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 am: 22. Juli 2018, 08:08:29 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Der Schwede
"Die Johannus Studio 150 muss einem klanglich gefallen. Sie ist halt eine Niederländerin. Dem einen gefällts, dem anderen nicht."

Das klingt interessant! Jetzt freue ich mich noch mehr auf das Probieren. Kannst du den Unterschied beschreiben? Klingt die Johannus weniger realistisch als die andereren Orgeln oder richtet sie sich einfach nach Pfeifenorgeln mit anderem Klang?

LG,

Per

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 am: 21. Juli 2018, 19:48:25 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Aeoline
Ach ja - ich vergaß...

Die drei von Dir angesprochenen Instrumente sind allesamt in der Klasse sehr fein.

Die Gloria Cantus dürfte die Älteste in der Runde sein - möglicherweise ist deshalb deren Technik auch die angestaubteste.

Die Johannus Studio 150 muss einem klanglich gefallen. Sie ist halt eine Niederländerin. Dem einen gefällts, dem anderen nicht. Oder man muss mit Intonat ordentlich ran. Dann lässt sich ein klangliches Schätzchen daraus zaubern.

Die Gloria Optimus ist die jüngste der Schwestern. Klanglich vermochte sie sogar unseren Admin zu beeindrucken. Ohne viel Schnickschnack bietet sie aktuelle Sampleorgel-Qualität in der Einsteigerklasse.

Viel Erfolg beim Probespiel. Lass' Dir vorher bestätigen, dass alle drei Orgeln in der Ausstellung sind - bei Kisselbach in Baunatal dürfte das wohl kein Problem sein...

VG
Aeoline

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 am: 21. Juli 2018, 19:37:32 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Aeoline
Hallo 'Der Schwede',

tja - das ist schwer zu beschreiben...

Der Unterschied zwischen den absoluten Einsteiger-Instrumenten und der Stufe höher liegt oftmals wirklich nur in der Anzahl der Register. Gehäuse und Abstrahlung sind identisch.

Wozu braucht man ein "mehr" an Registern, wenn man das "mehr" nicht zu schätzen weiß? - diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn Du beim Händler beide Modelle spielen kannst. Dann wirst Du merken, ob Dir die fehlenden Register an der kleineren Orgel wirklich "fehlen".

Wie Wichernkantor schon schrieb: Du musst zum Händler und möglichst alle in Frage kommenden Instrumente ausgiebig testen. Dann wirst Du schon "Deine" Favoritin finden.

Und lass' Dich nicht überraschen: Die meisten von uns sind mit Budget x zum Händler gefahren um festzustellen, dass es für Budget x+y noch was viel schöneres gibt - letztlich sind wir dann bei x+y+z gelandet...

 Lachen Prost!

VG
Aeoline

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 am: 21. Juli 2018, 19:36:33 
Begonnen von Flute8 - Letzter Beitrag von Flute8

 W O W ,  schon 23'000 Aufrufe meiner Story per heute !

Vielen Dank allen, die immer wieder reinschauen und für das Interesse.  Zwinkern Danke


Das spornt auch an, weitere Beiträge zu verfassen, der nächste wird Mitte August erfolgen.


Herzlich grüsst aus der Schweiz

Flute8


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 am: 21. Juli 2018, 18:53:52 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Der Schwede
Vielen Dank für diese Ratschläge. Als Anfänger frage ich mich natürlich, ob es etwas gibt, woran ich nicht gedacht habe. Auffallend ist, dass der Preisunterschied zur nächsten Stufe (Gloria Cantus oder Optimus 238) nur 10-15% beträgt. Ich zögere trotzdem, dieses extra Geld auszugeben weil a) zur Zeit habe ich keinen offenbaren Bedarf (denke ich) an den vielen zusätzlichen Registern und b) die Bedienung scheint mir kompliziert. Anderseits weiß ich nicht, wie wertvoll die extra Register und die Möglichkeit sie zu intonieren sind. Mit wenig Erfahrung vom Orgelspiel ist das schwierig einzuschätzen.

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 am: 21. Juli 2018, 17:04:15 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Wichernkantor
Ja, die drei Instrumente geben sich nichts im Einsteigerbereich. Und sie klingen alle drei ordentlich. Vor Jahren gab es diese Klangqualität erst ab der "Mittelklasse". Die technischen Plattformen sind bewährt und solide.
Du solltest in der Tat ausprobieren, welches Instrument dir klanglich am meisten zusagt - ein weiteres wichtiges Merkmal wäre für mich, wie sich die Klaviaturen anfühlen. Anhand dieser beiden zentralen Kriterien läge bei mir persönlich die Optimus vorn. Aber auch mit den beiden anderen Modellen machst Du sicher nichts verkehrt. Entscheidend ist: Es ist Deine Orgel und Dir (und sonst niemandem) muss sie gefallen.

LG und viel Erfolg beim Entscheiden
Michael


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 am: 21. Juli 2018, 16:23:35 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Gemshorn
Willkommen bei uns, Der Schwede! Meldung
Mit den drei genannten Modellen kannst du eigentlich nichts falsch machen. Der Preisrahmen bewegt sich zwischen EUR 4.200,- und EUR 4.700,- – somit jedenfalls unterhalb der magischen 5000er-Grenze.
So wird es vor allem darauf ankommen, welches Modell dir besser gefällt - was in erster Linie im Bezug auf den Klang gemeint ist. Du wirst hören, dass diese Orgeln trotz ähnlicher Disposition teilweise sehr unterschiedlich klingen.
Viel Spaß beim Aussuchen! Freundlich

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 am: 21. Juli 2018, 16:14:49 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Der Schwede
Liebe Orgelfreunde,

ich bin ein Anfänger und brauche ein Übungsinstument zu Hause. Ich bin gar kein Musiker sondern einfach ein Amateur, der Klavier spielen kann und endlich den alten Traum verwirklichen will, Orgel zu lernen. Vor einigen Monaten habe ich angefangen, in der Kirche gelegentlich zu üben aber habe festgestellt, dass ich ganz selten genug Zeit dafür habe. Zu Hause könnte ich viel öfter üben und habe mich entschieden, eine DO zu kaufen - aber welche? Unter den Einstiegsinstrumenten finde ich im Internet u.A. die Johannus Studio 150, die Gloria Cantus 230 und die Gloria Optimus 231. Die Dispositionen sind sehr ähnlich, die Cantus ist am billigsten aber auch das älteste Modell. Ich plane in ein paar Wochen, zur Firma Kisselbach zu fahren, um die Instrumente zu probieren, aber hätte auch gern Ratschläge von Euch.

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 am: 21. Juli 2018, 13:12:04 
Begonnen von sunny - Letzter Beitrag von Helmut29
Es hat ja derweil einige interessante Schilderungen zur Annäherung ans Orgelspielen gegeben, so dass ich meinen Weg zur Orgel gern anfügen möchte - wir sind ja schließlich in der "Plauderecke".
Ich hatte mit etwa 10 Jahren begonnen, Klavierunterricht zu nehmen, und mich nach mehreren Jahren bis zu den Beethoven-Sonaten hochgedient. Von einer "Orgel" hatte ich derzeit nur nebulöse Vorstellungen, denn in Hannovers Innenstadt gab es keine Orgeln. Die Kirchen waren alle zerbombt, und da war es erst einmal angezeigt, die Dächer einzudecken und neue Fenster einzusetzen. Glücklicherweise hatten wir in unserem Gymnasium einen sehr rührigen Musiklehrer, der durchsetzte, dass in der Aula eine Orgel eingebaut wurde  -  der erste Orgelneubau in Hannover nach dem Kriege, wenn ich mich recht entsinne. Und da war meine Begeisterung entfacht, und ich hatte ideale Übungsmöglichkeiten. So kam es, dass ich zum Abitur eine Reihe der großen Bachschen Präludien und Fugen prima spielen konnte, aber noch nie einen Gottesdienst begleitet hatte.
Erst 1952 wurde mit Orgelneubauten in den großen Kirchen begonnen, und unter der Obhut eines angesehenen A-Musikers legte ich dann die C-Prüfung ab und war damit für das gottesdienstliche Orgelspiel "zertifiziert".
Herzliche Grüße in die Runde
Helmut29


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 am: 21. Juli 2018, 09:42:52 
Begonnen von Gemshorn - Letzter Beitrag von Gemshorn
Leider darf man aber zu dieser Jahreszeit mindestens vier Nächte bleiben.
Schön formuliert. Freudensprung

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