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Autor Thema: Gibt es einen Tipp für superkompakte Einfachabstrahlung mit großartigem Klang?  (Gelesen 17161 mal)
mvn
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« Antworten #10 am: 11. Januar 2016, 19:06:40 »

Genau dieses Teil habe ich seit 2 Jahren (auch in Kirchen) im Einsatz und bin mit der Klangqualität sehr zufrieden. Anwendungen:
  • Verstärkung E-Piano Roland FP-80
  • Verstärkung Neupert Cembalo mittels Mikrophon
  • Reine Sprachübertragung mittels Mikrophon
Vorteile:
  • Kompakt
  • Leicht
  • Schnell aufgebaut
  • Einfache, zweckmässige Verpackung
  • Kleine Abmessungen (Transport)
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Gloria Concerto 234 DLX
pvh
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« Antworten #11 am: 11. Januar 2016, 22:41:59 »

Hallo,

Danke für die Tipps. Nachdem Orgelklänge aber eigentlich über die Stereoanlage gut kommen, werde ich 2 kleinere Lautsprecher für Klavier, Cembalo etc. besorgen und bei Gebrauch auf das Instrument stellen. Einen kleinen JBL on Tour habe ich ausprobiert, das ist sicher keine Offenbahrung, aber erst mal noch akzeptabel. Der Eindruck von spanischen Clarinen über dem Kopf werde ich weiterhin eher im Arbeitszimmer mit dem LD Dave 8 erzeugen. Das Lucas Nano 300 habe ich aber mal im Kopf abgespeichert.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.

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Dieter Schuster
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« Antworten #12 am: 14. Januar 2016, 05:14:52 »

Hallo,

ich weiß schon, dass es das, was ich suche nicht gibt. Es muss auch nicht die eierlegende Wollmilchsau sein, ein Kompromissferkelchen reicht mir schon.

Ich hätte gerne einen erfahrungsbasierten Tipp, welche günstige, aber kompakte, möglichst kleine Lautsprecherlein (Maximum aus Länge, Breite und Höhe vielleicht 15 oder 20 cm) ich an einen GrandOrgue-PC anschließen kann, um im Wohnzimmer ein bisschen Klavier, Chembalo, Clavichord oder auch ein bisschen Örgelchen spielen zu können. Ich habe ein wunderbares LD Dave 8 Roadie, mit dem ich auch spanisch kesseln kann (Sonus Paradisi sei Dank für Santanyi), aber das System ist nicht kompromissfähig im Wohnzimmer, und schon gar nicht an Weihnachten für den Zweck, den ich im Kopf habe. Die Stereoanlage wollte ich auch nicht nutzen, weil die Lautsprecher am "Spieltisch" tönen bzw. die Klänge von dort kommen sollten.

Bevor ich mich jetzt in den üblichen Elektronicmärkten quäle, daher die Frage, ob jemand aus Erfahrung ein paar PC-Lautsprecher oder andere kleinere Lautsprecher o.ä. empfehlen kann, die den Ohren nicht zu sehr weh tun und die einen vernünftigen Kompromiss zwischen Größe (besser: Kleinheit), Klang und Preis darstellen.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.

Mit Verlaub und ausdrücklicher Abbitte für jegliche potentielle Missverständnisse im Bezug auf die ein wenig schwammigen Vorgaben im Bezug auf 'Lautsprecherlein, die erfahrungsgemäß zwar nicht die klanglich eierlegende Wollmilchsau repräsentieren müssen, sich aber möglichst im 15-20cm Höhen-/Breitenbereich bewegen sollten':

Sorry, aber maßgeschneiderteperfekte Lösungen zu solchen Vorgaben gibt es nicht. :)

Ebenso wenig wie es einen 'GrandOrgue-PC' gibt. Nicht zu verwechseln mit einem Windows (?) Rechner, auf dem u.a. die VPO-Playbacksoftware GrandOrgue installiert ist - und dessen zusätzliche Hard- und Softwarekonfiguration im Folgenden noch konkreter zu beschreiben wäre, einfach nur als Ausgangsbasis für jedwede weiteren Überlegungen und Planungen. Ganz abgesehen von der konkreten Abhörsituation (Raumbeschaffenheit, Größe, akustische Eigenschaften usw.)

Die LD Dave-8 mag ja in bestimmten, konkret definierten Applikationen durchaus eine von mehreren seriösen Optionen zu sein. Die buchstäblich 'eierlegende Wollmilchsau' ist sie aber ebenso wenig wie andere, ähnliche oder auch 'ganz andere' optionale Audiowiedergabemedien, völlig ungeachtet anderer Paramater wie z.B. Preis- und Leistungsklassen.

Genau dort verorte und relativiere ich regelmäßig so manche offenbar 'wahnsinnig begeisterten' Statements zu VPO-Setups, in denen die schlussendlich ja nüchtern-analoge Audiowiedergabe nur einer von vielen qualitätsbestimmenden Teilen ist, welche die Reproduktionsqualität und Authetizität eines VPO Systems ausmacht.

An diesem Punkt mehr oder weniger planlos zu experimentieren bedeutet ungefähr soviel wie einen 500-PS Motor in ein Golf-Chassis einzubauen und ihm dann auch noch ein nach dem Zufallsprinzip (zum Beispiel 'Höhe mal Breite der Satellitenlautsprecher') ausgewähltes Abgas- und Katalysatorsystem zu verpassen.

Ganz grundsätzlich muss man sich halt entscheiden: Will ich in meinem 12- oder meinetwegen auch 40qm-Orgelhobbyzimmer eine virtuelle Pfeifenorgel möglichst gut und 'irgendwie authentisch' wiedergeben - oder eine vorhandene Digitalorgel mit ihrer eigenen Disposition, Intonation, und ihren raumspezifisch individuell angepassten EQ-, Chanelling-, Intonations- und Multikanal-Wiedergabesetting? Solche Unterschiede sind schlichtweg substantiell - und sie bedürfen im Zweifel den fachkundigen Rat erfahrener und professioneller Berater.

Aus ziemlich vielen Trainings-Sessions in Sachen 'Vertrieb und Verkauf' oder auch aus Think-Tank-/Expert Meetings ist mir u.a ein zentraler Kernsatz ganz besonders in Erinnerung geblieben:
"Verkaufe das Produkt deiner Wahl, wenn es Dir um Deine eigene Gewinnoptimierung geht - oder aber das Produkt das Deinem Kunden am besten nützt - und wenn es Dir um eine dauerhafte Beziehung zu Deinen zukünftigen Stammkunden geht".
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martin
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« Antworten #13 am: 14. Januar 2016, 23:07:18 »

Ebenso wenig wie es einen 'GrandOrgue-PC' gibt. Nicht zu verwechseln mit einem Windows (?) Rechner, auf dem u.a. die VPO-Playbacksoftware GrandOrgue installiert ist - und dessen zusätzliche Hard- und Softwarekonfiguration im Folgenden noch konkreter zu beschreiben wäre, einfach nur als Ausgangsbasis für jedwede weiteren Überlegungen und Planungen.
Für diese Frage reicht aber der Begriff GO PC. Der berechnete Klang ist gleich, egal ob man eine lahme Uralkiste oder einen ultramodernen PC hat bzw. Windows oder Linux nutzt. Es ist nur Anzahl der gleichzeitig nutzbaren/ladbaren Register anders. Einzig die Frage nach den D/A Wandler/Analogpfad auf der Soundkarte wäre vielleicht zulässig, wobei selbst onboard-Soundkarten heutzutage ein brauchbares Signal liefern.

Zitat
Ganz grundsätzlich muss man sich halt entscheiden: Will ich in meinem 12- oder meinetwegen auch 40qm-Orgelhobbyzimmer eine virtuelle Pfeifenorgel möglichst gut und 'irgendwie authentisch' wiedergeben - oder eine vorhandene Digitalorgel mit ihrer eigenen Disposition, Intonation, und ihren raumspezifisch individuell angepassten EQ-, Chanelling-, Intonations- und Multikanal-Wiedergabesetting? Solche Unterschiede sind schlichtweg substantiell - und sie bedürfen im Zweifel den fachkundigen Rat erfahrener und professioneller Berater.
GO wird nicht nur für 1:1 Reproduktion einer PO genutzt. Im Lieferumfang ist ein nur 20MB großes, künstliches Sampleset.
In den diversen Foren tauchen immer wieder Anwender auf, die etwas zusammenstoppeln [Wie gut die Qualität von solchen Samplesets ist, ist eine andere Frage und hänge stark vom Können des Anwenders ab].
Fast jedes moderne Mainboard hat schon Surround-Audio-Anschlüsse [als => 4 Kanäle] - also ist die mehrkanalige Abstrahlung mit GO auch möglich.  Die Intonierbarkeit ist in GO aber eingeschränkt (Tonhöhe, Lautstärke).
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pvh
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« Antworten #14 am: 15. Januar 2016, 23:06:46 »

Hallo,

Mit Verlaub und ausdrücklicher Abbitte für jegliche potentielle Missverständnisse im Bezug auf die ein wenig schwammigen Vorgaben im Bezug auf 'Lautsprecherlein, die erfahrungsgemäß zwar nicht die klanglich eierlegende Wollmilchsau repräsentieren müssen, sich aber möglichst im 15-20cm Höhen-/Breitenbereich bewegen sollten':

Sorry, aber maßgeschneiderteperfekte Lösungen zu solchen Vorgaben gibt es nicht.
Sorry, falls ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt habe. Es ging mir tatsächlich nicht um eine Installation, die perfekten Orgelklang liefert oder audiophilen Ansprüchen genügt, sondern einfach um einen Tipp für eine optisch möglichst dezente und preisgünstige Möglichkeit, aus Richtung meines midifizierten Harmoniums erträgliche Klavier- oder Cembalotöne oder auch mal den Klang einer kleinen Orgel (Positiv, Hausorgel) zu hören. Für das virtuelle Musizieren am Harmonium mit GrandOrgue auf größeren Orgeln (z.B. dem Hauptwerk von Santanyi) steht die Stereoanlage zur Verfügung. Ich bin da gerne zu klanglichen Kompromissen bereit. Wenn es wirklich ganz "echt" und großartig klingen soll, kann ich fast jederzeit an Pfeifenorgeln spielen.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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Gemshorn
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« Antworten #15 am: 15. Januar 2016, 23:35:39 »

Förg, zu dem unser diesjähriges Forumstreffen geht, bietet den Einbau digitaler Orgeln in alte Harmoniumsgehäuse an. Möglicherweise gibt es da einschlägiges Know-How in dieser Fragestellung.
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