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Autor Thema: Windows / Linux: Welches OS für Orgelsoftware?  (Gelesen 688 mal)
PeterW
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« Antworten #10 am: 29. Dezember 2016, 18:08:55 »

In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu erfahren, auf welchem OS Johannus' Live laufen.

Im Grunde brauchte sich der Enduser um PC und Betriebssystem gar nicht zu kümmern, wenn beides vom Hersteller gelifert wird. Viscount macht's vor.
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+ 12.1.2018
Machthorn
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« Antworten #11 am: 29. Dezember 2016, 19:02:39 »

Zitat
Im Grunde brauchte sich der Enduser um PC und Betriebssystem gar nicht zu kümmern, wenn beides vom Hersteller gelifert wird. Viscount macht's vor
Exakt. Nur gilt das halt leider nicht für HW und GO...
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Gloria Klassik 226 Trend
Gemshorn
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« Antworten #12 am: 29. Dezember 2016, 20:07:51 »

Vor vielen Jahren habe ich Linux ausprobiert und nach kurzer Zeit aufgegeben. Es gelang mir nicht einmal, meinen Canon-Drucker zum Laufen zu bringen. Intuitiv war es jedenfalls nicht.

Mit Android habe ich dagegen keine Probleme: Alles läuft über grafische Oberfläche, die Apps sind kinderleicht zu installieren. Sobald eine richtig gute Notationssoftware den Weg zu Android gefunden hat, kann ich gerne von Windows Abschied nehmen; mein Office-Paket (www.freeoffice.com) gibt es nämlich bereits für Android.
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Gloria Concerto 234 DLX Trend
Machthorn
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« Antworten #13 am: 29. Dezember 2016, 20:57:42 »

Zitat
Vor vielen Jahren habe ich Linux ausprobiert und nach kurzer Zeit aufgegeben.
Es hat sich in den letzte Jahren ungemein was getan. Selbst an meinem Desktop, der einen nativen Debian-Unterbau hat (kein Ubuntu) war ich schon seit Monaten nicht mehr auf der Konsole, da geht fast alles über GUI. Mit Linux Mint solltest du eigentlich alles hinkriegen, was du brauchst, und das vollkommen intuitiv.
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Gloria Klassik 226 Trend
PeterW
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« Antworten #14 am: 29. Dezember 2016, 21:18:43 »

Naja, Machthorn, es geht nix über die bash und die GNU-Tools einschließlich sed und awk  duck und weg
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+ 12.1.2018
Machthorn
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« Antworten #15 am: 29. Dezember 2016, 22:38:15 »

Zitat
Naja, Machthorn, es geht nix über die bash und die GNU-Tools einschließlich sed und awk
Es macht vieles schneller, wenn man die Syntax aus dem Kopf drauf hat. Aber gerade sed und awk sind so mächtig, das muss man echt beherrschen. Schön an modernen Distris ist ja, dass man das nutzen kann, wenn man will, aber meist nicht mehr muss, wenn man nicht will. Und gerade dem normalen User muss man das auswendig lernen der Bash nicht zumuten.

Ich habe allerdings derzeit auch selten Bulk-Actions oder ungewöhnliche Kinfigurationen auszuführen, wo sich das lohnen würde.
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Gloria Klassik 226 Trend
martin
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« Antworten #16 am: 30. Dezember 2016, 19:39:37 »

Bei Linux stellt sich aus Herstellersicht (damit meine ich jetzt Hauptwerk) vor allem die Frage: Welches Linux denn? Schließlich gibt es da eine ganze Reihe von Distributionen, und jede ist ein klein wenig anders. Und keiner kann mir erzählen, dass alle Updates am Linux System rückwirkungsfrei auf alle installierte Fremdsoftware sind! Welche sollte Milan also supporten? Und wer leistet den Support für die User, die dann vielleicht nicht Ubuntu, sondern Redhat fahren? Ich glaube, eine anspruchsvolle Software wie Hauptwerk auf einem offenen System wie Linux supporten zu wollen, wäre für Milan nicht machbar. Die Versionsvielfalt wäre viel zu hoch! Von daher kann ich sehr gut nachvollziehen, warum sie das nicht anbieten wollen.

Ubuntu ist ein wichtige Distribution. Weitere große Distributionen sind noch openSuSE, Fedora und Debian. Viele kleine Distributionen basieren auf einer der großen Distributionen, so dass deren Packete damit kompatibel sind.

Ich leiste für GO in "Teilzeit" Linux-Support für einige Distributionen und sorge dafür, dass Linux Packages verfügbar sind. Dabei gehe ich den aufwendigeren Weg und erstelle für jedes Release der Distributionen extra passende Package, wie sie auch in eine Distribution integriert würden.

Sorry, ein >= 2 Mann Vollzeitbetrieb wie MDA sollte noch mehr Zeit [und daher Möglichkeiten] haben und könnte mit einen universellen Installer noch Aufwand sparen.

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martin
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« Antworten #17 am: 30. Dezember 2016, 19:49:07 »

In der Regel wird hier volle Abwärtskompatibilität gewährleistet. Man schreibe also lediglich ein Script, welches das Vorhandensein dieser Bibliotheken in der nötigen Mindestversion testet. Bei Misserfolg wird gebeten, die Libs über den entsprechenden Systeminstaller nachzuinstallieren,

So gut funktioniert dieser Ansatz nicht: Distributionen habe in der Regel nicht alle bisherigen Major-Versionen einer Bibliothek im Angebot und es gibt immer 1-2 Änderungen, die die Abwärtskompatibilität stören. Ich würde nicht diese Lösung wählen.
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martin
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« Antworten #18 am: 30. Dezember 2016, 19:54:00 »

Gut, mag sein, dass ich da als Windows Anwender nicht ganz auf dem Laufenden bin. Dennoch würde der Support darauf hinauslaufen, dass Kunde x fragt: Warum läuft HW auf Distribution xyz 2.nn nicht? Natürlich hätte Milan auch nur begrenzt Möglichkeiten zum Ausprobieren, denn wer kann sich schon Systeme mit den verschiendenen Distributionen hinstellen, um mal einen Kundenfall nachzustellen (nämlich dann, wenn das Script warum auch immer nicht so sauber läuft wie erwartet)?
Dank VirtualBox, KVM & Co ist kein Problem mehr. CD Image downloaden & in VM starten - schon hat man in kurzer Zeit ein passendes System zum Nachstellen. Und im Gegensatz zu Windows hat man kein leidiges Problem mit den Lizenzen.
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martin
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« Antworten #19 am: 30. Dezember 2016, 22:10:47 »

und eine ordentliche Soundkarte wegen der geringen Latenz.

Egal ob HW oder GO, die Daten müssen mit möglichst wenig Pufferung in den D/A Konverter gelangen.
Der bedeutet einfach nur, das die Soundkarte gute Treiber braucht und nicht, das man teure Hardware/Soundkarten braucht.

Zitat
Aber einen echten systembedingten Vorteil sehe ich nicht wirklich.
Ich habe bei GOLive habe ich das Herunterfahren eliminiert.
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