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Autor Thema: Renovierung Domorgel St. Stephan  (Gelesen 10737 mal)
Wichernkantor
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« Antworten #100 am: 30. Oktober 2018, 09:53:10 »

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass sich die Fertigstellung der Orgel deutlich verzögern werde. Mit dem Weihetermin Ostern 2020 rechne man nicht mehr ...

Das Forumstreffen 2020 wird dann wohl eher nicht in Wien stattfinden ...

Weiß jemand mehr über den Stand des Wiener Projektes? Immer noch wird ein Riesengeheimnis daraus gemacht. Auf der Rieger-Page ist keine Zeile darüber zu lesen - wiewohl es sich doch um eines der größten und prestigeträchtigsten Vorhaben der Firmengeschichte handeln dürfte ...  Verschwörung Geheimtipp Verschwörung

LG
Michael
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clemens-cgn
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« Antworten #101 am: 30. Oktober 2018, 20:51:22 »

Ein Nebensatz am Samstag berichtete von einem Besuch des amtierenden Wiener Domorganisten in Kassel. So kann ich mir gut vorstellen, daß es nach dessen Kasseler Begegnung NEUE Ideen gibt.... Phantom
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Guilain
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« Antworten #102 am: 31. Oktober 2018, 23:00:18 »

Es gibt zwei amtierende Wiener Domorganisten. Welcher war in Kassel?
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Romanus
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« Antworten #103 am: 31. Oktober 2018, 23:36:30 »

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass sich die Fertigstellung der Orgel deutlich verzögern werde. Mit dem Weihetermin Ostern 2020 rechne man nicht mehr ...
Das finde ich sehr schade !  Traurig  Der 75. Jahrestag der Zerstörung des Doms wäre so ein idealer Zeitpunkt gewesen !

Hoffentlich wird jetzt nicht der 100. Jahrestag abgewartet.  Teufel 1  
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Martin78
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« Antworten #104 am: 27. November 2018, 14:22:56 »

Bitteschön, die neue Dispo ist raus!

Als Berater fungiert u.a. der ehemalige (“Gerettet-vom-(...)”) Domorganist!

Die Rohrschalmei dürfte jedenfalls aus der Riesenorgel übernommen werden.
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Gloria Concerto 350 Trend
Gemshorn
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« Antworten #105 am: 27. November 2018, 17:08:40 »

Hauptwerk auf 32'-Basis, im Pedal eine Gravissima 64'.
Fett. Schock

Zweimal Harmonika; nun wissen wir, was der Wiener Domorganist sich in der Martinskirche Kassel an- und vielleicht abgeschaut hat. Zwinkern
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
clemens-cgn
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« Antworten #106 am: 27. November 2018, 22:42:09 »

Über die Harmonika hinaus, scheint mir da noch mehr abgekupfert ....
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Wichernkantor
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« Antworten #107 am: 29. November 2018, 09:56:06 »

Donnerwetter! Rrrrrrrespekt!  Anbetung Anbetung
Die haben aber ihre Hausaufgaben gemacht und aus Fehlern gelernt!
Prinzipale und Trompeten im Hw. als Doppelchöre - genauso hätte ich es gemacht. Ein Manualprinzipal 32', zwei Quinten 5 1/3' in den Manualen, die ganze Palette der Tief- und Tiefstaliquoten im Pedal. An Gravität wird es im Plenum garantiert nicht fehlen. Auch die Schwellbarkeit der Seitenpositive ist eine sehr gute Idee - nicht nur, weil so der Pfeifenklau zuverlässiger ausgebremst wird.  Lachen
Die Gravissima im Pedal ist wohl eher ein Effektregister. ACCs "Tonnère" lässt grüßen. Meine Anteilnahme gilt dem, der sie intonieren und vor allem stimmen muss ...  Lachen
Na ja, und die in Kassel abgeguckten Physharmonien sind eine nette Zugabe, die man sich leisten kann, denn zu ihren Gunsten musste man nicht auf Wesentlicheres verzichten.

Immerhin hat der Orgelbauer jetzt eine klare Agenda. Was vom alten Pfeifenmaterial übernommen wird, bleibt wohl vorerst Staatsgeheimnis. Ich nehme mal an, dass man sich beim klanglichen Gerüst und bei den Zungen nicht auf die alten Mensuren festnageln lässt. Beim Flötwerk und bei den Aliquoten sehe ich da aber Spielraum. Und der technische Aufbau wird eh neu ...

Die Spannung steigt - und wir müssen ja wohl länger warten als bis Ostern 2020 ...

LG
Michael
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Martin78
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« Antworten #108 am: 29. November 2018, 11:32:44 »

Vielleicht rückt man das Pfeifenwerk in Oktaven auf Zwinkern

Vielleicht ist das Gravissima-Dings so was wie die Walstimme im Kölner Dom, ein Quintauszug aus dem Prinzipal 32’.
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Gloria Concerto 350 Trend
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