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Autor Thema: Elbphilharmonie Hamburg  (Gelesen 7096 mal)
Gemshorn
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« Antworten #10 am: 12. Januar 2017, 08:14:32 »

Interessant. Im Morgenjournal von Ö1 - einem durchaus seriösen österr. Radiosender - hörte ich viel Lob für die Elbphilharmonie. Ausdrücklich wurde auch von der exzellenten Akustik geschwärmt und davon, dass das Publikum allerhöchstens 30 m vom Dirigenten entfernt ist, was ebenfalls als Vorteil zu Buche schlägt. Fazit war: Das lange Warten und die Mehrkosten haben sich gelohnt.
Ich wiederhole: Interessant.
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PeterW
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« Antworten #11 am: 12. Januar 2017, 08:25:22 »

Am liebsten lese ich Verrisse. Sie ersetzen ein nahrhaftes Frühstück und machen nicht dick. Die dabei mitspielende Häme ergießt sich innerlich über gewaltig Wort-Tönende, die sichtlich darunter leiden, daß die deutsche Grammatik nur wei Stufen der Adjekiv-Komparation kennt, und die sich ansonsten durch Ahnungslosigkeit in der Sache auszeichnen.
Prestige (hier nicht die DO-Marke gemeint) muß her, koste was es wolle, und so gelangen Weltmeister im Verplempern ans Werk, das ihnen aus den Händen gleitet. Welch Hybris!
Wir warten auf Bestätigungen der Be-/Verurteilung.
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+ 12.1.2018
Orgelfan
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« Antworten #12 am: 12. Januar 2017, 08:50:17 »

Habe das Konzert gesehen, war etwas gewagt von der Titelauswahl, aber Ihm Nachhinein für mich doch die richtige Entscheidung vom Dirigenten, um die Akustik entsprechend dem Publikum present zu machen. Die Akustik kann man natürlich am TV trotz gutem Wiedergabesystem zu 0% beurteilen, da muss man wirklich schon live dabei sein.

Für Alle die über die Kosten sich empören kann ich für mich nur sagen, die Elphi ist jeden €uro wert. Es ist wunderbar dass wir in Deutschland so einen Juwel der Kunst zustandegebracht haben, welches sich in kürzester Zeit amortisiert haben dürfte.

Besser angelegt als die vielen Milliarden die den Pleitebänkern und den Sportfunktionären hineingeblasen werden die der Menscheit ja wirklich keine richtige Freude bringen.

Ich finde es eine schöne Visitenkarte im Hambuger Hafen.. dem Eingangstor zu Deutschland.
 Dafür Dafür Dafür Danke
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Bernhard
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« Antworten #13 am: 12. Januar 2017, 10:41:35 »



Besser angelegt als die vielen Milliarden die den Pleitebänkern und den Sportfunktionären hineingeblasen werden die der Menscheit ja wirklich keine richtige Freude bringen.

Ich finde es eine schöne Visitenkarte im Hambuger Hafen.. dem Eingangstor zu Deutschland.
 Dafür Dafür Dafür Danke

Dem kann ich mich voll anschließen. Interessant war auch ein Zitat Kent Naganos in der ZDF-Doku zur "Elphi", er sagte sinngemäß, dass ein derartig ambitioniertes und mutiges Engagement in Sachen Kultur gerade in schwierigen Zeiten, wie diese es sind, eine wichtige Signalwirkung hat.

Jetzt hoffe ich halt auch, dass der Rezensent der "Welt" (ein von mir gemiedenes Druckerzeugnis) eher dem journalistischen Prinzip der "Sensation" gefolgt ist und sich aus dem zu erwartenden Strom der Lobeshymnen herausheben will. Denn sonst wird das Mammutprojekt wirklich zum Desaster..
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Orgelfan
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« Antworten #14 am: 12. Januar 2017, 10:58:38 »

Jetzt hoffe ich halt auch, dass der Rezensent der "Welt" (ein von mir gemiedenes Drukerzeugnis) eher dem journalistischen Prinzip der "Sensation" gefolgt ist und sich aus dem zu erwartenden Strom der Lobeshymnen herausheben will. Denn sonst wird das Mammutprojekt wirklich zum Desaster..
[/quote]

...
Sei unbesorgt, wer in Deutschland was gestaltet und ein wenig von der Kollektivnorm abweicht wird kritisiert.
Habe mir den Artikel von dem Herrn Manuel Brug grade gelesen. Hab den Eindruck der weis noch nichtmal was ein Violinschlüssel ist.

Oberfläche reicht halt nicht zu einem gesamtheitlichen Lebenserlebnis. Weihrauch Weihrauch
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Bernhard
Martin78
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« Antworten #15 am: 12. Januar 2017, 11:02:43 »

Jetzt hoffe ich halt auch, dass der Rezensent der "Welt" (ein von mir gemiedenes Drukerzeugnis) eher dem journalistischen Prinzip der "Sensation" gefolgt ist und sich aus dem zu erwartenden Strom der Lobeshymnen herausheben will.
Im gelben Forum wurde diesbezüglich auf einen interessanten Wikipedia-Artikel zur Berliner Philharmonie (ebenfalls Weinberg) verwiesen:
"Ein physikalischer Umstand kann allerdings auch durch bauliche Akustikmaßnahmen nicht verändert werden: Naturgemäß ist das subjektive Klangbild auf den bühnennahen Plätzen seitlich vom und hinter dem Orchester unausgewogener. Zunächst werden besonders nahe Instrumentengruppen hier betonter wahrgenommen als aus weiterer Distanz oder in den klassischen Blöcken (A–C), weil hier die relativen Amplitudenunterschiede schlicht größer sind. Ein weiteres Problem entsteht auf diesen Plätzen zusätzlich durch die Direktionalität der Instrumente, was sich z. B. bei Blechbläsern stark bemerkbar macht, und am größten bei Solistengesang ist. „Das solistische Sängerkonzert wird daher immer ein gewagtes Experiment in der Philharmonie bleiben“ befand der verantwortliche Akustiker Lothar Cremer, während Chöre seiner Meinung nach keine derartigen Schwierigkeiten bereiteten."

In Hamburg gibt es ebenfalls Plätze, wo die "Direktionalität der Instrumente" eine Rolle spielen könnte! Zwinkern
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Gloria Concerto 350 Trend
Orgelfan
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« Antworten #16 am: 12. Januar 2017, 11:10:16 »

 Schlaumeier Dafür
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Bernhard
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« Antworten #17 am: 12. Januar 2017, 14:19:31 »

Das Ticket für das Orgelkonzert von Frau Apkalna mit fast 600 € ist schon was
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Bernhard
PeterW
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« Antworten #18 am: 12. Januar 2017, 16:19:54 »

Habe mir den Artikel von dem Herrn Manuel Brug grade gelesen. Hab den Eindruck der weis noch nichtmal was ein Violinschlüssel ist.
Zu Manuel Brug:

Ausbildung:Abitur 1984 Studium Musikwissenschaft, Komparatisktik, Französisch und Publizistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Nach einigen Tätigkeiten bei unterschiedlichen Presseorganen seit 1998 als Musikredakteur Klassik bei der Welt

Ich schätze mal, er kennt den Violinschlüssel, darüber hinaus auch den Baßschlüssel und alle C-Schlüssel und kann sie auch lesen.
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+ 12.1.2018
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« Antworten #19 am: 12. Januar 2017, 16:28:11 »

 Lupe Dafür
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Bernhard
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