Meine Kirchenorgel =)

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Re: Meine Kirchenorgel =)

Beitragvon chp » Samstag 12. Januar 2013, 11:26

Hallo,
mehr von Albrechtsberger, teilweise auch ganz einfache Sachen und in schönem Satz, findet sich hier bei IMSLP.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.

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Re: Meine Kirchenorgel =)

Beitragvon Orgelfan » Samstag 19. Januar 2013, 13:20

Romanus hat geschrieben:Nette Meditationsmusik,aber ich würde,wenn´s geht,gern mal das Plenum hören,bin einfach ein Plenumliebhaber,auch wenn es noch so viele andere schöne Registrierungen gibt,ein rundes,ausgewogenes Plenum ist mir bei einer Orgel immer noch das Wichtigste.

Wann immer ich zu einer für mich neuen Orgel komme,pflege ich mein kleines "Testritual" durchzuführen: :lupe:

Ich ziehe im Hauptwerk Prinzipal 8 + Oktav 4 + Superoktav 2 + Mixtur,dazu im Pedal Subbass 16 + Prinzipal 8 + Oktav 4 + Pedalkoppel I.
Dann spiele ich auf dem Hauptwerk das Präludium in D-Dur (Opus 12/2) von Johann Georg Albrechtsberger,das Pedal kommt bei mir erst in Takt 22 beim B hinzu und übernimmt von da an die Basstimme.
Es ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke,eigentlich ein ganz simples,aber sehr schönes Stück,das sich vorzüglich zum Kennenlernen einer neuen Orgel eignet,denn es spielt sich sehr entspannt und man kann damit gut die Qualität des Prinzipalplenums beurteilen.
Wenn das Stück bereits mit dieser Registrierung schön voll und rund klingt,dann ist die Orgel nach meinem Geschmack ! :jump:


Habe mir jetzt das Album 5 Präludien gekauft. :orgel:
Die Investition hat sich gelohnt, ja kann ich nur empfehlen.
Also Danke für den Tip.

Übrigens die Präludien und Fugen vom Opus 6 Albrechtsberger sind auch zu gebrauchen.
:tipp:
Hallo Romanus
Grüsse Bernhard
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Re: Meine Kirchenorgel =)

Beitragvon Orgelfan » Samstag 19. Januar 2013, 16:19

chp hat geschrieben:mehr von Albrechtsberger, teilweise auch ganz einfache Sachen und in schönem Satz, findet sich hier bei IMSLP.

Stimmt!
Besten Dank. Habe mir hier die Präludien und Fugen Opus 6 runtergeladen.
Einfach geschrieben... groß im Klang. Wozu brauchen wir die Franzosen?????? :verschwoer: :jump:
Grüsse Bernhard
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Re: Meine Kirchenorgel =)

Beitragvon Romanus » Sonntag 20. Januar 2013, 17:04

Hallo Orgelfan,
ja, ich weiß, die 5 Präludien von Albrechtsberger sind alle sehr schön, ich spiele sie auch immer wieder gern.
Die Präludien und Fugen Op.5 und 6 habe ich auch schon.

Sehr zu empfehlen ist auch die B-A-C-H-Fuge, meiner Meinung nach eine der genialsten Kompositionen über dieses berühmte Thema:
http://conquest.imslp.info/files/imglnk ... -A-C-H.pdf

Auch sein Lebenslauf liest sich interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Geo ... chtsberger

Ich bin ein richtiger Albrechtsberger-Fan, seine Orgelwerke sind beispielhaft für den Orgelstil der Wiener Klassik und dabei nicht schwer zu spielen.
Es freut mich sehr, daß auch andere Organisten Gefallen an seiner Musik finden !

Um hier nicht ganz off-topic zu werden, möchte ich euch die rekonstruierte Barockorgel der Pfarrkirche St.Katharina in Wien-Atzgersdorf vorstellen, an der ich seit fast 10 Jahren als Organist wirke:

Die Geschichte der Orgel:
Die um ca. 1750 erbaute Barockorgel, die aus Perchtoldsdorf, genau gesagt aus der unter Joseph II. säkularisierten und anschließend abgetragenen Leonardi-Kirche stammt, wurde der Pfarre Atzgersdorf 1783 geschenkt. Nachdem die ursprünglich einmanualige Orgel für die Atzgersdorfer Kirche zu klein war, wurde sie um ein Brüstungspositiv auf 2 Manuale erweitert und 1784 in der damals neuen,frühklassizistischen Atzgersdorfer Kirche aufgestellt.
1856 wurde die Orgel von Alois Hörbiger repariert und um 2 Register erweitert.
1917 baute Johann M. Kauffmann die Orgel im spätromantischen Stil völlig um: Die rein mechanischen Schleifladen wurden, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, gegen Röhrenpneumatik ausgetauscht und ein neuer, freistehender Spieltisch errichtet. Außerdem wurde das Brüstungspositiv stillgelegt und dessen Pfeifen in das Hauptgehäuse verlagert. Diese Neukonstruktion umfasste 15 Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal.
1988 wurde die Orgel schließlich von Gerhard Hradetzky unter Verwendung des historischen Barockgehäuses und 5 original-barocker Register in barockem Stil wiederhergestellt, wobei auch das Brüstungspositiv reaktiviert wurde. Auf barocke Intonation, "lebendig atmenden Orgelwind" und originalgetreue, ungleichschwebende Stimmung nach Werckmeister III wurde besonderer Wert gelegt. Die Orgel verfügt nun über 18 klingende Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal.

Ein Klangbeispiel und Bilder findet Ihr als Attachment:
9. Hammerschmidt - Machet die Tore weit.mp3
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