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Autor Thema: How to... - wie bekomme ich gespielte Noten in ein Programm?  (Gelesen 590 mal)
Aeoline
Allwissendes Orakel
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« am: 09. April 2017, 14:05:22 »

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass muss ich zurzeit mehrfach Notensätze anlegen und bearbeiten. Das mache ich mit Capella. Da dachte ich, ich könne die "Rohdaten" doch einfacher über die Orgel einspielen und dann nur noch im Programm "nachbearbeiten".

 Traurig

Das klappt aber rein gar nicht.

 Traurig Traurig Traurig Traurig

Selbst wenn ich nur ein paar Kadenzen spiele - einfach und rhythmisch wirklich gelungen ( Zwinkern ) sieht das Notenbild im Capella grauselig aus.

Wie macht ihr das? - Noten einspielen und nachbearbeiten?

LG
Aeoline
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Viscount Unico 400 DE V1.13.1 (56/III/P) (seit 11.2012)
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Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen
clemens-cgn
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« Antworten #1 am: 09. April 2017, 17:02:01 »

Hallo Aeoline,
der tel. Hotline war 16:52 keine Connection beschieden.
Welche Capella-Version hast Du bitte installiert?
Seit über 10 Jahren nutze ich capella. Momentan Version 7. Dabei hat sich das Anlegen einer Musterdatei für Choralsätze bewährt (2 Zeilen zu je zwei Stimmen), für Liedzettel mit Gesangbuchlayout sieht die dann entsprechend anders aus. Darin spiele ich von der PC-Tastatur (linke Hand auf der Alpha-tastatur, rechte Hand auf dem Nummernblock für die schnelle Eingabe der Notenwerte. Vorgezeichnetes b mit "-" / vorgezeichnetes # mit "+". Eine Viertelpause: "4"anschl. "Leertaste".....oder einem Midikeyboard und Nummernblock jeweils jede Stimme getrennt ein. An der Tastatur des PC dauert bei mir ein 4 stg. Satz (in den Unterstimmen eins gegen zwei) ca. 10 Minuten.
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Gemshorn
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« Antworten #2 am: 09. April 2017, 18:10:16 »

Da hängen viele Fragezeichen dran, lieber Harald.
Ist es mehrstimmiges Spiel, oder willst du nur eine Melodie einspielen? Machst du die Einspielung Step-by-Step (d.h. die Notenhöhe wird auf den Tasten festgelegt, der Notenwert aber per Programmvorwahl) oder in Echtzeit?
Kein Programm wird dir ein perfektes Ergebnis liefern können... wie sollte das Programm auch wissen, wie die Mehrstimmigkeit umzusetzen ist - da gibt es ja viele verschiedene Möglichkeiten (Stimmkreuzungen, Akkorde, unabhängige Stimmen,...). Die Echtzeiteingabe würde ich von vornherein fahren lassen, so genau bekommt das kein Mensch zuwege. Am Ende hast du eine Partitur, wo ständig übergebundene Sechzehntel oder Zweiunddreißigstel stehen - quasi unbrauchbar.
Gerade mit capella bist du dank der PC-Keyboard-Eingabe sehr schnell unterwegs. Übrigens lässt sich auch die Freeware MuseScore so konfigurieren, dass die Eingabe analog wie in capella erfolgen kann. M.E. immer noch das beste unter den vielen am Markt befindlichen Systemen.
Zu spezifischen Fragen rund um Notensatz am PC lade ich dich gerne ins Nachbarforum ein: www.notensatz.forumprofi.de
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