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Autor Thema: Komm Herr segne uns...  (Gelesen 2247 mal)
Falschspieler
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« am: 19. Januar 2017, 16:43:31 »

Mal eine Frage in die Runde ,welche mich schon seit einiger Zeit beschäftigt.  Blöd
Es geht um das Lied und vor allem um den Text des Liedes „Komm Herr segne uns das wir uns nicht trennen“ NGL 451.
Wann bringt ihr denn dieses schöne Gemeindelied zum Einsatz bzw. an welcher Stelle des Gottesdienstes ?
Bisher habe ich es immer als Schlußlied genommen doch der Text läßt bei mir Zweifel aufkommen ob es da richtig platziert ist.
Eigentlich wäre es doch besser das Lied nach der Kommunionausteilung zu singe. Geheimtipp In der ersten und vierten Strophe heißt es doch „Komm Herr segne uns…“  Diese Bitte ist doch aber als Schlußlied längst gegessen – die Gemeinde ist doch an dem Punkt schon gesegnet. Oder wie seht ihr das? Danke
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Gemshorn
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« Antworten #1 am: 19. Januar 2017, 18:18:53 »

Bei einer Trauung, wo eine baldige Scheidung absehbar ist.
 duck und weg scnr
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
clemens-cgn
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« Antworten #2 am: 19. Januar 2017, 18:28:23 »

Mal eine Frage in die Runde ,welche mich schon seit einiger Zeit beschäftigt.  Blöd
...der Text läßt bei mir Zweifel aufkommen ob es da richtig platziert ist.
Scharf beobachtet  Freundlich Falls dieses Lied als Schlußlied gedacht ist, gibt es folgendes örtliches Reglement:
nach den Vermeldungen, Schlußoration, anschl. "Komm, Herr, segne uns", Segen und Entlassungsruf, Orgelnachspiel.
.... damit wäre die innere Logik wieder hergestellt Zwinkern.
lbG
clm
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« Antworten #3 am: 21. Januar 2017, 14:40:43 »

Hallo,
Falls dieses Lied als Schlußlied gedacht ist, gibt es folgendes örtliches Reglement:
nach den Vermeldungen, Schlußoration, anschl. "Komm, Herr, segne uns", Segen und Entlassungsruf, Orgelnachspiel.
.... damit wäre die innere Logik wieder hergestellt
also ich habe mit "Komm, Herr, segne uns" als Schlusslied kein Problem. Erstens spricht der Pastor ja "Es segne euch der allmächtige Gott" und nicht "Ich segne euch", zweitens passt der Text gut zur Aussendung nach dem Gottesdienst in die Welt (wo man den Segen gewissermaßen im Rucksack mitnimmt) und drittens wird das immer so schön geschmettert, kaum einer geht vorzeitig und zur 4. Strophe kann man noch eine schöne Schippe drauflegen (bei uns werden immer alle 4 Strophen gesungen).

Beste Grüße von der Waterkant
Chrstoph P.
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Gemshorn
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« Antworten #4 am: 21. Januar 2017, 14:59:36 »

Ich glaube, Clemens' Reglement versucht die logische Abfolge von Segensbitte und Segen zu berücksichtigen.
Erst der Segen, dann die Bitte darum, ist halt ein wenig kervehrt. duck und weg
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« Antworten #5 am: 21. Januar 2017, 15:07:36 »

Genau  Zwinkern Der Kandidat hat soeben 99 Gummipunkte gewonnen. Die neue Orgel gibt's erst bei vollen 100  duck und weg
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Gemshorn
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« Antworten #6 am: 21. Januar 2017, 15:19:47 »

Ok, beim nächsten Mal dann. Engel
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« Antworten #7 am: 21. Januar 2017, 16:01:43 »

Hallo,
Ich glaube, Clemens' Reglement versucht die logische Abfolge von Segensbitte und Segen zu berücksichtigen.
Erst der Segen, dann die Bitte darum, ist halt ein wenig kervehrt.
hatte ich schon verstanden, nur passt ja auch die Reihenfolge: "Es segne euch der allmächtige Gott" und als leicht verzögerte Antwort "Komm, Herr, segne uns". Oder sollte mit "Herr" etwa der Pastor gemeint sein, was man bei der "clemens-cgn"-Reihenfolge vermuten könnte? Zwinkern

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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« Antworten #8 am: 21. Januar 2017, 16:06:37 »

möchtest Du das Spiel vom Mißverständnis mit mir spielen??? Traurig
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« Antworten #9 am: 26. Januar 2017, 13:54:33 »

Als Evangelin hab ich das Problem nicht, da wir das Segenlied immer vor dem Schlusssegen singen, dann wird gesegnet und dann kommt das Orgelnachspiel.

ich würde es in der messe aber ähnlich sehen, wie oben schon geschrieben:
Die Gemeinde nimmt den Segenwunsch aus der kirche mit raus.

Wenn man sauber theologisch trennt, segnet ja auch gar nicht der Pfarrer, sonder spricht nur einen Segenwunsch aus: Es sagt ja nicht: Gitt segnet euch jetzt, oder ich segne euch, sondern "Es segne euch". Der eigentlich segnende ist Gott, und der möge das doch bitte nicht nur in dem Moment des ausgesprochenen Segens tun, sondern vor allem auf dem Heimweg und in der kommenden Woche bis zum nächsten Mal. Also, warum nicht nochmal die Bitte singen?
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