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Autor Thema: GL 169  (Gelesen 1987 mal)
2nd_astronaut
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« am: 13. Juli 2016, 00:18:07 »

Zitat von: chp
Auf dem Liedplan so Sachen wie GL 169 (Stimmer-Salzeder-Gloria)
Während mir bei Nicht-NGL-Liedern die (katholisch) gesungene Strophenzahl oft eher sehr knapp erscheint, nerven mich viele NGLs in kürzester Zeit. Bei dem genannten Gloria z.B. fände ich es grässlich, alle 3 Strophen zu spielen (also gefühlte 1000 mal dieses Glo-ri-a im Refrain), aber ich würde genau dieses "169, 1-3" auf vielen Liedzetteln vermuten. :-/
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« Antworten #1 am: 13. Juli 2016, 10:18:28 »

Nun ja, hier kann man schlecht eine Strophe weglassen, sonst ist das Gloria ja unvollständig.  Man kann aber die Refrains zwischen den Strophen auslassen und den Refrain nur am Anfang und am Schluß singen.  Das muss natürlich der singenden Gemeinde bekannt sein.
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Gemshorn
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« Antworten #2 am: 13. Juli 2016, 10:24:57 »

Das wäre dann ein Musterbeispiel für "Vorschrift persolviert"... Dann lieber ne schöne Paraphrase und der Priester betet im Eilzugstempo und still den Gloriatext.
 duck und weg
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clemens-cgn
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« Antworten #3 am: 13. Juli 2016, 11:06:23 »

Endlich mal wieder ein Gloria, auf das sich meine Gemeinde freut. Bei entsprechender Tempowahl dauert es in gänze auch nicht länger als alle 3 Str. "Allein Gott in der Höh sei Ehr". Beim Mitsingen habe ich noch keinen Ermüdungsfaktor in mir erlebt.
Die Verwendung von "Du bist heilig" zum Sanctus erlebe ich von den Inhalten her in der kath. Liturgie eher als problematisch. Mit diesem Text darf es bei mir fast überall in der Liturgie hin, auf kleinen Fall zum Sanctus.
Wenn die Melodie unbedingt zum Sanctus kommen muß, habe ich für diesen Fall einen liturgischeren Ausweichtext zur Verwendung geschaffen. (mehr dazu gerne per PM).
Lieben Gruß
Clemens
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Martin78
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« Antworten #4 am: 13. Juli 2016, 11:16:36 »

[Eher OT]Während mir bei Nicht-NGL-Liedern die (katholisch) gesungene Strophenzahl oft eher sehr knapp erscheint, nerven mich viele NGLs in kürzester Zeit. Bei dem genannten Gloria z.B. fände ich es grässlich, alle 3 Strophen zu spielen (also gefühlte 1000 mal dieses Glo-ri-a im Refrain), aber ich würde genau dieses "169, 1-3" auf vielen Liedzetteln vermuten. :-/
So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Gerade das Stückchen halte ich für ziemlich gelungen, hab's am Sonntag noch mit einem Chor gesungen. "Gloria" kommt gerade zehnmal im Text vor, wenn man den Refrain am Anfang zweimal singen lässt und dann nach jeder Strophe. Die jetzt gegenüber dem "Unterwegs" von zwei auf drei erweiterte Strophenzahl deckt die Inhalte des Gloriatextes ganz gut ab. Ich brauche es nicht jeden Sonntag, aber ab und zu ist das wirklich ein fröhlicher Jubel, bei dem auch die Gemeine gut mitzieht.
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« Antworten #5 am: 13. Juli 2016, 12:44:37 »

Das mit dem fröhlichen Jubel mag ich gerne unterstreichen; ich sehe das genauso.
Mir ist eine halbwegs gute Paraphrase (GL 169 ist eine solche) zehnmal lieber als ein pseudogregorianischer Singsang, der den Gloriatext mit seiner Un-Melodie auffrisst (Beispiel: GLalt 430).
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« Antworten #6 am: 13. Juli 2016, 13:08:55 »

Bei GL 169 weiß man, dass es nicht lange dauert. Mir ist jedenfalls noch kein Pfarrer untergekommen, der gesagt hätte: "Davon aber bitte nur die erste Strophe" ... Resultat: Das Gloria ertönt bei GL 169 wengistens paraphrasiert komplett!  Lachen
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2nd_astronaut
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« Antworten #7 am: 14. Juli 2016, 01:14:49 »

Also ich finde die GL169 ja nicht schlecht, aber 10x dieses Glo-ri-a... Es ist einfach ein Konstruktionsfehler an dem Lied, dass der KV immer in sich wiederholt wird (so ist es zumindest notiert). Ohne Wdh wären es 5x und vollkommen i.O.

Genauso der Neuzugang davor (GL168,2), der hat auch Nervpotential mit diesem Singsangcharakter...

GL430alt habe ich nie auf dem Programm gehabt, das sieht in der Tat sehr "uneingängig" aus  Kopfkratzen.  Aber z.B. GL456alt und besonders 458alt vermisse ich. Die Quarten bei 458 sind schon wesentlich spannender als dieser offene "Glo-ri-a"-Dreiklang, da freue ich mich auf die (einmalige!) Wiederholung am Ende.

457alt bzw 170neu alle 3 Strophen (Allein Gott in der Höh) finde ich übrigens entgegen meiner oben gemachten Äußerung auch zu viel. Aber nicht, weil mich die Melodie nervt, sondern weil sie halt in 95% der evang. Gottesdienste dran ist (nicht auszudenken, ich müsste jeden Sonntag 10x "Glo-ri-a" spielen!!).

Ob der Text vollständig paraphrasiert ist oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Dass da Rom irgendwas nicht genehmigen würde bei der Neuauflage, waren auch völlig unnötige, gehorsams-vorauseilende Bedenken.
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« Antworten #8 am: 14. Juli 2016, 08:33:40 »

Gelinde Abhilfe: Der Kehrvers bei 169 wird bei uns nicht vorgesungen, sondern sofort von der Gemeinde intoniert. Macht 8mal "Gloria". duck und weg
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« Antworten #9 am: 14. Juli 2016, 09:52:53 »

Also ich finde die GL169 ja nicht schlecht, aber 10x dieses Glo-ri-a... Es ist einfach ein Konstruktionsfehler an dem Lied, dass der KV immer in sich wiederholt wird (so ist es zumindest notiert). Ohne Wdh wären es 5x und vollkommen i.O.
Hmmh, was meinst du mit "KV immer in sich wiederholt"? Für mich hat der KV zwei unterschiedliche Hälften mit gleichem Anfangsmotiv ("Gloria, Ehre sei Gott"); die erste Hälfte endet mit einem Halbschluss auf A(7), die zweite mit einem Ganzschluss.
Also, bei uns ist die Chose seit der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt 1996, wo wir das "Unterwegs" kennenlernten, gut eingeführt und hat in den 20 Jahren weder Abnutzungserscheinungen bei den Gottesdienstbesuchern noch bei mir als Organist hinterlassen.  Zwinkern
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