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Autor Thema: Frühe Form des Orgelsampling ...  (Gelesen 447 mal)
wohli
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« am: 07. November 2017, 18:14:16 »

Gerade zufällig gefunden:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45141760.html

 Freundlich LG Bernd
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GLORIA Excellent 238 (Bj. 2001) +
AHLBORN (202) + VISCOUNT (CM100) + HOFFRICHTER (SE24m) + ALLEN (MDS II) + YAMAHA (TG 100) + CECILIA (Romantic) - Expander
Machthorn
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« Antworten #1 am: 07. November 2017, 18:53:22 »

Cool, bisher kannte ich nur das Mellotron. Das ist übrigens in "Strawberry Fields" von den Beatles zu berühmtem Einsatz gekommen.
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Wichernkantor
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« Antworten #2 am: 07. November 2017, 19:25:12 »

In einer kleinen Kirche in meiner Heimat stand bereits 1969 eine Dereux. Sie war in der Tat die erste Sampling-Orgel und klang Klassen besser als die damaligen elektronischen Instrumente mit Generatoren. Ich höre mal 'rum, ob sie noch im Einsatz ist. Dort hat ein Orgelschüler von mir lange geübt und gespielt. Die Zungen und Prinzipale habe ich als sehr ordentlich in Erinnerung. Kein Vergleich zum sägenden Klang, den damals die Generatorenorgeln boten.

LG
Michael
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Canticus
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Mein kleines, aber feines "Orgel-Refugium"...


« Antworten #3 am: 16. Dezember 2017, 20:44:46 »

Wo kann man denn heute noch ein solches Instrument in voll funktionsfähigen Zustand hören?
Weiß da jemand etwas?
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ALLEN MDS 15, II/32 (1993-2005)
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VISCOUNT Expander CM 100 (seit Mai 2017)
KISSELBACH (VISCOUNT) Concerto 355cc, III/55          (seit 23.Mai.2017
clemens-cgn
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« Antworten #4 am: 17. Dezember 2017, 01:57:13 »

In der Urbauform hatten sie keine interne Klangabstrahlung. Bei den Instrumenten werden im Laufe der Zeit die Klebestellen der Treibriemen des Generators mürbe und platzen bei der leichtesten Erschütterung auf. Die nächste Verschleißstelle sind die Bouwdenzüge für die Registereinschaltung. In den Endstufen fallen mit Regelmäßigkeit nach 50 Jahren die Röhren aus. Die Lautsprecherboxen strahlten nach oben ab und hatten eine Art "Chorale Leslie" oben drauf sitzen, damit der Ton nicht zu statisch wurde. Die Zungen a la Cavaille Coll waren schon fantastisch. Allerdings klingt für unsere Ohren so ein Gerät heute eher zu statisch. Ein Hallgerät war zu der Zeit unbezahlbar. In der Zeitschrift "Das Musikinstrument" erinnere ich in den 70iger Jahren einige "Dereux"-Artikel.
Übrigens gab es auch noch ein deutsches Elektrisches Orgelprojekt. Der Entwickler hieß Oskar Vierling (1904-1986). Er hatte die Großtonorgel für den Reichsparteitag geschaffen. Die Instrumente wurden in Lizenz u.a. bei Eisenschmidt gebaut.
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clemens-cgn
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« Antworten #5 am: 23. Dezember 2017, 00:29:55 »

Dereux (Schleswig Holstein) für kleines Geld seit Gestern in der Bucht!
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Romanus
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WWW
« Antworten #6 am: 28. Dezember 2017, 01:14:55 »

Wo kann man denn heute noch ein solches Instrument in voll funktionsfähigen Zustand hören?
Weiß da jemand etwas?
Bei YouTube findet man doch haufenweise Videos von Diarrhoe-Orgeln !
https://www.youtube.com/results?search_query=dereux+orgel

Vereinzelt findet man übrigens auch spätere Modelle mit richtigen Registerwippen anstatt dieser typischen, komischen, langen Plättchen zum Einhaken:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/dereux-orgel-elektronische-orgel/778879987-74-17116
Mit 2 großen Standboxen alles in allem für 390 EU ist sie eigentlich ein Schnäppchen, wenn ich nur irgendwo noch Platz für eine 4. Orgel hätte !

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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
clemens-cgn
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« Antworten #7 am: 28. Dezember 2017, 11:32:24 »

Das irgend eine Orgel Durchfall(Diarrhoe) gehabt habe, habe ich in meiner langen Organistengeschichte noch nicht erlebt
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Machthorn
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« Antworten #8 am: 28. Dezember 2017, 12:11:21 »

Zitat
Das irgend eine Orgel Durchfall(Diarrhoe) gehabt habe
Es sei denn, eine Abstrakte reißt, dann fällt die Taste durch.  Lachen
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Aeoline
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« Antworten #9 am: 28. Dezember 2017, 12:22:52 »

Es sei denn, eine Abstrakte reißt, dann fällt die Taste durch.  Lachen

Oder man fährt die Orgel in einem T9 durch die Gegend. Das wird aber vermutlich erst ab 2033 möglich sein...

 duck und weg

LG
Aeoline
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Viscount Unico 400 DE V1.13.1 (56/III/P) (seit 11.2012)
Johannus Opus 520 (45/II/P) (10.1987 bis 11.2012)

Die meisten Organisten leiden an einer schlimmen Krankheit:
Augentinnitus! - Man(n) sieht nur noch Pfeifen...
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