Förg kennen lernen dürfen. Herr Miltschitzky hat uns seine Orgel(n) in souveräner Weise zu nächtlicher Stunde vorgeführt; ein beeindruckendes Erlebnis.

Jo, die große Riepp ist schon ein geniales Instrument. Vor allem die "hornichten" Terzen haben in der leicht geschärften Temperatur ein kantiges Profil und geben dieser Orgel einen sehr "geerdeten" Klang. Und wenn dann noch der Mann dran sitzt, der jede Pfeife mit Vornamen kennt, ist das ein unbeschreibliches Erlebnis. Da muss man dabeigewesen sein ...
Ich habe sogar zu frieren vergessen.  Lachen Als wir dort waren, lagen die Innentemperaturen des Raumes im unteren einstelligen Bereich, während draußen schon spürbar Frühling war ...

LG
Michael
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Wichernkantor
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« Antworten #3 am: 18. April 2017, 11:27:58 »


Via Google habe ich gerade folgendes PDF entdeckt, eine wissenschaftliche Arbeit, die eine sehr detaillierte Beschreibung dieser Orgeln enthält, unter anderem auch die Mixturen-Repetitionsschemata, diese hochinteressante Lektüre will ich den Interessierten unter euch natürlich nicht vorenthalten:  Lupe
https://pure.uva.nl/ws/files/1835954/113016_07.pdf


Ja, das ist Herrn Dr. Miltschitzkys Dissertation. Seit wir dort waren, steht sie in meinem (und auch in Clemens`?) Fundus.

LG
Michael
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matjoe1
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« Antworten #4 am: 20. April 2017, 21:38:27 »

Ja, das war eine tolle "Nacht" in Ottbeuren.
Erinnert ihr Euch noch, als Herr Milschitzky plötzliche eine "klemmende" Pfeife entdeckt hat, die er noch nicht kannte?
Yep, ich habe auch zu frieren vergessen...

LG
Matthias
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