Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Pfeifen aus Acrylglas - möglich oder nicht?  (Gelesen 537 mal)
Gemshorn
Administrator
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 6205



WWW
« Antworten #10 am: 25. September 2017, 20:18:11 »

Na das klingt doch sehr charmant! Freudensprung
Danke für den Videolink, lieber Clemens! Danke
Gespeichert
Machthorn
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1277



« Antworten #11 am: 25. September 2017, 21:57:32 »

Zitat
Allerdings wollte ich kein Acrylgedackt machen, weil das bei den kleinen Pfeifen vermutlich echt ein Gefummel wird
Och, die unterscheiden sich ja von einer offenen Pfeife nur in der Länger und dem Deckel.

Zitat
Den zweiten 8' hab ich disponiert, damit der 2' und 1' nicht zu fiepsig rüber kommen und eben etwas mehr Fundament da ist.
Dann mach doch die Mensur etwas enger, in Richtung Stopped Diapason.  Zwinkern
Davon abgesehen kann ein Gedackt durchaus Volumen und Tragfähigkeit haben. Bei meiner Dienstorgel wurde als Kuriosum im Hauptwerk ein Gedackt als 8' disponiert, das erheblich voluminöser ist als die 8'-Rohrflöte im Obermanual.
Gespeichert

Gloria Klassik 226 Trend
wohli
Gelehrter
***
Beiträge: 240



« Antworten #12 am: 06. Oktober 2017, 07:28:42 »

Habe den Artikel über die Bordeauxpfeifen mit viel Interesse gelesen; nun bräuchte es noch ein Video oder zumindest eine Audiodatei, um den Klang ein wenig (nach)empfinden zu können.


Hier kömmt eine Radiosendung zum Thema:

Beitrag über die Bordeaux-Pfeifen  am 10.10. gegen 17:15h in der "Tonart", www.wdr3.de.

LG Bernd
Gespeichert

GLORIA Excellent 238 (Bj. 2001) +
AHLBORN (202) + VISCOUNT (CM100) + HOFFRICHTER (SE24m) + ALLEN (MDS II) + YAMAHA (TG 100) + CECILIA (Romantic) - Expander
Gemshorn
Administrator
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 6205



WWW
« Antworten #13 am: 06. Oktober 2017, 13:33:47 »

Na bitte, wie bestellt. Danke für den Radiotipp!
Gespeichert
HighEnd111
Adept
**
Beiträge: 67



« Antworten #14 am: 06. Oktober 2017, 18:09:15 »

Och, die unterscheiden sich ja von einer offenen Pfeife nur in der Länger und dem Deckel.
Dann mach doch die Mensur etwas enger, in Richtung Stopped Diapason.  Zwinkern
Davon abgesehen kann ein Gedackt durchaus Volumen und Tragfähigkeit haben. Bei meiner Dienstorgel wurde als Kuriosum im Hauptwerk ein Gedackt als 8' disponiert, das erheblich voluminöser ist als die 8'-Rohrflöte im Obermanual.

Die Länge ist ja das Problem bei einem Gedackt: mach mal eine gedeckte 8'-Pfeife für g3 oder c4 aus Acrylglas mit Deckel und Kern  Lachen

Mensurtechnisch haben wir uns noch nicht festgelegt. Schau mer mal - vermutlich verläuft die Idee eh im Sand (allerhöchstens als 3D-Rendermodell vielleicht) mangels Zeit, Platz und Geld.

@Clemens: Klanglich gar nicht schlecht finde ich... danke für den Link!
Gespeichert
Gemshorn
Administrator
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 6205



WWW
« Antworten #15 am: 06. Oktober 2017, 20:49:14 »

Das Thema beginnt mich mehr und mehr zu interessieren; bis zu welcher Fußtonlage ließen sich Acrylpfeifen denn unproblematisch bauen? Geht ein offener 4' und eine offene Quinte 2 2/3' noch? Damit wäre dann doch schon etwas anzufangen... Und wenn die Länge das Problem ist: Wie stünde es mit einem überblasenden 2?
Gespeichert
clemens-cgn
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1103


« Antworten #16 am: 06. Oktober 2017, 21:53:02 »

Offener 4´geht (Länge wie Gedackt 8´ohne Stöpsel) 2 ²/³´ im Baß offen, ab c1 überblasend. Den 2´ würde ich im Baß normal offen und ab c1 überblasend machen (Die überblasenden Pfeifen haben dann 4´Länge). Wenn Kosten zu sparen wären, den 4´im Baß mit etwas weiterer Mensur evtl. gedeckt. Bei der Windlade Schleifenteilung Baß/Disk vorsehen. Ggfs sogar den Wind in Baß und Diskant teilen. Auf der Baßseite schwächeren und auf der Diskantseite etwas höheren Wind. Dann sind "sich begleitende" Flöten möglich.
lbG
clm
Gespeichert
Gemshorn
Administrator
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 6205



WWW
« Antworten #17 am: 06. Oktober 2017, 22:28:02 »

Das ist immerhin mehr als nichts. Wie siehts mit anderen Registerfamilien aus?
Wäre ein Streicher zu viel Pfriemelei?
Wenn die Vielfalt weniger über die Fußtonlagen zu holen ist, dann eventuell über die Mensuren?
Gespeichert
clemens-cgn
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1103


« Antworten #18 am: 07. Oktober 2017, 00:17:21 »

bei feinmechanisch gut ausgeprägtem Talent, dürfte bei einer Innenmensur von 4mm Kantenlänge wirklich Schluß sein. Damit Streicher gut marschieren benötigen sie bewegliche Intonationshilfen im Bereich des Labiums, wie z. B. messigne frein harmonique, Streichbärte oder bewegliche Rollen etc. inwieweit das mit Plexi noch geht ist für mich fraglich. Die schönsten Orgelcelli und Gamben habe ich in ZINK in Erinnerung. Kleingemüse und auch Streicher im Diskant kann ich mir sehr gut als 80%ige Legierung und Plexi als optischen und klingenden Materialmix vorstellen.
Bei den Flötenbauformen kommt mir noch die Wienerflöte 4´ im Positiv der historischen Riegerin in der Wiener Dominikanerkirche mit ihren Froschmaullabien in den Sinn. Sie steht ebenerdig (Gesicht zur Orgel) auf der rechten Seite auf der Lade. Ohne eine Pfeife zu berühren ist sie nach Öffnen der Gehäusetüren gut zu fotografieren.
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu: