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 am: 22. Juli 2018, 20:21:07 
Begonnen von clemens-cgn - Letzter Beitrag von clemens-cgn
es hat wohl bei einer der letzten Feierstunden unschöne handfeste Vorfälle gegeben, die ein Eingreifen mehrer Domschweitzer und Sicherheitskräfte notwendig machten. Es gibt halt immer wieder Menschen, für die Benimmregeln nicht gelten. Böse

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 am: 22. Juli 2018, 20:07:59 
Begonnen von clemens-cgn - Letzter Beitrag von Gemshorn
Warum darf man Klappstühle nicht mehr mitnehmen? Da gibt es doch diese minimalistischen Opernhocker - die tun doch keinem was? Kopfkratzen

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 am: 22. Juli 2018, 19:53:25 
Begonnen von clemens-cgn - Letzter Beitrag von Wichernkantor
Gute Idee! Zwischen zwei Pfeilern gegenüber der Langhausorgel aufgespannt, dürfte die Hörposition optimal sein ...  Lachen

LG
Michael

 14 
 am: 22. Juli 2018, 19:40:24 
Begonnen von clemens-cgn - Letzter Beitrag von Aeoline
Es heißt nur von "Sitzgelegenheiten"...

Damit dürfte meine Hängematte durchgehen...

 Lachen

VG
Aeoline

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 am: 22. Juli 2018, 19:30:24 
Begonnen von clemens-cgn - Letzter Beitrag von Wichernkantor
Zitat von: clemens-cgn
Achtung das Mitführen und Benutzen von Klappstühlen ist (leider) inzwischen strikt verboten!

Schade!  Dagegen
Ich wollte doch beim nächsten Mal eine Campingliege, einen Grill und eine Kühlbox mit Spirituosen mitbringen ...

Einfach Spaßbremsen, diese P.....

LG
Michael

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 am: 22. Juli 2018, 17:46:35 
Begonnen von clemens-cgn - Letzter Beitrag von clemens-cgn
Liebe interessierte Forianer,
zur Info teile ich hier den Link für die nächsten Termine der Orgelfeierstunden im Kölner Dom mit: https://www.koelner-dommusik.de/index.php/orgelfeierstunden
Sie beginnen jeweils um 20:00Uhr. Der Eintritt ist frei. Ein komplettes Feierstundenprogramm ist für 2,50 erhältlich.

Achtung das Mitführen und Benutzen von Klappstühlen ist (leider) inzwischen strikt verboten!

Die besten Hörplätze hat man im rechten Seitenschiff. Bitte darauf achten daß man mit dem linken Auge zumindest eine Pfeife der Schwalbennestorgel sehen kann, dann erlebt man auch das Schwalbennest.


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 am: 22. Juli 2018, 12:10:15 
Begonnen von sunny - Letzter Beitrag von Machthorn
Mein Weg an die Tasten war ähnlich wie bei vielen neuapostolischen Mitforisten. Begeistert hatte mich die Orgel schon als kleines Kind. In einer Nachbargemeinde stand eine für NAK-Verhältnisse sehr stattliche PO mit 27 Registern (Steirer-Stahl, 1969, ziemlich "bewegt"). Da unsere kleine Gemeinde zu Festgottesdiensten oft dorthin eingeladen war, konnt ich sie oft genug hören. Dieser Klang hat mich in den Bann gezogen und bis heute nicht mehr losgelassen. Das wollte ich auch machen: Orgel spielen!

Professionellen Unterreicht gab es damals in der NAK nicht, bei der "Konkurrenz" lernen war verpönt, Klavier interessierte mich nicht. Aber immerhin hatten wir eine (berüchtigte) Yamaha Electone zuhause und in der Nachbarschaft gab es eine Frau, die Orgel im Alleinunterhalterstil lehrte. Da bin ich mit neun Jahren angefangen und habe mit zehn beschlossen, dass mir das wenig bringt. Folglich bestellte meine Mutter, die selbst ein wenig Orgel spielen kann, die Deis'sche Orgelschule und wir fingen gemeinsam an, diese durchzuarbeiten. Irgendwann dann dazu das Melodienbuch und Choräle üben. Das man damit nicht schnell und effizient lernt, ist klar. Folglich saß ich mit einer Liste erübter Lieder bei der Hand erst mit vierzehn zum ersten mal in unserer kleinen Gemeinde an der analogen Orgel, eine Ahlborn Sonata. Den Einstieg ins Pedalspiel zeigte mir dann ein nur zwei Jahre älterer Mitorganist aus der Gemeinde.

Seit dem habe ich mich stetig aber stets zu langsam weiterentwickelt, weil es immer mühselig ist, sich Zeit zum Üben in der Kirche zu organisieren, vielleicht bin dazu auch etwas zu faul. Zügig vorwärts geht es erst, seit ich zuhause ein Instrument stehen habe. Folglich kann ich jedem Anfänger nur empfehlen, wenn es Platz und Budget irgendwie hergeben, sich ein adäquates Instrument ins Heim zu stellen. Muss ja nicht gleich neu und dreimanualig sein...

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 am: 22. Juli 2018, 08:57:54 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von trompetendulzian
Ich würde dir aus eigener Erfahrung empfehlen, im Beratungsgespräch den Punkt anzusprechen, welche Anpassungsmöglichkeiten du hast, wenn die Orgel mit dem Aufstellungsraum interferiert. Ich musste bei meinem Instrument einige Töne gezielt in ihrer Lautstärke anpassen, um zu einem aushaltbaren Klangbild zu kommen.

Viele Grüße
Trompetendulzian

 19 
 am: 22. Juli 2018, 08:52:39 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von mvn
Du schreibst "....bin ein Amateur, der Klavier spielen kann...."

  • Die Viscount-Modelle haben eine andere Standard-Tastatur-Haptik als die Johannus-Modelle. Gerade der Klavierspieler wird den Unterschied beim testen sofort wahrnehmen (war für mich ein Punkt, der zu Gunsten von Viscount (Gloria Cantus, Gloria Optimus) sprach.
  • Betr. Anzahl Register: der Appetit kommt mit dem Essen. Falls dir das Orgelspiel wirklich zusagt, kommen bald Bedürfnisse nach mehr Klangfarben. Ev. lohnt es sich, bereits jetzt etwas mehr auszugeben....

LG
Martin

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 am: 22. Juli 2018, 08:28:23 
Begonnen von Der Schwede - Letzter Beitrag von Gemshorn
Dazu gäbe es vielleicht viel zu sagen.
Die unterschiedlichen Hersteller huldigen durchaus unterschiedlichen Klangidealen.
Das betrifft einerseits das Woher der Samples, andererseits auch deren Aufbereitung im Klanglabor.
Über Viscount (Gloria Cantus, Gloria Optimus) wurde uns mehrfach gesagt, dass man dort den Klang unmittelbar an der Pfeife abnimmt, während Johannus mit größerem Abstand von der Pfeife sampelt. Daraus entstehen Samples, die zum Teil ganz unterschiedliche Hörwahrnehmungen hervorrufen.
Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Philosophien, wie „sauber“ der Klang sein muss, wenn er in die oder besser gesagt: aus der Digitalorgel kommt. Johannus hat sich hier im Forum den Ruf erworben, ein sehr glattes Klangbild zu favorisieren; der Klang wirkt m.E. viel „aufbereiteter“ als bei den Viscountmodellen. Mir selber sagt ein geglättetes Klangbild eher weniger zu – ich bevorzuge ein „weniger gereinigtes“, ein „direkteres“ Klangbild. Nicht weil das per se mehr wie eine Pfeifenorgel klingt, sondern weil es meiner Idee von Pfeifenorgel eher entspricht.
Was die Transparenz, sprich: die Durchhörbarkeit des Klanges betrifft, ist die Klangabstrahlung ein gewichtiger Faktor. Auch dazu gäbe es viel zu sagen, aber das sprengt bereits den Rahmen meines Beitrags (und meinen Wissenshorizont).

Darum einmal mehr: Hör es dir an. Es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur ein gefällt mir oder gefällt mir nicht.

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