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Autor Thema: CD-Tipps  (Gelesen 37801 mal)
Albert
Novize
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« Antworten #160 am: 07. November 2017, 13:41:46 »

So, da wäre sie mal, die Buxtehude-Gesamteinspielung von Bine-Katrine Bryndorf:

[...]

Mein Fazit: Mit der Aufnahme macht man nix verkehrt - bei dem Preis zweimal nicht!

Derzeit ist die Box für EUR 14,99 (statt EUR 29,99) bei JPC erhältlich im Rahmen einer DaCapo-Preisaktion:

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/saemtliche-orgelwerke/hnum/8449700

Die sechs Einzel-CDs sind von jeweils EUR 16,99 auf EUR 7,99 reduziert worden.

Das Booklet zu der Box kann hier eingesehen werden:

http://www.eclassical.com/shop/17115/art44/4970044-f7fbb8-636943600511.pdf
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Romanus
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« Antworten #161 am: 31. Januar 2018, 21:04:18 »

...jedenfalls nicht, wenn es um´s Musik-Hören geht:
Alles fing damit an, dass ich im Advent des Vorjahres bei Amazon in die Weihnachts-CD-Compilation "Weihnachten in Leipzig" hineinhörte und dabei den 1. Satz dieses ursprünglichen Vivaldi-Concertos in Bach´s Transkription für 4 Cembali und Orchester hörte. Ich bin gar nicht so leicht zu beeindrucken, aber ich habe selten etwas so Schönes, Stimmungsvolles gehört:
Diese unverkennbaren Vivaldi-Harmonien, die seine Musik so unverwechselbar machen, volle, geschmeidige Streicherklänge in geräumiger Akustik, die von kristallartig glitzernden, mehrchörigen Cembalo-Klängen "überzuckert" werden und das Ganze temperamentvoll und leidenschaftlich interpretiert !  Freudensprung Anbetung
Nachdem bei Amazon die Interpreten des Stückes nicht angegeben waren und ich unter allen Interpretationen dieses Werkes, die ich auf die Schnelle finden konnte, keine einzige fand, die auch nur annähernd die Faszination und den Charme dieser Interpretation hatte, half nur eines: Kaufen und nachschauen !  Schock  Lupe
Als ich dann im CD-Booklet die Interpreten nachlesen konnte, wunderte mich nichts mehr:
Eine fast schon historische Aufnahme aus dem Jahr 1973, hochkarätig besetzt mit Karl Richter, Hedwig Bilgram u.a., begleitet vom Münchener Bach-Orchester.
Natürlich habe ich mir danach sofort die komplette Einspielung besorgt:
https://www.amazon.de/4-Cembalokonzerte-Meisterwerke-Vol-13/dp/B000023YBG

Kostprobe gefällig ? https://www.youtube.com/watch?v=L7VXRKwMCuQ  

Absolute Kaufempfehlung für alle, die sich an der abgehackten, staubtrockenen Spielweise der historischen Aufführungspraxis mit kratzenden Streichern und staubtrocken-dünn-klingenden (bzw. spartanisch-sparsam registrierten) Cembali längst sattgehört haben und Aufnahmen aus Karl Richter´s Zeiten lieben, als Streichorchester noch voll, weich und geschmeidig klingen durften und mehrchörige, großzügig registrierte Cembali diesen typischen Klang zauberten, den ich nur als "kristallartig glitzernd" beschreiben kann und den man in neueren Aufnahmen kaum mehr findet.  Dafür
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Albert
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« Antworten #162 am: 17. April 2018, 17:39:30 »

Schaut und hört mal her, liebe Leute:

Erstmalig ist mir im Sortiment von JPC eine Orgelmusik-CD in Auge und Ohr gefallen, die an einer DO aufgenommen wurde, und zwar an einer Johannus Rembrandt - und zwar nicht als Demo-CD ... !

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/franzoesische-orgelmusik-des-18-20-jh/hnum/6661357

Ich besitze die CD wohlgemerkt nicht, sondern habe lediglich die Klangdemos auf der Händler-Page gehört und bringe sie Euch zur Kenntnis.

LG
Michael

Zum Thema Orgelmusikaufnahmen auf einer DO aus Serienproduktion:

derzeit wird die Aufnahme der Mendelssohn-Sonaten mit Reginald Elson bei JPC für EUR 3,99 angeboten. Elson spielt auf einer Viscount Prestige 80.

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Felix-Mendelssohn-Bartholdy-1809-1847-Orgelsonaten-op-65-Nr-1-6/hnum/7458978

Das Booklet kann man hier einsehen:

https://www.chandos.net/chanimages/Booklets/GM7249.pdf

Hier ein Link zur Seite des Labels, wo einige zum Teil recht kritische Rezensionen hinterlegt sind:

http://www.guildmusic.com/reviewforguild/guildmusic_cd_review_gmcd7249.htm

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« Antworten #163 am: 17. April 2018, 20:28:33 »

Also, mal ganz ehrlich:
Wenn meine Prestige 80 so be......en klänge, hätte ich sie niemals angeschafft.
Die Aufnahmen klingen, als wären sie über den LineOut geschnitten... Lauries seinerzeit kritisiertes Dauerpfft läßt auch grüßen.... Selbst der im Original verbaute Hall läßt sich geschickter intonieren....
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« Antworten #164 am: 27. Mai 2018, 00:25:46 »

Aus einer vor kurzem angekommenen mail von Ingeburg Lehrndorfer:

 Liebe „Ehemalige“, liebe Musikliebhaber!

 Am 10. August d. J. könnte mein Mann seinen 90. Geburtstag begehen.
 Aus diesem Anlass werde ich eine Vol. 10 vorlegen, diese CD wird voraussichtlich Anfang Juli zu erwerben sein. Sie trägt den Titel:

 Franz Lehrndorfer – LIVE
 Münchner Domkonzert 1978
 zum 90. Geburtstag

 Für das Konzert am 17.08.1978 war Jean Langlais vorgesehen, der aber leider wegen Krankheit kurzfristig absagen musste; unverhofft musste mein Mann diesen Termin selbst übernehmen, er spielte Werke von J. S. Bach, D. M. Gronau, A. Vivaldi, C. Franck, M. Reger und eine Improvisation über B-A-C-H. Der Mitschnitt dieses beachtlichen Konzertes ist hier zu hören.
 Mein lieber Mann ist zwar leiblich tot, aber durch seine Musik für uns immer lebendig. Es wäre für mich Glück und Hoffnung, wenn auch andere diesen Gedanken hegen könnten.
 Diese CD wird ab Anfang Juli fertiggestellt sein und wie bisher beim Musikverlag Dr. J. Butz, Bonn und in den bekannten Münchner Verkaufsstellen erhältlich sein.
 Weitere Informationen ersehen Sie auf der Homepage http://franzlehrndorfer.de

 Einstige Studenten, meine Familie und ich möchten gerne des 90. Geburtstags am 10. August gebührend gedenken:
 Hier in Germering, St. Cäcilia, wird um 19 Uhr ein Gottesdienst gefeiert, anschließend wird von einigen „Ehemaligen“ ein Konzert gestaltet. St. Cäcilia liegt unweit der S-Bahn-Haltestelle Harthaus (S 8). Vielleicht findet der eine oder andere den Weg nach Germering, ich würde mich freuen.



 Die (sehr schöne) Jann-Orgel (1984, II/26) an meiner ehemaligen Stelle in Germering, St. Cäcilia hat übrigens vor kurzem neue 16'-Pfeifen im Pedalprincipal bekommen, da die alten einsanken.

Gruß in die Runde

Thomas

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« Antworten #165 am: 27. Mai 2018, 07:34:25 »

Danke für den Hinweis. Der Gottesdienst ist aus mittelhessischer Weltsicht zwar etwas "abgelegen", aber die CD werde ich mir auf jeden Fall besorgen. Ich besitze die Nummern 1-8 dieser Reihe. Habe ich die Nummer 9 verpennt?

LG
Michael
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« Antworten #166 am: 27. Mai 2018, 10:12:18 »

Hallo Michael,

auf der Website gibt es ein Vol. 9 (Konzert von 1966)

LG

Thomas
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« Antworten #167 am: 11. Juni 2018, 09:38:18 »

Hallo liebe Leute,

beim jüngsten Forumstreffen haben wir ja u.a. die Orgeln in Bad Reichenhall besichtigt. Von beiden Instrumenten gibt es CD-Einspielungen - und die habe ich mir natürlich zugelegt.

In der ev. Stadtkirche wurde die Beckerath mit II/24 vor einigen Jahren ja auf III/38 erweitert. KMD Matthias Roth hat vor Beginn der Maßnahmen den "status quo" auf einer Scheibe dokumentiert - und zwar nicht, um der Gemeinde die "alte" Orgel madig zu machen, sondern um zu dokumentieren, worin ihre Stärken liegen. Ein Umstand, der mich sehr sympathisch berührt, habe ich es doch oft genug erlebt, dass Kollegen ihre Orgel ohne Not und Anlass schlecht machen, um eine neue zu bekommen.
Daher ist das Programm dieser CD mit deutlichem Schwerpunkt im Genre angesiedelt, für das Beckerath seine Orgeln baute: im Barock.
Druckenmüllers G-Dur-Concerto ist ja inzwischen ein beliebtes Repertoirestück zur Darstellung eines runden norddeutschen Barockplenums. Sweelincks Echofantasie ist geeignet, die räumliche Präsenz und die dynamische Stufung von Rückpositiv und Hauptorgel überzeugend darzustellen.
Die ausdifferenzierten Flötenfarben der verschiedenen Fußlagen kommen in Pachelbels Partita "Was Gott tut" schön zur Geltung. Roth mag offenbar auch Nischenrepertoire. Opera barocker bzw. frühklassischer "Kleinmeister" wie Johann Melchor Dreyer, Gottfried Heinrich Stölzel und Christian Gotthilf Tag erweitern den Horizont des Hörers. Eine rundum gelungene Orgelpräsentation, die als "Ohrwurm" Karg-Elerts "Nun danket alle Gott" einschließt. 

Die Bezugsquelle findet Ihr hier:

http://www.matthias-roth.info/cds/index.html

Von der erweiterten Orgel wird soll es in nächster Zeit ebenfalls eine CD geben, quasi "status quo 2.0". *Habenwill*.
Denn dass sie etwas taugt und Beckeraths schlanke Klänge nicht in Richtung "sinfonischer Schreihals" verbogen wurden, haben wir ja bei der Besichtigung dieser Orgel positiv erlebt.

LG
Michael




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« Antworten #168 am: 13. Juni 2018, 09:28:19 »

Hallo, liebe Leute,

bei meinem Hoflieferanten jpc ist offenbar gerade Ausverkauf. Ich mache Euch auf folgende Schnäppchen aufmerksam:

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Pachelbel-1653-1706-Orgelwerke/hnum/9699073

Jozef Sluys ist ein solider, "historisch informierter" Interpret, der eine schöne Auswahl von Pachelbels Werken an einem adäquaten Instrument spielt.
Und wenn jemand sich Georg Böhms Gesamtwerk zulegen will: Hier ist es vom selben Interpreten auf zwei Scheiben, die ebenfalls nur 2.99 Euronen pro Stück kosten.

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Georg-B%F6hm-1661-1733-Orgelwerke-Vol-1/hnum/4498999
https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Georg-B%F6hm-1661-1733-Orgelwerke-Vol-2/hnum/3078988

Buxtehudes gesammelte Orgelwerke gibt es derzeit auf 6 CDs für schlaffe 8.99.
Ulrik Spang-Hansen ist nicht der schlechteste Buxtehude-Interpret und auch hier stimmen die Instrumente und die Aufnahmetechnik.

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Dieterich-Buxtehude-Orgelwerke/hnum/4143595

Das britische Label "Priory" steht ja immer für interessante Orgel-CDs mit farbigen Programmen. Die Reihe "great European organs" mit inzwischen rund 100 Scheiben hat - jedenfalls bei mir - Kultstatus.
Eine Doppel-CD an der monumentalen Orgel in Liverpool Cathedral ist gerade für 12.99 zu haben. Ian Tracey spielt ausschließlich Transkriptionen - maßgeschneidert für diese typische Kathedralorgel aus GB, die sogar einen 64' hat. (Ich besitze noch eine legendäre Doppel-LP von dieser Orgel, auf der die Tontechniker mal zeigen wollten, was mit digitaler Aufnahmetechnik alles geht. Sie war berüchtigt als Membranenkiller "leicht überforderter" häuslicher HiFi-Anlagen.)

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ian-Tracey-Orgeltranskriptionen/hnum/1415740

Wer alle diese Scheiben ordert, liegt immer noch unter 30 Euronen - soviel gute Orgelmusik für so wenig Geld war selten.  Dafür

Ich habe für das alles seinerzeit den Originalpreis gelöhnt ...  Heulen

Hier noch'n  Geheimtipp

Duruflés Werke für Chor und Orgel auf einer Doppel-CD für gerade mal eben 6.99 - allein das geniale Requiem lohnt den Kauf dieser Scheiben - die Messe cum Jubilo und die vier Motetten über gregorianische Themen sind allesamt grandiose Würfe dieses Komponisten.

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ian-Tracey-Orgeltranskriptionen/hnum/1415740

Falls Ihr bei jpc herumsurft und dabei auf wohlfeile CDs von Anthony Newman mit Bachs Präludien und Fugen stoßt: Tut's nicht!
Hört in ein beliebiges Hörbeispiel hinein -  Basti wäre sicher not amused. Ich bin's auch nicht.

LG
Michael


 

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« Antworten #169 am: 13. Juni 2018, 09:50:31 »

Meine Güte, das da hätte ich jetzt fast vergessen:  Anbetung

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/iveta-apkalna-edition/hnum/8348752

Mega bis Giga!

LG
Michael
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