Seiten: 1 2 [3]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Grandorgue MIDI und so...  (Gelesen 4357 mal)
Uwe Madsak
Erleuchteter
****
Beiträge: 291


« Antworten #20 am: 30. Dezember 2017, 21:37:40 »

Und weiter geht´s:
Bei Verbindung via Kabel vom Soundkartenausgang zur Orgel entsteht dieses Störgeräusch.
Bei Verbindung zu einem anderen Boxenpaar sind diese Störgeräusche nicht vorhanden bei gleichem Kabel. Am Kabel liegt es also wahrscheinlich eher nicht.
Die Soundausgabe direkt via Kopfhörer am Soundkartenausgang des Laptops ist großartig! Habe die Sczcecenski auch schon genutzt. Tolles Sampleset mit Kopfhörer am Soundkartenausgang. Der Raumklang ist hör-und spürbar.
Dann ist auch Latenz hörbar. Latenz wird dann zum Thema wenn ich versuche die Orgel über die Orgel abzustrahlen.
Im Moment habe ich noch keine Ahnung wegen der ASIO oder WASAPI Einstellungen.
Habe noch nicht herausgefunden unter welchem Punkt ich die Latenz wo einstellen kann. Wenn ich die Samplingrate herunterstelle auf 16bit läuft auch der Laptop stabiler. Derzeit nutze ich eine HDD, 8 GB RAM und eine onboardsoundkarte. Ich denke darüber nach auf eine SSD umzustellen.
Da ich den Laptop nur noch für grandorgue nutzen möchte halte ich das dann für den Moment auch für ausreichend. Das einzige was ich dann mittel bis langfristig noch tun sollte: einen touch per USB anzuschließen. Ist etwas mühselig mit der Maus.
Ich habe auch Aufnahmen mit der grandorgue Software gemacht bekomme diese aber irgendwie nicht wieder zum klingen geöffnet.....
In diesem Sinne: Ein gutes Ende des Jahres 2017 und einen guten Start in 2018 für ALLE  Phantom
mit viel guter Mucke
Gespeichert

Ich habe meine große Liebe gefunden:
Gloria Excellent 242 mit UHT Klaviaturen
PORTA PATET MAGIS COR
Klassikfreund
Erleuchteter
****
Beiträge: 318



« Antworten #21 am: 30. Dezember 2017, 22:59:24 »

Hallo Uwe,

Ich vermute Du hast eine Masseschleife. Die entsteht, wenn unterschiedliche Geräte nicht an einem gemeinsamen Erdleiter angeschlossen sind (Dein PC und die Orgel). Versuch doch einmal den Betrieb ohne Netzteil.

Da die Abstrahlung Deiner Orgel ohnehin auf die interne Klangerzeugung abgestimmt ist, ist diese Variante nicht optimal. Besser wäre eine externe Abstrahlung z.b. via Verstärker und Boxen einer guten HiFi Anlage (falls vorhanden).

Ich kenne aber auch Personen, die über die Orgel wiedergeben und zufrieden sind.
Vielleicht kannst Du den Verstärker deiner Orgel bewegen, die interne Klangerzeugung nicht zu nutzen (z.B. Einstecken eines Klinkensteckers in die Kopfhörerbuchse Deiner Orgel (funzt aber nicht wenn dann der Verstärker abgeschaltet wird).

In eine SSD würde ich vorerst nicht investieren. Sie macht bezüglich Latenz keinen Gewinn, lediglich die Ladezeiten werden erheblich kürzer.
Besser wäre eine Investition in eine gute externe Soundkarte (mögl. mit MIDI). Bezüglich möglicher Produkte bin ich leider überfragt, weil ich z.Z.t noch mit einer internen PCI Karte arbeite. Kannst ja mal im MPS Forum danach fragen, da sind die Nerds.

Die Latenz kannst Du über das Menü "Audio/MIDI" -> Untermenü "Audio/Midi Einstellungen" einstellen.
Unter dem Menüreiter "Audio Ausgabe" findest Du  unter Audio Ausgabe den Eintrag Device: ALSA default: (bei mir wegen Linux -  hier könntest Du auch den von Martin beschriebenen WASAPI Treiber zuordnen) und in eckigen Klammern die Latenz (bei mir z.B. [15 ms requested]. Markierst Du diese Zeile und gehst auf Eigenschaften, kannst Du den Wert der erwarteten Latenz verändern. Vorsicht - nicht übertreiben sonst schwingt sich das System hörbar auf.

Du hast aber damit die Möglichkeit die erwartete Latenz der verschiedenen angebotenen Audio Treibern WASAPI, direkt sound etc. zu testen und die beste Möglichkeit für Dich zu wählen. Auch das Spielen mit den Puffergößen macht Sinn. Hier direkt auf dem Menüreiter "Einstellungen" unter Samples pro Puffer einstellbar. Kleinere Größen verkürzen die Latenz machen das System aber instabiler. Hier muss man einfach probieren.

Auch von meiner Seite ein gesundes Jahr 2018 mit möglichst viel Orgel!

LG Wolfram
Gespeichert

Gloria eco 217 seit 2009, Hauptwerk 4.2, Sets: Trost Waltershausen, Silbermann Zöblitz, Reinhardsgrimma, Großhartmannsdorf, Rötha, Radeker und Garrels Anloo, Arp Schnitger Cappel, Rabstejn nad Strehlau, Cembalo Mietke
Abstrahlung:Infinity Kappa 8.2, RS3-220,Marantz PM 78
Kopfhörer:Sennheiser HD590
Uwe Madsak
Erleuchteter
****
Beiträge: 291


« Antworten #22 am: 31. Dezember 2017, 17:19:39 »

So, nun Problem Störgeräusch ist etwas weiter eingedämmt: Wenn ich das Midikabel aus dem USB Port heraus nehme so ist das Störgeräusch nicht mehr vorhanden. Habe dabei auch das Audiokabel von soundkarte zu Orgel belassen und ein paar Töne auf der Orgel im Laptop gespielt. Orgelklang hörbar aber kein Störgeräusch  Zwinkern
Nachdem ich aber jetzt meine Partitionen zerschossen habe, habe ich jetzt erstmal ein anderes Problemchen:
System neu aufsetzen  Motzen

Zu meinem gedachten Einsatzzweck: Vorbereitung auf Gottesdienste an unterschiedlichen Gottesdienststätten mit eher nicht so toll klingenden Digitalinstrumenten: Content 4330 bzw. Ahlborn DS 6
Dorthin gedachte ich auch meinen Laptop mitzunehmen um dort grandorgue am vorhandenen Instrument zu nutzen. Deshalb ist es wichtig dass sie so gut als irgendmöglich auf bestehender Abstrahlung klingelt damit ich nicht auch noch eine Abstrahlung zusätzlich mitnehmen muß!
Zu Hause spiele ich ja meistenteils mit Kopfhörer so dass ich dort ein kleineres Problem habe.
Wobei der Klang mit interner und externer Abstrahlung ( abgesehen von den Störgeräuschen) ja excellent ist.
Gespeichert

Ich habe meine große Liebe gefunden:
Gloria Excellent 242 mit UHT Klaviaturen
PORTA PATET MAGIS COR
Insulaner
Adept
**
Beiträge: 43


« Antworten #23 am: 31. Dezember 2017, 20:38:03 »

Hallo Uwe,
was du vor hast ("... meinen Laptop mitzunehmen um dort grandorgue am vorhandenen Instrument zu nutzen. Deshalb ist es wichtig dass sie so gut als irgendmöglich auf bestehender Abstrahlung klingelt damit ich nicht auch noch eine Abstrahlung zusätzlich mitnehmen muß!") sollte klappen. Allerdings haben viele Orgeln (vielleicht auch die von dir genannten) nur einen Anschluss für ein Stereo-Signal, während intern erzeugte Töne über mehrere Lautsprecher-Systeme (optimal?) verteilt werden. Vielleicht klingt das am Ende nicht ganz so gut im Raum, wie du das erwartest oder vom Kopfhörer gewohnt bist. Dann gäbe es die Möglichkeit eines Hybrids: Grundsätzlich die DO-Register selber nehmen für den Basisklang und einige farbige virtuelle Register über GO ergänzen (meine Johannus macht das sehr gut mit). Notfalls müsstest du aber eine externe Klangabstrahlung besorgen (für kleine 2.1-Systeme gibt's im Forum ja gute Hinweise).

Zum Thema Soundkarte: Ich habe, einfach weil die Verkabelung leichter und man etwas an der Laptop-CPU spart ist, als externe Soundkarte ein Behringer UC222 (ca. 30€) dran. Ein Versuch über den Kopfhörerausgang meines Laptops war aber auch erfolgreich. Was bei mir für Klangqualität sehr wichtig war, war alle Stromspareinstellungen am Windows-Laptop auszuschalten (hab die nur noch für den Akkubetrieb drin). Ob du mit 16bit Einstellung klanglich zu Rande kommst, solltest du noch mal abhören, ich nahm doch eine hörbare Qualitätsverbesserung bei 20bit wahr, ohne den Laptop zu überfordern, während 24bit sich für mich dann nicht mehr gelohnt hat.

Hoffentlich läuft dein PC bald wieder,
Gruß Oliver
Gespeichert
martin
Erleuchteter
****
Beiträge: 301


« Antworten #24 am: 04. Januar 2018, 21:57:05 »

man etwas an der Laptop-CPU spart ist, als externe Soundkarte ein Behringer UC222 (ca. 30€) dran.

Wieso CPU sparen? Die Audio-Berechnung in GO bleibt die gleiche - sonst must der Datenblock nur zum D/A Wandler geschickt werden. Internen Soundkarten können sich die Audiodaten schon seit langen per DMA selbst aus dem Speicher abholen.

Zitat
Ob du mit 16bit Einstellung klanglich zu Rande kommst, solltest du noch mal abhören, ich nahm doch eine hörbare Qualitätsverbesserung bei 20bit wahr, ohne den Laptop zu überfordern, während 24bit sich für mich dann nicht mehr gelohnt hat.
Nicht durch 8 teilbare Bit-Werte bringen nur mit Lossless-Compression etwas [weniger Speicherbrauch durch höhere Kompression].
Gespeichert
Seiten: 1 2 [3]   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu: