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Autor Thema: Subwoofer zum Vierten  (Gelesen 8450 mal)
Aeoline
Allwissendes Orakel
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« am: 14. April 2017, 20:04:55 »

Hallo Leute,

aufgrund besonderer persönlicher Erschwernisse und der daraus folgenden Überzeugung, dass ich einfach mal was für mich tun sollte ohne, dass es eigentlich nötig (sinnvoll) wäre, stehe ich nunmehr kurz vor der Bestellung eines Subwoofers.

Noch mal kurz zu den Umgebungsbedingungen:

- Unico 400 mit derzeit 12.0 Abstrahlung
- 40qm Wohnzimmer (Schuhkartonformat) ohne hemmende Gardinen oder Bodenbeläge
- Mietwohnung - zweites OG
- Laminatboden

Derzeit füttern zwei Canton HiFi-Standboxen ca. 8m hinter dem Organisten denselben mit den Klängen aus dem 16' und 32' Bereich. Nun bin ich kurz davor, den hier zu kaufen - natürlich in WEISS!!! - passend zu meiner "Franz-Lambert-Gedächtnis-Orgel"...

 Lachen

Rät mir jemand grundsätzlich davon ab?

LG
Aeoline
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Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)
Siel HB 700 (9/II/P) (1977 bis 09.1987)

Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen
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« Antworten #1 am: 14. April 2017, 20:43:40 »

Harald wenn du einen Tischler an der Hamd hast oder selbst handwerklich gut drsuf bist so empfehle ich den Visaton T L 30 Bausatz.

http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/subwoofer/tl_sub30/index.html

Um das ganze zum tönen zu bringen dazu ein Monacor Subwoofermodul SAM 300 D.

https://www.monacor.com/de-de/monacor/produkte/components/energie-messen-und-selbstbau/selbstbau-/sam-300d/

Das sollte preislich wesentlich weiter unten liegen, aber klanglich wesentlich bessere Ergebnisse liefern.

LG
Martin
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Flute8
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« Antworten #2 am: 14. April 2017, 23:29:08 »

Hallo Harald

Ist das dieser Subwoofer?

https://www.amazon.de/Canton-Aktives-Subwoofersystem-St%C3%BCck-hochglanz-schwarz/dp/B004AX9YNW?ie=UTF8&camp=1638&creativeASIN=B004AX9YNW&linkCode=xm2&redirect=true&tag=subwooferimtest-21



Grüsse

Flute8
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« Antworten #3 am: 15. April 2017, 15:26:58 »

Hallo Aeoline,
das angedachte Modell ist in der Welt der professionellen Subwoofer eher den kompakteren Ausführungen zuzurechnen, mit 12-Zoll Lautsprecher. Leider findet man in den Daten des Herstellers keine Frequenzgangkurve, wie so oft bei Geräten, die für den Heimkinobereich konzipiert wurden.
Daher weiß man nicht, wie viel verzerrungsfreier Schalldruck im Tiefbassbereich in Abhängigkeit von der Frequenz produziert wird. Ich würde mir das auf jeden Fall am Aufstellort anhören und auch einen Vergleich zu einem größervolumigen Gehäuse mit mindestens 15-Zoll Speaker anstellen (z.B. mindestens Klipsch SW15, oder vergleichbare Dickschiffe).
Subwoofer, die im Heimkino durchaus mit sehr hoher Impulsleistung imponieren, sind deswegen noch nicht unbedingt Meister des Orgelpunkts mit 16/32er-Fußtonzahlen am Pedal.
Bei Bedarf kann man durch Anpassung der Intonation für Pegel der wirklich tiefen Töne Schwächen des Lautsprechers hinsichtlich des Schallpegels in vernünftigem Rahmen ausgleichen. Im günstigen Fall zieht man dazu, neben dem sog. "geschulten Ohr" auch Messungen der individuellen Schallpegel heran (Cave stehende Wellen!).
Bei den meisten internen Abstrahlungen kann der Tiefbassbereich mit dem Rest nicht proportional mithalten, besonders bei Lautstärken, die dem Originalinstrument entsprechen. Daher kommt gerade bei D-Organisten der Wunsch nach dem externen Subwoofer meist eher auf, als der nach einer kompletten externen Abstrahlung.
Viel Erfolg bei der Auswahl, Aufstellung und im Hinblick auf die Dezibel-Toleranz von Mitbewohnern.
LG,
Sweevaldi
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Rauschbass
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« Antworten #4 am: 17. April 2017, 11:42:24 »

Hallo und frohe Ostern,

würde ich jetzt einen Sub für meine Orgel anschaffen wollen und hätte ich handwerkliches Geschick und Zeit, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit dieses Modell anstreben:
https://www.rstaudio.de/ripol-subwoofer/
Und bevor ich mir einen Canton anschaffen würde, wäre auf jeden Fall noch eine Blick zu nubert (meine Orgel gewinnt übrigens ungemein durch zwei nupro A20) wagen, hier geht es bedeutend weiter runter (und die Frequenzgangsschriebe sind hier auch ernst zu nehmen). Aus der normalen HiFi-Ecke hatte ich - als ich noch versuchte, Hifi mittels SW aufzuwerten (was vorbei ist) - diverse Modelle des britischen Herstellers REL, die zwar etwas teurer sind, aber auch einen gewaltigen Tiefbass bieten.
Ich hoffe, die kommst mit dem Ausgleich der Raummoden gut zurecht.
Viele grüße und gute Entscheidung,
Stephan
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« Antworten #5 am: 17. April 2017, 14:30:17 »

Rauschbass da gibt es noch was anderes, was nach dem System arbeitet.

Visaton Grand Orgue:

http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/breitband/grandorgue/index.html

Visaton Petit Orgue:

http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/breitband/petitorgue/index.html

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« Antworten #6 am: 17. April 2017, 17:12:38 »

Der Ripol ist gut - ich habe ihn gehört. Schnell, genau, ohne Nachschwinger - aber:
Der Aufstellungsort ist sehr kritisch. Am liebsten mag er es sehr frei, nicht nah an der Wand.
Wer den will, der sollte den erstmal ausprobieren und dann da wo er ihn am Ende stehen haben will!
Ansonsten ist der sehr zu empfehlen!
Ihr müsst aber auch eine potente Endstufe dazu haben, der Wirkungsgrad ist leider eher niedrig.
Aber man kann das durch eine große Anzahl kompensieren.
Der WS 25, der in in dieser Visaton steckt, der kostet grad mal rd 30€ pro Stück.
Beim Bau kann man die Hochtöner einfach weglassen. Und dann lassen sich auch Subwoofer mit 12, 18, 24 speaker realisieren.
Aber wie gesagt, Obacht beim Aufstellen.

Wer wirklich einen tiefreichenden, wirkungsgradstarken Woofer möchte, der schaue sich mal folgendes an:
http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=24451
das ist die Weiterentwicklung von der:
http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/subwoofer/tl_sub30/index.html
Die Weiterentwicklung sollte noch tiefer und lauter spielen.
Die Simulation spricht von 10hz und bis 130db.
Aber auch hier der Platz!
Außerdem sind Transmissionlines als eher "weich" verschrieen, aber bei den tiefen Frequenzen spielt das dann keine große Rolle.

Viel Spass und hört dann wirklich mal 16HZ oder besser spürt sie und der Nachbar, so ihr denn einen habt.
Christoph
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« Antworten #7 am: 17. April 2017, 19:01:23 »

Rauschbass da gibt es noch was anderes, was nach dem System arbeitet.

Visaton Grand Orgue:

http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/breitband/grandorgue/index.html

Visaton Petit Orgue:

http://www.visaton.de/de/bauvorschlaege/breitband/petitorgue/index.html



Die kenne ich schon, es war aber nur ein Subwoofer gesucht. Die Grandorgue wäre sicher ganz nett, wobei der Hochtonbereich etwas matt daherkommen dürfte.
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« Antworten #8 am: 19. April 2017, 20:30:19 »

Die kenne ich schon, es war aber nur ein Subwoofer gesucht. Die Grandorgue wäre sicher ganz nett, wobei der Hochtonbereich etwas matt daherkommen dürfte.

Schau mal in der Beschreibung von Visaton ganz unten hin:

"TIPP: Der Bass-Teil der GRAND ORGUE ohne Breitbänder, ohne passive Weiche direkt an ein Aktivmodul angeschlossen, ergibt einen hervorragenden Subwoofer, der alleine oder als Paar besonders musikalische High-End Lautsprecher, aber auch große Heimkinosysteme eindrucksvoll nach unten ergänzt!"
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matjoe1
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« Antworten #9 am: 20. April 2017, 21:27:52 »

Wenn ich als amtierender Vollhifi-Irrer auch noch meinen Senf dazu geben darf?!?

Also: vor kurzen habe ich meine High-End Standsäulen um einen Subwoofer erweitert, den ich speziell habe anfertigen lassen (und zwar wegen echter Wiedergabe von Orgelmusik bis zum 32 Fuß!). Es handelt sich um ein aktives, geregeltes Konzept der Firma Merovinger Audio in München (die letztlich das geniale Konzept von ACT nach deren Untergang genial weiterführt).
Das sind keine normalen Hifi-Deppen, sondern Leute, die von der Studiotechnik geprägt sind.
Hier ein Link zur Preisliste (runterscrollen bis "geregelte Subwoofer"):
http://www.merovinger-audio.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/Preisliste-2016-II-meroV-EndK.pdf

Meiner ist der "Zweiachtunddreißig", hat also zwei aktive 38er Chassis und geht bei vollem Schalldruck (>120 dB) bis auf 15 Hz. Ich kann nur sagen: genial!
Hier ein Bild von meiner Version, die ich optisch den LS-Säulen habe anpassen lassen. Kosten: gute € 3.000 ... das ist dann aber kein Hifi-Spielzeug wie Canton, sonder was G´scheites...

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=6277d0-1492716462.jpg


PS: da drin werkeln 2 *500 Watt class D Endstufen.

LG
Matthias
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