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Autor Thema: Orgelnoten-Tipps  (Gelesen 38403 mal)
kargelertfan
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« Antworten #140 am: 06. Mai 2018, 14:06:51 »

Gibst auch im deutschen Musikalien-Handel zuu kaufen, so z. B. bei Stretta:
www.stretta-music.com/search/?searchparam=Oxford+Hymn+Settings+for+Organists
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geris
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« Antworten #141 am: 07. Mai 2018, 08:43:54 »

Rund 180,-- EURO für die vollständige Serie "Oxford Hymn" ist schon recht ordentlich. Kopfkratzen Dafür muss schon was geboten werden ...


Grüße aus dem Waldecker Land
Gerd
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Organistadeterra
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« Antworten #142 am: 07. Mai 2018, 19:59:40 »

Hallo die Damen und Herren

Ja in den deutschen Shops ist die Serie ziemlich teuer, daher hab ich ja auch den Link zum englischen Händler angegeben.
Da kosten die Exemplare deutlich weniger.

In Summe hab ich ca. 100 € ausgegeben.

Viel Spaß beim ausprobieren. (p.s. Ihr könnt euch die Noten ja mal zumindest in der Probeansicht anschauen. Da bekommt man schon einen guten Eindruck über Schwierigkeitsgrad und Klang).

Gruß

Organistadeterra

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Dienstorgel I: Offner-Orgel; Baujahr 1956; II/14
Dienstorgel II: Offner-Orgel; Baujahr 19??; II/14
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geris
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« Antworten #143 am: 05. Juni 2018, 08:24:57 »

Wer´s noch nicht kennt, findet hier einiges an Gratis-Noten:

http://www.kantoreiarchiv.de/archiv/  Geheimtipp

Ist offline!  Schock
Oder umgezogen? Kopfkratzen
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Autodidakt53
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meine "dunkle" Vergangenheit


« Antworten #144 am: 05. Juni 2018, 08:46:29 »

ist diese Sammlung bekannt: http://www.kirchenmusikliste.de/downloads?
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fawe
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« Antworten #145 am: 05. Juni 2018, 17:46:28 »

Die Seite des Kantoreiarchivs wird renoviert - Guckst Du hier:
https://www.kreuznacherdiakonie.de//Stiftung/Diakoniegemeinde/Kantoreiarchiv/[/u]]https://www.kreuznacherdiakonie.de//Stiftung/Diakoniegemeinde/Kantoreiarchiv/

Vieles davon ist auch unter cpdl.org[/u]]cpdl.org zu finden.
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Wichernkantor
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« Antworten #146 am: 17. Juli 2018, 09:10:02 »

Das ökumenische Orgelbuch ist da - und lieferbar.

https://www.bodensee-musikversand.de/product_info.php?products_id=313952

Als ich aus dem Urlaub kam, lag es im Posteingang. Inzwischen habe ich die zweibändige Sammlung gründlicher durchgeblättert, einiges gespielt, anderes zumindest angespielt.

Zunächst die Äußerlichkeiten: Die beiden Bände sind wertig gearbeitet, haben stabile Einbände und ein stärkeres Papier, das nicht blütenweiß ist, sondern einen leichten Chamois-Stich hat. Das ist (vor allem unter kaltem, blautönigem LED-Licht) erheblich augenfreundlicher. Man hat der soliden Buchbindearbeit auch jeweils vier Lesebändchen gestiftet.
Ob des hohen (Einführungs-)Preises mag man die Nase rümpfen - der Endpreis liegt ja nochmal 30 Euronen höher. Verarbeitung, Druckqualität und Notenbild lassen jedoch Sorgfalt und Aufwand erkennen - und das kostet nun mal.

Zur Konzeption: Sich auf die Choräle zu beschränken, die in beiden Gesangbüchern stehen, ist marketing-technisch nicht dumm - man hat den potentiellen Käuferkreis damit deutlich vergrößert. Wiewohl ich mir sehr gut vorstellen könnte, eine solche Sammlung in mehreren Bänden komplett für GL und/oder EG zu konzipieren. (Vielleicht hat das Autorenkollektiv ja Zeit und Lust für einen Nachschlag.) Da die Tonarten in EG und GL bisweilen abweichen, war es klug, jedem Vorspiel einen Begleitsatz zu geben. Und diese Begleitsätze sind meistens deutlich pfiffiger (und nicht schwerer) als die aus den offiziellen Orgelbüchern beider Konfessionen.
Die Beschränkung auf einen überschaubaren Kreis zeitgenössischer Autoren, die allesamt Klangsinn haben und Orgelsatz schreiben können, finde ich ebenfalls überzeugend. So entsteht als Kompendium eine "Momentaufnahme", wie im frühen 21. Jh. für die Orgel in der Liturgie geschrieben wird. Sicher nicht nur für die Nachgeborenen von Interesse. (Ich lege sehr gern die Elaborate der 60er und 70er Jahre zum synoptischen Vergleich neben das, was heute in Vorspielsammlungen steht. Vielleicht bin ich nicht der Einzige, der das so macht. Dümmer wird man dadurch nicht ...)

Zum Inhalt: Die Autoren bleiben durchweg im tonalen Genre, das dem gottesdienstlichen Normalhörer (und dem Spieler) weitgehend zugänglich ist. Auch mit den etwas "tricky" gearbeiteten Sachen wird er nicht überfordert, sondern hat Aha-Erlebnisse. Ich habe nichts gefunden, mit dem ich die sonntägliche Gemeinde "confundiren" würde. Die Stücke unfassen i.d.R. zwei bis vier Druckseiten. Die Wendestellen liegen gut. Nichts ist wirklich schwer, alles sollte aber ordentlich geübt werden - z.B. Gereon Krahforsts regereske Sachen, die mit Vorzeichenfallen gespickt sind, dafür aber auf jeder Romantikerin in einem halligen Raum wohliges Erschaudern auslösen. (Zumindest bei mir.)
Die stilistische Bandbreite reicht vom "gelehrten" Kontrapunkt mit konsequenter c.f.-Durchführung bis zu ausgesprochenen Klang-, Motiv- und Rhythmusspielereien - die von Johannes Michel gefallen mir besonders.

Ganz klar, das Buch ist etwas für Leute, die nach anspruchsvolleren Choralbearbeitungen suchen, als sie in den (halb-)offiziellen Vorspielbänden zu finden sind. Ob die Gemeinden bereit sind, zu den dicken, teuren, dafür aber lückenlosen Choralbüchern noch eine solche Zusatzpublikation zu beschaffen, hängt sicher vom Geschick des Titulaires ab. Wünschenswert wäre es wohl.
(Aber für den Preis gibt es schon ein Rasselchen oder zwei Topfdeckel ... nicht zu vergessen zwei, drei Regenbogenschals für den Gospelchor ...  duck und weg)

LG
Michael
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Martin78
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« Antworten #147 am: 17. Juli 2018, 09:31:44 »

Dankeschön für den ausführlichen Review!

Andernorts wurde von verschiedenen Seiten Kritik am Notensatz geübt, der wohl nicht ganz den allerhöchsten Standard erfüllt, den man von Bärenreiter (und bei dem Preis) erwarten sollte, da verschiedene zu viel gesetzte (d.h. überflüssige) Vorzeichen die Lesbarkeit erschweren.
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« Antworten #148 am: 17. Juli 2018, 10:16:14 »

Hier gibt's zum Ökumenischen Orgelbuch noch mehr Notenbeispiele meines Lieblingsanbieters Stretta Music:

https://www.stretta-music.com/search/q/%D6kumenisches+Orgelbuch+/oekumenisches-orgelbuch-1-2-nr-677096.html

Beim Bodensee-Musikversand kaufe ich wegen ausgesprochener Unfreundlichkeit des Inhabers und negativer Erfahrungen eher ungerne!
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Viscount Cantorum V
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« Antworten #149 am: 17. Juli 2018, 10:20:05 »

Dankeschön für den ausführlichen Review!

Andernorts wurde von verschiedenen Seiten Kritik am Notensatz geübt, der wohl nicht ganz den allerhöchsten Standard erfüllt, den man von Bärenreiter (und bei dem Preis) erwarten sollte, da verschiedene zu viel gesetzte (d.h. überflüssige) Vorzeichen die Lesbarkeit erschweren.

Durch manches Notenbild muss man sich schon durchackern. Das liegt aber nicht an der Druckvorlage, sondern am Satz an sich. Und die Sache mit den Vorzeichen ist eher eine Petitesse. In langen Takten mit kleingliedrigem Notenbild male ich mir selber Erinnerungen 'rein - vor allem Auflösungen. Wenn sie schon dastehen - um so besser ...

LG
Michael
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