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Autor Thema: Renovierung Domorgel St. Stephan  (Gelesen 4626 mal)
viola pomposa
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« am: 05. April 2017, 11:18:22 »

Hallo allerseits,

es gibt neue Infos zu Wien  Weihrauch:

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/56471.html


Schönen Tag euch allen

Viola Pomposa
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Orgelschreck
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« Antworten #1 am: 05. April 2017, 11:40:57 »

Hoffentlich ist es kein verspäteter Aprilscherz.

Michael
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Aeoline
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« Antworten #2 am: 05. April 2017, 12:17:17 »

Das sind doch gute Nachrichten.

Auch wenn ich weder die Kirche noch die Orgel kenne, so freut es mich auf jeden Fall für unsere südöstlichen Nachbarn, dass so ein großes Instrument wieder hergestellt wird.

 Dafür

LG
Aeoline
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Viscount Unico 400 DE V1.13.1 (56/III/P) (seit 11.2012)
Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)
Siel HB 700 (9/II/P) (1977 bis 09.1987)

Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen
Wichernkantor
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« Antworten #3 am: 05. April 2017, 12:29:05 »

Wir waren dort im Dezember 2015.
Der Prospekt ist schon beeindruckend. Vor allem aus der Nähe wirken die Engelfiguren, die die Pedaltürme tragen, wirklich imposant und erinnern an Arbeiten Barlachs. Allerdings war die Empore zum Zeitpunkt unseres Besuchs als Ausstellungsfläche des Diözesanmuseums in Verwendung. Da muss es ja dann eine neue Lösung geben. Aus den beiden Seitenpositiven hatten Souvenirjäger eine erkleckliche Zahl von Diskantpfeifen mitgehen lassen. Das Material, sowohl die Holz- als auch die Metallteile, machte einen durchaus ordentlichen Eindruck.
Geplant ist ja wohl ein kompletter technischer Neubau, der bei allem, was an Fachurteilen zu hören war, durchaus gerechtfertigt und nötig ist.
Eine akustisch geschicktere Platzierung der Windladen und klangrichtende Gehäusedeckel bringen sicher eine Verbesserung. Ich bin sehr gepannt, was herauskommt. Und ob die Beschallung des komplexen Raumes mit den beiden großen Instrumenten gelingt.
Ich habe es bei meinem Besuch bedauert, dass ein so gewaltiges Instrument zum Schweigen verdonnert ist.

LG
Michael
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Gemshorn
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« Antworten #4 am: 05. April 2017, 12:33:47 »

Nun hat auch der ORF die Nachricht online gestellt: http://religion.orf.at/stories/2835231/
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Wichernkantor
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« Antworten #5 am: 05. April 2017, 12:49:46 »

Hier noch mal die Bilder, die ich damals gemacht habe:

http://img4web.com/g/5XWMY


LG
Michael
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Martin78
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« Antworten #6 am: 05. April 2017, 12:51:57 »

Also eine neue Orgel hinter dem schönen Prospekt. Rieger wird dem Instrument sicher nicht nur die Flöten- sondern auch die Brülltöne beibringen!  Teufel 1 Prost! Zwinkern
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Gloria Concerto 350 Trend
Wichernkantor
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« Antworten #7 am: 05. April 2017, 13:12:12 »

Rieger wird dem Instrument sicher nicht nur die Flöten- sondern auch die Brülltöne beibringen!  Teufel 1 Prost! Zwinkern

Na ja, da darf schon Saft und Kraft dahinter.  Dafür Da ist Riegers Hang zu kerniger Intonation sicher nicht das schlechtste. Das ist ein Zungenraum, der Prinzipalmensuren frißt wie ein schwarzes Loch die Materie. Da können die Trompeten schon etwas trompeten. Dass Rieger sowas gebacken kriegt, ist hinreichend belegt. In der Abtei Marienstatt im Westerwald, Ziel manches Sonntagsausfluges, faszinieren mich die Spanierinnen aus Schwarzach immer von neuem.
Und die Disposition der "Riesenorgel" ist ja nicht sooooo schlecht wie sie bisweilen geschrieben wurde. Halt alles drin, was man brauchen könnte. Aber beileibe kein "Registermagazin".
Wenn man schon am Verbessern ist, wären doppelte Prinzipalchöre nach englischer Art im Pedal und im HW sicher ein Gewinn.

LG
Michael
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Guilain
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« Antworten #8 am: 05. April 2017, 15:42:42 »

Man erzählt, dass nach der Weihe der Dompfarrer Raphael Dorr den Orgelbauer heftig beschimpft habe.   
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Machthorn
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« Antworten #9 am: 05. April 2017, 17:26:10 »

Sowohl die Begründung, weshalb die Orgel so "leise" sein soll, als auch der Lösungsansatz lesen sich für mich als Jemandem, der noch nicht da war, erstmal ganz schlüssig. Es isr schon jammerschade, dass eine der brühmtesten Kirchen Europas keine raumfüllende Orgel hatte und dass dort ein optisch so wunderschönes Instrument einfach verrottete. Ich wünsche den Wienern, dass das Projekt zur vollen Zufriedenheit gelingt!
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Gloria Klassik 226 Trend
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