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Autor Thema: Orgelnoten-Tipps  (Gelesen 44935 mal)
kirchenmaus
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« Antworten #120 am: 20. Mai 2017, 11:47:56 »

Ja, auch bei uns gibts diese Bände fast (oder sogar ganz?) vollständig. Ist praktisch zum "schnell mal einspringen", weil vieles "vom Blatt" geht. Und da ich keine Profimusiker unten sitzen habe  Engel.....    Nur E-Dur scheint mir generell stiefmütterlich behandelt .... notfalls muss ich halt modulieren, dass ich dann die Intonation für das folgende Lied klangschön hinbekomm...
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Wichernkantor
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« Antworten #121 am: 20. Mai 2017, 12:27:48 »

Gegen E-Dur-Mangel hätte ich da was:

http://www.bodensee-musikversand.de/product_info.php?products_id=111121

Der Band ist wirklich sein Geld wert - mit dem Folgeband II bist Du für alle Tonarten auf der sicheren Seite, wenn Du Literatur brauchst, die zwischen technischem Anspruch und inhaltlicher Qualität einen nicht allzu steinigen Pfad findet.

LG
Michael
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« Antworten #122 am: 20. Mai 2017, 12:49:01 »

Hallo Michael, "Das spiele ich morgen" finde ich trotz des kindlich-naiven Titels eine gute Reihe, weil sie stilistisch vielfältig ist und aus allen Epochen sich was finden lässt. Außerdem kann man das Pedal oftmals dazunehmen. Bin gespannt, wann Band VIII kommt... E-Dur kommt hier tatsächlich selten vor - ich habe aber noch keine Mangelerscheinungen Keks
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Viscount Cantorum V
Gemshorn
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« Antworten #123 am: 20. Mai 2017, 13:29:14 »

Habe mir die Demoseiten dieser Reihe angesehen; das sieht echt brauchbar aus. Mehr als das!
Und der Preis von 9 Euro pro Heft ist gut.
Danke für den Tipp!
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
Wichernkantor
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« Antworten #124 am: 20. Mai 2017, 13:33:28 »

Zumal die Sammlung Repertoirelücken schließt. Ich finde die "galanten" Stückchen des Beethoven-Lehrmeisters Neefe z.B. sehr charmant. Oder auch die Bearbeitungen aus der franz. Harmoniumliteratur.
Kollege Chilla ist da ein echter Jäger und Sammler. Wenn mein eigener Rentenbescheid wirksam wird (*freu*), werden wir uns wohl mal zusammenrotten und in unseren Nähkästchen kramen.

Alte Literatur steht eher selten in E, wegen der Schärfen der ungleich schwebenden Temperatur. Lübeck E-Dur und Buxtehude fis-moll sind wegen der allfälligen H-Dur-Akkorde auf Instrumenten mit historischer Stimmung sehr grenzwertig. Auch Choralsätze sind dann eher nach Es genommen - obwohl E viel strahlender klingt. Ich spiele "Großer Gott, wir loben dich", "Nun danket alle Gott" oder sogar "Es ist ein Ros'" gern in E.
Auch in B gibt es übringens recht wenig barocke Originalliteratur - wegen der Unschärfe zwischen Dis/Es. Die Stimmer entschieden sich oft für Dis. Dann war das Es zu hoch und damit zu scharf.

LG
Michael

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jogo31
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« Antworten #125 am: 27. November 2017, 18:59:56 »

Ich habe mir für Weihnachten den Sammelband

Weihnachten

ebenfalls herausgegeben vom Kollegen K-P Chilla, wie üblich beim Strube-Verlag, angeschafft.

Neben Choralbearbeitungen, die 100% Chilla sind, versucht er sich Weihnachtschoräle in bestehende Werke zu integrieren, auf Neudeutsch würde man das als "Mashup" bezeichnen.

So kombiniert er z. B. Gelobet seist du Jesu Christ mit "La Bernardina" von Desprez, Nun singet und seit froh/In dulci jubilo mit "Melodie" von Lemaigre, Ich steh an deiner Krippe hier mit "Schließe mein Herze dies selige Wunder" aus dem Weihnachtsoratorium von Bach oder Herbei o ihr Gläubigen/Nun freut euch ihr Christen mit "The King shall rejoice" aus den Krönungshymnen von Händel. Das funktioniert sehr gut, ist sehr wirkungsvoll und macht richtig Spaß.

Ich werde u. a. das "Mashup" von O du fröhliche und "Grand Choer Triomphal" von Guilmant aus dieser Sammlung als Auszug zum Besten geben. Der Übungsaufwand hält sich in Grenzen, allerdings muss man aufpassen, dass man nicht versehentlich auswendig das "Original" weiter spielt, weil man dies vielleicht allzugut kennt.  Lachen Also quasi so üben, als wäre es komplett neu.

Hier gibts, wie immer, entsprechende Probeseiten anzuschauen:

https://www.stretta-music.com/chilla-weihnachten-choralfantasien-fuer-gottesdienst-und-konzert-nr-497907.html


Die 9,-- € die das Heftchen kostet sind meiner Meinung nach gut angelegtes Geld.


Tante Edith sagt: Ich seh grad, Kollege Wichernkantor hat den Band schon mal erwähnt. Aber doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser, weil ich das Heftchen wirklich nur wärmstens empfehlen kann.

Zu dem habe ich mir von Herbert Paulmichl die 7 Variationen über "Transeamus usque Betlehem" (Original: Joseph Schnabel) angeschafft, um mal eine Variante des Weihnachtsklassikers zu Gehör zu bringen. Auch diese klingen nach erstem Anspielen sehr vielversprechend. Ich werde dies zum Kommuniongang am Stephanstag spielen.

https://www.stretta-music.com/paulmichl-schnabel-transeamus-usque-bethlehem-nr-202005.html


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Romanus
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« Antworten #126 am: 12. Dezember 2017, 23:40:57 »

Clemens Breitenbach (1864 - 1943):

7 festliche Orgelstücke über marianische Themen, Op. 23
http://hz.imslp.info/files/imglnks/usimg/2/2b/IMSLP417100-PMLP676680-_Cl_Breitenbach_7_Fest-Orgelstucke_op23.pdf
Nr. 6, "O sanctissima" eignet sich auch als leicht zu bewältigendes Einzugs-Präludium zu "O du fröhliche".  Geheimtipp

Breitenbach war offensichtlich ein für seine Zeit sehr konservativer Komponist, die Stücke sind in biederem, eigentlich früh-romantischen Stil, nichts aufregendes, revolutionäres, nichts zu anspruchsvolles (auch spieltechnisch), leicht verständlich, sowohl der Organist als auch die Zuhörer werden nicht "überfordert".

So gesehen kann seine "O sanctissima"-Bearbeitung für eine um 1800 entstandene Melodie sogar fast als stilgerecht gelten.
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Gemshorn
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« Antworten #127 am: 13. Dezember 2017, 08:07:20 »

Danke für den Tipp, lieber Roman. Danke
Das sieht tatsächlich halbwegs machbar aus und klingt anscheinend recht hübsch.
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
Martin78
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« Antworten #128 am: 13. Dezember 2017, 11:28:56 »

Ich schließe mich mit einem  Danke an!
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Gloria Concerto 350 Trend
trompetendulzian
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« Antworten #129 am: 21. Dezember 2017, 18:33:34 »

Ich hänge mich hier mal mit einem weiteren jahreszeitlichen Tipp dran. Durch Marko Hakanpääs YouTube-Channel bin ich kürzlich auf Postlude on "Gloria" von Jason D. Payne gestoßen. Gemeint ist hierbei das Lied "Hört der Engel helle Lieder".
Dieses befindet sich neben einigen anderen, meiner Meinung nach sehr gefälligen und gemeindetauglichen, weihnachtlichen Choralbearbeitungen in der kürzlich (? - Copyright 2017) bei Lorenz erschienenen Ausgabe Christmas Jubilation".
Auf der Webseite gibt es außerdem ein weiteres Video mit allen Stücken aus dem Band inklusive Noten zum Mitlesen (!).
Für Kurzentschlossene gibt es auch die Möglichkeit, die Noten in digitaler Form zu erwerben.

Viele Grüße
Trompetendulzian
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