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Autor Thema: Adventliches und Weihnachtliches in TV und Radio  (Gelesen 2778 mal)
geris
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« Antworten #10 am: 28. November 2016, 09:25:32 »

...
Leider wird wie immer von der Orgel nichts zu hören sein. Traurig

LG
Frank


Das fürchte ich leider auch.   Traurig


Viele Grüße
Gerd
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« Antworten #11 am: 28. November 2016, 15:10:53 »

Hier, eine kleine Entschädigung.

https://www.youtube.com/watch?v=w8AePFsBj8A
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Bernhard
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« Antworten #12 am: 28. November 2016, 16:14:08 »

Leider wird wie immer von der Orgel nichts zu hören sein. Traurig
Diesmal nicht, aber wie immer kann man nicht sagen, es gab in der langjährigen Geschichte immerhin schon 2x ein schönes Orgelsolo vom Frauenkirchenorganisten Samuel Kummer, zuletzt voriges Jahr eine sehr romantische Improvisation über "Macht hoch die Tür", die Aufnahme müsste sogar noch irgendwo zu finden sein.
Manchmal näher als man vermuten würde.  Zwinkern
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« Antworten #13 am: 28. November 2016, 16:40:40 »

 Freudensprung Lupe Freudensprung
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« Antworten #14 am: 04. Dezember 2016, 20:51:27 »

Kann mir mal jemand erklären, was die Arie "Lascia ch´io pianga" aus Händel´s Rinaldo (diesmal Bestandteil des traditionellen Dresdner Frauenkirchen-Adventkonzertes) in einem Adventkonzert verloren hat ? Das ist doch eigentlich ein Klagelied: Lascia ch´io pianga mia cruda sorte (Übersetzung: Lass´ mich beweinen mein grausames Schicksal)  Verwirrt

Die Melodie klingt wohl ein bisschen weihnachtlich, Ivan Rebroff z.b. hat dazu einen völlig anderen Text ("Heut´ ist der Heiland für euch geboren") gesungen, diese Version ist auch auf seiner Weihnachts-CD zu hören. Aber beim heutigen "Adventkonzert", das eigentlich außer 2 Liedern ("Übers Gebirg Maria ging" und "Macht hoch die Tür") kaum adventliches geboten hat, wurde die Originalversion - also das Klagelied - gesungen. So schön diese Arie auch ist, aber ich finde, ein Adventkonzert sollte doch etwas mehr zum Thema bringen.
Das ist ein Trend, den ich ganz allgemein beobachte, daß die "Adventkonzerte" zu einem hohen %-Satz ihr eigentliches Thema verfehlen. Ja sogar beim Adventkonzert in meiner Pfarre (für dessen Programm ich großteils NICHT verantwortlich bin !) musste ich u.a. John Rutter´s "Christmas Lullaby" und (schon am 02.12. !) "O du fröhliche" an der Orgel begleiten, okay es sind schöne Stücke und ich wollte mal kein Spielverderber sein, aber eigentlich finde ich das nicht passend. Das einzige echte Adventlied bei uns war "Maria durch ein Dornwald ging".

Dabei gibt es doch so viel schöne und passende "echte" Adventsmusik, ich würde so ein Konzert ganz anders gestalten.  Augenrollen

 
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Martin78
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« Antworten #15 am: 04. Dezember 2016, 21:06:31 »

Ja sogar beim Adventkonzert in meiner Pfarre (für dessen Programm ich großteils NICHT verantwortlich bin !) musste ich u.a. John Rutter´s "Christmas Lullaby" und (schon am 02.12. !) "O du fröhliche" an der Orgel begleiten, okay es sind schöne Stücke und ich wollte mal kein Spielverderber sein, aber eigentlich finde ich das nicht passend.
Das "eigentlich" kannst du weglassen, ich finde das in höchstem Maße unpassend und würde mich als Kirchenmusiker weigern, so etwas mitzuspielen. Man kann auch mit Adventsliedern ein feierliches und gleichzeitig besinnliches Konzert bieten, z.B. Tochter Zion zum Schluss als gemeinsames Lied bietet sich da an. Mit "Spielverderber" hat das doch nix zu tun, wenn man als Kirchenmusiker ein bisschen darauf aufpasst, dass eben in der Kirche im Advent noch keine Weihnachtsmusik kommt - quasi als Kontrapunkt zur Weihnachtsmarkt-Dauerbeschallung mit"White Christmas" und "Jingle Bells", vielerorts fast ab Totensonntag.
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« Antworten #16 am: 04. Dezember 2016, 23:37:13 »

Zitat
vielerorts fast ab Totensonntag
Wieso fast, in NRW haben einige Weihnachtsmärkte an dem Wochenende tatsächlich schon auf.  Traurig
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« Antworten #17 am: 05. Dezember 2016, 08:37:39 »


Leider wird wie immer von der Orgel nichts zu hören sein
LG
Frank


So war es  duck und weg

aber hier noch was Leckeres:

Im Dom zu Billerbeck

Sendehinweis: WDR TV KLASSIK | 17. Dezember 2016, 20.15 - 21.45 Uhr | WDR
Nordrhein-Westfalen feiert Advent
Mitwirkende:
Dietmar Bär, Erzähler
Hye Jung Lee, Sopran
Stefan Heskamp, Orgel
Blechbläserquintett der Band of The Parachute Regiment
Vokalensemble Kölner Dom, Leitung: Eberhard Metternich
Opern-Kinderchor der Chorakademie Dortmund, Leitung: Željo Davutović
Philharmonie Südwestfalen, Leitung: Charles Olivieri-Munroe

http://www.domorgel-billerbeck.de/die-neue-orgel/


Find ich immer Klasse daß Hannelore das unterstützt Dafür Phantom





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Bernhard
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« Antworten #18 am: 05. Dezember 2016, 09:04:32 »

Das "eigentlich" kannst du weglassen, ich finde das in höchstem Maße unpassend und würde mich als Kirchenmusiker weigern, so etwas mitzuspielen. Man kann auch mit Adventsliedern ein feierliches und gleichzeitig besinnliches Konzert bieten, z.B. Tochter Zion zum Schluss als gemeinsames Lied bietet sich da an. Mit "Spielverderber" hat das doch nix zu tun, wenn man als Kirchenmusiker ein bisschen darauf aufpasst, dass eben in der Kirche im Advent noch keine Weihnachtsmusik kommt - quasi als Kontrapunkt zur Weihnachtsmarkt-Dauerbeschallung mit"White Christmas" und "Jingle Bells", vielerorts fast ab Totensonntag.

Ich mache das seit mindestens 20 Jahren so. Alle unsittlichen Anträge, in der Adventszeit an "Weihnachtskonzerten" mitzuwirken, lehne ich ab - unter Verweis darauf, dass ich mich an derlei gern beteilige, wenn dann Weihnachten ist. Aber dann sind die Akteure ja im Skiurlaub ...

Vor einigen Jahren hatte ich mal als Orgelvertretung, die sich nicht wehren konnte, am 2. Adventssonntag in einem Nachbarort hier das absolute Horror-Erlebnis. Die Schriftlesungen des Sonntags stammten aus Jesaias Klagerufen über Jerusalem und der Gerichtsrede. Also ziemlich heftig. Die amtierende Pfarrerin (die sich im Vorfeld hätte wehren müssen!) hatte dazu das passende adventliche Liedgut herausgesucht. Allerdings waren die meisten "Singeplätze" von lokalen Sing- und Spielscharen belegt.
So sang der örtliche Kirchenchor (!!!) am 2. Adventssontag (!!!) nach besagter Schriftlesung (!!!) den hochgeistlichen Gesang "Weihnachtsglocken läuten die Christnacht ein".
Damit nicht genug: Der lokale MGV toppte das mit 12 rotgewandeten Weihnachtsmännern, die im Altarraum in Doppelreihe schunkelten und "Santa Claus is comin' to town" in ihre Rauschebärte röhrten. (Das ganze muss man sich im mittelhessischen Idiom vorstellen.) Der Mob tobte vor Enthusiasmierung. Mit BWV 661 - zum Schluß geplant - konnte man da nur loosen. Ich habe in dieser Gemeinde seither keinen Dienst mehr angenommen. Nicht mal bei Beerdigungen. Denn vermutlich wird da der Narhallamarsch gespielt ...

LG
Michael


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Martin78
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« Antworten #19 am: 05. Dezember 2016, 11:06:25 »

Ich mache das seit mindestens 20 Jahren so. Alle unsittlichen Anträge, in der Adventszeit an "Weihnachtskonzerten" mitzuwirken, lehne ich ab - unter Verweis darauf, dass ich mich an derlei gern beteilige, wenn dann Weihnachten ist. Aber dann sind die Akteure ja im Skiurlaub ...
Ein optimaler Weihnachtskonzerttermin wird wieder der 30. Dezember 2018: das Fest der heiligen Familie zwischen Weihnachten und Neujahr fällt dann wieder auf einen Sonntag. Die Erfahrung zeigt, dass zwischen den Tagen sehr viele Besucher kommen, weil einfach viele frei haben; in der Weihnachtsoktav haben ja auch schon die WEIHNACHTSmärkte geschlossen ... Blöd

Nach Weihnachten steht noch vielen der Sinn nach weihnachtlicher Musik und man ist bzgl. der Programmgestaltung nicht mehr eingeschränkt, d.h. man kann frank und frei aus der wirklich in Hülle und Fülle vorhandenen Chor- und Orgelliteratur wählen.
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