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Autor Thema: Das Tablet auf dem Notenpult  (Gelesen 10057 mal)
Insulaner
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« Antworten #50 am: 18. Juni 2017, 16:37:19 »

Bin durch diesen Thread auch auf MobileSheets aufmerksam geworden und habe mir eine Testversion für Win 10 runtergeladen. Hatte bisher nur einen normalen PDF-Reader genutzt, der die Notenblätter auf ein mit HDMI angeschlossenen 21" TFT (Blättern mit Maus bzw. Presenter). Die Skalierung auf dem Bildschirm klappt mit MobileSheets besser als bisher, die Möglichkeit, Notizen in die PDFs zu machen, habe bisher nicht genutzt, aber das könnte den ein oder anderen Ausdruck von Noten ersparen. Aber die Noten in der TFT-Darstellung stehen insg. 10 cm höher, als bei der Papierversion auf dem Notenpult, ich merke, dass ich nicht so entspannt sitze, als wenn ich Notenblätter habe, außerdem gehen mit dem  TFT nicht mehr als zwei Seiten nebeneinander in gut lesbarer Auflösung, so dass ich auch mehr "blättere". Bin daher im Moment noch nicht wirklich auf dem Sprung ganz weg vom Papier, aber das kann ja noch werden...
Gruß, Oliver
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pvh
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« Antworten #51 am: 10. August 2017, 12:07:25 »

Hallo,

ich habe mir ein 13''-Touchscreen-Notebook Lenovo 370 Yoga (Windows 10) gekauft, das mir u.a. zum Notensatz, als Orgelsampler-Hardware (GrandOrgue) und als Notenheft für gemeinfreie Noten besonders für Reisen dienen soll (es soll Schluss mit den Notenpacken von 1 1/2 - 2 kg sein). Umgeklappt kann man es gut auf ein Notenpult stellen und es steht dann die Fläche von ca. 1 Din-A4 Seite für die Notendarstellung im Hoch oder Querformat zur Verfügung. Ich benutze dazu eine ganz gewöhliche pdf-Software (PDFXChangeReader).

Der kritische Punkt ist auch hier natürlich das Blättern. Hat jemand in diesem Zusammenhang Erfahrung mit Sprachsteuerung gesammelt? Windows 10 hat da ja ein bisschen was zu bieten, auch wenn ich als erstes Cortana schon einmal herausgeschmissen habe (telefoniert mir zu viel nach Hause).

Beste Grüße
Christoph P.
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Aeoline
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« Antworten #52 am: 11. März 2018, 21:39:50 »

Hier gibt es offensichtlich ein neues Produkt zu diesem Thema. Kein Tablet, sondern eine separate Digitale-Noten-Hardware. Stolzer Preis... - und wenn man sich den Luxus von 300$ für den Fuß-Switch nicht leisten mag, dann geht das Blättern nur von Hand...

DVIDO

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Naja - wenn es die mandeläugige Schönheit dabei gäbe, könnte es interessant sein...

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« Antworten #53 am: 11. März 2018, 22:52:12 »

Das mit den Tablets bleibt ein spannendes Thema. Ich hatte im Studium hin und wieder Unterricht an der Göckel-Orgel der Liebfrauenkirche in Frankfurt und die hatte eine Bluetoothfunktion um einen Fußpiston zum Blättern mit einem Tablet zu verbinden. Das funktionierte einwandfrei.

Ich persönlich bleibe bei Tablets skeptisch. Gerade meine hart erarbeiteten Fingersätze möchte ich doch lieber in der Realität auf Papier archiviert wissen. Aber vielleicht geht der technische Fortschritt ja so weiter, dass ich doch irgendwann überzeugt bin es zumindest partiell zu nutzen  Freundlich
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« Antworten #54 am: 11. März 2018, 23:10:28 »

Wo bitte ist der (die) Blätterpiston(s) genau positioniert?
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« Antworten #55 am: 11. März 2018, 23:45:16 »

Wenn ich mich recht entsinne rechts neben den Schwellpedalen, eine Position neben dem Seq+. Der ist soweit ich weiß allerdings nachgerüstet worden und war nicht immer drin. 2008 als die Orgel gebaut wurde waren die Tablets ja noch kein Thema.
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« Antworten #56 am: 12. März 2018, 10:28:52 »

Zitat
Kein Tablet, sondern eine separate Digitale-Noten-Hardware.
Das Gerät sieht wirklich interessant aus! Gerade in kritischen Beleuchtungssituationen sind e-Ink-Displays klassischen Tablets weit überlegen. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich durchsetzt und damit der Preis irgendwann mal sinkt, denn das wäre mir viel zu teuer!
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« Antworten #57 am: 15. März 2018, 17:22:36 »

DVIDO-Geräte haben zu einem Tabletsystem m.E. folgende Nachteile:
- "proprietäres" System (nur pdf-tauglich).
- sehr langsamer Prozessor. In einem der youtube-Videos stellte ich eine extrem langsame Reaktionszeit für Notizen fest!
- fix definierte Punkte zum Blättern auf dem Rahmen, statt direkt auf dem Bildschirm.
- Notizen sind offenbar nur in schwarzer Farbe möglich.
- Preis. Mit 1'700 Euro jenseits von marktkonformem Preis.

Meine digitale Musiksammlung auf meinem iPad Pro 12.9" wächst mit der App forScore (Kaufpreis SFr. 10.00). Zudem habe ich alle möglichen Tabletfunktionen auch integriert.
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