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Autor Thema: Orgeln in der NAK  (Gelesen 8771 mal)
clemens-cgn
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« Antworten #10 am: 05. Januar 2017, 09:27:23 »

Das Buch Orgeln der Neuapostolischen Kirche ist seine 12,-€ wirklich wert,
auch wenn es sich um eine Momentaufnahme eines bereits vergangenen Zeitpunktes handelt, der sich nur auf Deutschland bezieht. 
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clemens-cgn
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« Antworten #11 am: 05. Januar 2017, 09:39:58 »

.... in Hannover hat sich in den drei großen Gemeinden ja inzwischen auch einiges getan. Letztes Jahr PO-Weihe eines etwas größeren Instrumentes.
Aus meiner Jugend in den 70igern, kann ich noch erinnern, daß eine NAK an ihrer elektrisch traktierten PO sogar ein Glockenspiel besaß (die Kirche war dann irgendwann mal ausgebrannt). In Hannover gab (gibt?) es eine recht große Hybridorgel (E. Hammer & Ahlborn, Heimerdingen)....
Zu entdecken gibt es da jedenfalls eine ganze Menge.
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Machthorn
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« Antworten #12 am: 05. Januar 2017, 10:58:00 »

Zitat
Sehr sinnvoll ist m.E. das Projekt www.organindex.de - quasi ein Orgel-Wikipedia. Da kann man den Orgelbestand in Echtzeit fortschreiben. Ich kann Euch nur ermutigen, Eure Dienstinstrumente (sofern PO) dort einzustellen.
Wir haben im Bezirk Bielefeld bei derzeit noch zwölf Gemeinden immerhin fünf PO und eine Kombinationsorgel. Ich sollte mir im Laufe des Jahres mal die Zeit nehmen, diese zu dokumentieren und hier zu verlinken.
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Wichernkantor
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« Antworten #13 am: 05. Januar 2017, 11:14:32 »

Ja, das ist wirklich kein großer Akt - für Dich als Branchen-Intimus sowieso nicht.  Lachen

LG
Michael
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« Antworten #14 am: 05. Januar 2017, 11:22:47 »

In der NAK Wetzlar muss eine Bausatz-Orgel von Hofbauer gestanden haben - etwa aus der selben Zeit, zu der die Wichernkirche die ihre beschaffte. Im Gegensatz zur unsrigen war sie wohl nicht so ordentlich montiert. Sie ist wohl schon lange durch eine Digitale ersetzt. Ich entsinne mich, dass vor Jahren mal ein älterer Herr aus dieser Gemeinde zu mir in die Kirche kam, um in Erinnerungen zu schwelgen. Ich glaube, das war 2009, als unsere Orgel 30 wurde und die Lokalpresse darüber berichtete. Vermutlich gab und gibt es im Bestand noch weitere Hofbauerinnen in unterschiedlichen Größen zwischen I/4 und II/16.

LG
Michael
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« Antworten #15 am: 05. Januar 2017, 16:43:37 »

Die letzten neuen Orgeln in NRW stammen aus der Orgelwerkstatt Willi Peter GmbH & Co.KG, Köln

Hier das "Schmuckstück" des Bezirkes Wuppertal:

NAK Wuppertal Elberfeld
21 Register, 2 Manuale, Neubau 2009

Hauptwerk:
Prinzipal 8', Gemshorn 8', Oktave 4', Rohrflöte 4', Superoktave 2', Quinte 2 2/3', Terz 1 3/5', Mixtur 2' 3f, Trompete 8'
Schwellwerk:
Holzprinzipal 8', Salicional 8', Schwebung 8', Octave 4', Traversflöte 4', Waldflöte 2', Mixtur 4f 1 1/3', Clarabella 8'
Pedal:
Subbass 16', Gedacktbass 8', Choralbass 4', Posaune 16'

Koppeln
I-P, II-P, super I-P, super II-P
II-I, super II-I, sub II-I, super I-I
sub I-I, super II-II, sub II-II

Tremulanten für beide Manuale

Qualitativ hat die Orgel ihre Schwächen (Intonation, Winddruck)
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« Antworten #16 am: 05. Januar 2017, 17:02:38 »

An der Schwan opus 4 habe ich meinen ersten Unterricht bekommen,
Quelle: http://gschwan.ibk.me/Orgelbau.html
Die Orgel existiert immer noch unverändert.
Erinnere mich an die klappernden Aluminiumtrakturen. Die des OW haben sich im Sommer immer komplett verstellt  Lachen
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« Antworten #17 am: 05. Januar 2017, 17:12:02 »

Neuapostolische Kirche Wuppertal-Barmen, 2000 (II/13)
Orgelbau Simon

I. Manual · C - g ³
1. Prinzipal 8´
2. Gedackt 4´
3. Rohrflöte 4´
4. Oktave 2´
5. Mixtur 4 f. 1 1/3´

II. Oberwerk · C - g³
  6. Quintade 8´
  7. Prinzipal 4´
  8. Blockflöte 2´
  9. Sesquialter 2 f.
10. Zimbel 2-3 f. 1/2´
11. Krummhorn 8´
     Tremulant

Pedal · C- f¹
12. Subbaß 16´
13. Trompete 8´
Schleifladen mit elektrischer Spiel- und
Registertraktur, Spieltisch freistehend.

Der Pfeifenbestand basiert auf der Vorgängerorgel von den bereits erwähnten Orgelbauer Schwan
http://gschwan.ibk.me/6.html opus 8

Diese Orgel hatte einen Spieltisch hinter dem Altar mit Blickrichtung in die Gemeinde.
Die mechanische Traktur (mit Sub- und Superkoppeln) erforderte beim spielen mit Manualkoppeln vollen körperlichen Einsatz. Leider hat man bei dem Umbau auf die Sub/Super-Koppeln verzichtet. Schade, hätte die klanglichen Möglichkeiten bereichert.
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« Antworten #18 am: 05. Januar 2017, 18:30:24 »

Die Schwan Opus 2 ist mein "Dienstinstrument" - da ich erst vor kurzem angefangen habe, im Gottesdienst zu spielen, war ich bisher erst drei mal dran. Privat natürlich viel öfter - fast jede Woche mindestens 1x.

Die Orgel sieht nicht mehr ganz so aus wie auf der Seite (http://gschwan.ibk.me/Orgelbau.html), sie wurde im Laufe der Jahre um Salicional 8' und Krummhorn 8' im II. Manual erweitert und die Quintade wurde überarbeitet (weitere Mensur). Hat jetzt eher Gedackt-Charakter. Außerdem ist sie beim Umzug in das neue Kirchengebäude um je eine (noch größere) Holz- und zwei (noch größere) nicht aktive Metallpfeifen rechts und links im Prospekt erweitert worden. Der Spieltisch wurde auch neu "verpackt".
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« Antworten #19 am: 28. April 2017, 22:26:16 »

Am Karfreitag dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit, die historische "Little Dawley"-Orgel in der NAK in Welzheim ein wenig auszutesten. Das Instrument stammt von 1900 und ist seit 2008 in Welzheim. Die Kirche in England, in der sie ursprünglich stand, wurde geschlossen und die Orgel wäre nach meinem Wissensstand weggeworfen worden. Glücklicherweise ist sie diesem Schicksal entgangen, denn sie hört sich wirklich fantastisch an und sie hat ein tolles Spielgefühl.

Die Disposition:

Great (C-g'''):
Open Diapason 8'
Dulciana 8'
Stopped Diapason & Clarabella 8'
Principal 4'

Swell (C-g'''):
Bell Diapason 8'
Lieblich Gedackt 8'
Gemshorn 4'
Oboe 8' (ab c)

Pedal (C-f'):
Bourdon 16'

Koppeln:
Swell to Great
Great to Pedal (durchkoppelnd)
Superkoppel Great (durchkoppelnd)

Hier einige weitere Infos zu der Orgel: http://www.orgel-information.de/x_ueberarbeiten_Orgeln/Deutschland/W/wa-we/Welzheim_NAK.html

Und hier kann man sie sich anhören: https://www.youtube.com/user/Welzheimerle/videos
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