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Autor Thema: Fake-Prospektpfeifen  (Gelesen 1741 mal)
Kornett
Gast
« am: 25. April 2010, 13:49:54 »

Ich möchte für meine künftige Digitalorgel einen kleinen Pfeifenprospekt bauen, in dem ich die Lautsprecher verstecken will. Von der Bauart soll es in etwa (natürlich in miniaturisierter Form) so ausfallen: 2 Türme links und rechts vom Notenpult und über dem Notenpult ein Oberwerk. Abgesehen von allen anderen Fragen, die sich für mich in diesem Zusammenhang stellen, würde ich vor allem eines gerne wissen:
Weiß jemand, ob man irgendwo auch Fake-Pfeifen bekommt?
Die Sache ist nämlich die - kommt man an echte gebrauchte Pfeifen heran (meistens von einer alten Orgel, die mal irgendwo abgebaut wurde), sind diese zwar oft schön, aber matt. Prospektpfeifen in der für eine Zimmerorgel passenden Größe findet man kaum.
Wenn ich mir aber einen Prospekt bauen soll, dann möchte ich schon glänzende Pfeifen vorne stehen haben. Wenn sie matt sind, wirken sie für mich nicht so schön. Kann mir da jemand weiterhelfen?

Kornett
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Gemshorn
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« Antworten #1 am: 25. April 2010, 13:55:42 »

Von Fake-Pfeifen weiß ich nichts, aber das Polieren von Metallpfeifen kann jederzeit in Eigenregie erledigt werden. Laut Auskunft eines Orgelbauers eignet sich dafür auch jene Polierpaste, die man für Türklinken aus Metall verwendet.
Wenn Geld keine Rolle spielt, bietet sich auch die Möglichkeit, bei einem Orgelbauer nachzufragen, was die Herstellung eines kleineren Satzes von Prospektpfeifen kosten würde.

Auf http://walcker.at/ findet sich unter "Angebote" einiges... nur so als Tipp.
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Kein Mensch ist arm zu nennen, der ab und zu tun kann, was immer ihm Spaß macht. (Dagobert Duck)
Kornett
Gast
« Antworten #2 am: 25. April 2010, 14:03:08 »

Ja, die Möglichkeit, einen Pfeifensatz bei einem Orgelbauer zu bestellen, habe ich mir schon überlegt. Das kann ich aber erst machen, wenn ich in Euromilionen gewonnen habe  Freundlich  Bis dorthin bin ich auf günstigere Lösungen angewiesen.
Zum Polieren - ich glaube nicht, dass eine "normale" Pfeife sich so auf Hochglanz polieren lässt, dass sie einer Prospektpfeife optisch nahe kommt...  Für mich ist also Polieren keine zielführende Lösung :-S
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clemens-cgn
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Beiträge: 1682


« Antworten #3 am: 25. April 2010, 15:12:16 »

Hallo Kornett,

aus welchem Material sollen denn Deine Prospektpfeifen sein?
ab 60%iger Legierung ist das Polieren auf Hochglanz mit Polierpaste wie z. B. Polypol relativ problemlos. Das funktioniert z. B. mit einer Poliermaschine für Autolack. Die Pfeife wird auf eine Stange geschoben (zur Not geht ein Besenstiel).
Und dann halt ein wenig üben;-)

Was theoretisch auch gehen könnte z. B. bei ausgedienten Zinkpfeifen: Chromlackspray wie für Autofelgen. Dann hast Du spiegelnden Hochglanz, vorausgesetzt, die Oberfläche der Pfeifen ist mit 1000er Sandpapier fett- und staubfrei plangeschmirgelt.

In eBay verkauft zur Zt. jemand gerade einen kompletten 1´ in Orgelmetall.
Lieben Gruß aus Köln
Clemens
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Kornett
Gast
« Antworten #4 am: 25. April 2010, 15:23:10 »

Danke für den Tipp! Wusste nicht einmal, dass es ein Chromlackspray gibt  Freundlich  Naja, Autotuning ist nicht so meine Sache, vielleicht deswegen Zwinkern
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roitzheimer
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« Antworten #5 am: 27. April 2010, 21:44:44 »

Ich bin froh, dass ich keinen Hochglanz mit Spiegeleffekt gesucht und gefunden habe, sondern halt matt lackierte Pfeifen zum "Verstecken" der Lautsprecherboxen: viewtopic.php?f=3&t=29

Vergiss nicht: man sitzt nah davor, das Glänzende könnte penetrant wirken.
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*** Übend: http://bit.ly/ayuzAA ***
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