Seiten: [1] 2   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Finaler (?) Subwoofer für Digitalorgeln  (Gelesen 11480 mal)
matjoe1
Erleuchteter
****
Beiträge: 411


« am: 18. Mai 2015, 10:24:33 »

Hallo,

als praktizierender High-End Freak besuchte ich am vergangenen Wochenende die HIGH END 2015 in München, die sich inzwischen zur bedeutendsten Messe der Branche weltweit gemausert hat.
Beim Bummel durch die Hallen ist mir dieser Subwoofer aufgefallen, der von der Firma XTZ gebaut wird. Er besitzt drei Zwölfzöller, die jeweils von kräftigen Endstufen angesteuert werden. Das Teil ist 1,1m hoch und wiegt > 70Kg. Echte 16Hz sollen hier garantiert sein. In dem vor Ort aufgebauten Heimkino hat er dann auch die Abrissbirne ersetzt.
Das Beste zum Schluß: der Endverbraucherpreis beträgt freundliche € 2.000.
Das könnte doch was für die Bassabstrahlung einer Digitalorgel sein, oder?

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=9fa63a-1431937582.jpg

Viele Grüße
Matthais
Gespeichert
Aeoline
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1660



« Antworten #1 am: 18. Mai 2015, 12:12:48 »

Allein schon optisch ein Hammerteil!!!

Ich bin ja etwas unschlüssig geworden, ob ich mir einen SW zulegen sollte - zumal die bisherige 12.0 Abstrahlung schon soviel Wumms in den unteren Lagen hat, um alles vibrieren und scheppern zu lassen.

Meine "Untermieter" dürften bei der Aufstellung dieses Kraftprotzes sicherlich in einen unbefristeten Streik treten...

 Böse Motzen Blöd

LG
Aeoline
Gespeichert

Viscount Unico 400 DE V1.14.2 (56/III/P) (seit 11.2012)
Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)
Siel HB 700 (9/II/P) (1977 bis 09.1987)

Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen
Markus_S
Adept
**
Beiträge: 65


« Antworten #2 am: 19. Mai 2015, 19:54:41 »

Hi Aeoline,

ich würde mir nicht noch einmal so ein SW-Ding kaufen, die unangenehmen stehenden Wellen sind einfach
nicht so ohne weiteres in den Griff zu bekommen (jedenfalls nicht in meinem Übungsraum).


LG

Markus
Gespeichert
Aeoline
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1660



« Antworten #3 am: 24. Juni 2015, 22:45:57 »

An alle Leser dieses Forums, die etwas von Lautsprechern verstehen:

Was haltet ihr von diesem Ding?

LG
Aeoline
Gespeichert

Viscount Unico 400 DE V1.14.2 (56/III/P) (seit 11.2012)
Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)
Siel HB 700 (9/II/P) (1977 bis 09.1987)

Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen
Flute8
Erleuchteter
****
Beiträge: 295


« Antworten #4 am: 25. Juni 2015, 06:40:04 »

Grenzfrequenz ist 28 Hz. Der tiefste Ton des 32' ist aber 16 Hz. 28 Hz erreichst Du sicher schon mit Deinen grossen Rear-Boxen. Ein Pegel von 125 dB ist auch nicht unbedingt nötig  Zwinkern Teufel 1
Gespeichert

Viscount UNICO CL-6 vom 14.3.2011 bis Febr. 2013
Roland C-380DA/8-EXPBoard vom 6.10.2011 bis Mai 2013
Content Cantate 346R vom 14.11.2012, bis 16.3.2018
mit 10.2.4 Externe Abstrahlung


Ab 1. März 2017 Gloria Klassik 352
Wichernkantor
Moderator
*****
Beiträge: 3884


« Antworten #5 am: 25. Juni 2015, 07:10:33 »

Anhören! Wer gut klingt, hat recht - egal, was auf dem Datenblatt steht ...
Die 32'er (auch die aus der Pfeife) wirken weniger über den Grundton. (Die Gelehrten streiten sich bis heute, ob der als Sinus überhaupt hörbar ist.) Vielmehr müssen die Obertöne gut und klar kommen. Dann kombiniert sich unser Ohr den Grundton zurecht.

Die Firma hat ihren Sitz in Birkenau/Odenwald, das ist ein Nachbarort von Weinheim/Bergstraße. (Ich habe gesehen, die bauen auch recht schnuckelige Midi-Spieltische für Hautwerk etc.) Hm, von mir aus ist das keine Autostunde. Aber vielleicht ist ja jemand genau so neugierig wie ich und noch näher dran. (Orgelfan ??)

LG
Michael
Gespeichert
matjoe1
Erleuchteter
****
Beiträge: 411


« Antworten #6 am: 25. Juni 2015, 08:34:13 »

Nicht vergessen bei diesem Angebot: die Verstärkerelektronik / Frequenzweiche sind nicht im Preis inkludiert.
Und eigentlich müsste ein 38er mit diesem Gehäusevolumen + Bassreflexunterstützung tiefer als 28 Hz kommen...

LG
Matthias
Gespeichert
Aeoline
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1660



« Antworten #7 am: 25. Juni 2015, 09:37:18 »

Ist denn die "Grenzfrequenz" gleichzusetzen mit dem unteren Wert des Frequenzgangs?

 Kopfkratzen

LG
Aeoline
Gespeichert

Viscount Unico 400 DE V1.14.2 (56/III/P) (seit 11.2012)
Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)
Siel HB 700 (9/II/P) (1977 bis 09.1987)

Viele Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
Augentinnitus - Man(n) sieht nur noch Pfeifen
hans
Novize
*
Beiträge: 5


« Antworten #8 am: 25. Juni 2015, 23:24:53 »

Wenn ich mich recht erinnere ist die Grenzfrequenz die Frequenz, bei der der abgestrahlte Pegel bei gleichgebliebener  zugeführter Leistung auf die Hälfte absinkt/abgesunken ist. Sagt also oft nur 'was aus, wenn man die Steilheit der Änderung kennt (soundsoviel db/Oktave). Hat man also ein Plateu bis 50 Hz runter und ab dort nach unten -3 dB/Oktave, wird man die 28 Hz mit ca. 3 dB weniger bekommen, die 25 Hz als Grenzfrequenz und die 13 Hz mit 6 dB weniger. Sagt aber niemand, daß der Abfall immer linear sein muß...

Viele Grüße
hans
Gespeichert
matjoe1
Erleuchteter
****
Beiträge: 411


« Antworten #9 am: 26. Juni 2015, 06:55:46 »

Ist denn die "Grenzfrequenz" gleichzusetzen mit dem unteren Wert des Frequenzgangs?

 Kopfkratzen

Also bei den HiFi Gazetten wird das genauso angegeben: als untersten Wert, den ein Lautpsrecher abstrahlt, bezogen auf idR - 3dB.

LG
Matthias
Gespeichert
Seiten: [1] 2   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu: