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Autor Thema: Ideenbörse für Viscount-Updates  (Gelesen 16614 mal)
Martin78
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« Antworten #130 am: 16. Oktober 2015, 14:54:43 »

Ein noch lebender Orgelbauer hätte da wohl einen Abgeltungsanspruch. Bei Hauptwerk gibt es auch fast ausschließlich historische Instrumente.
Ja genau, danach (nach einer Mixtur aus einem historischen Instrument) fragte Roman ja.
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Gloria Concerto 350 Trend
Romanus
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« Antworten #131 am: 16. Oktober 2015, 21:47:35 »

Hmmh, wenn ich von deiner anhaltenden Unzufriedenheit mit den Mixtursamples lese, frage ich mich ernsthaft, ob du es nicht besser mit Hauptwerk versuchen solltest, ehe dich diese Suche in den Wahnsinn treibt?  Kopfkratzen
Bei Hauptwerk sollte ja eine Orgel jeweils unverfälscht inklusive der zugehörigen Klangkronen abgebildet sein.
Rein klanglich gesehen,könntest du Recht haben.
Was mich aber an Hauptwerk stört:
1. Die Optik:
Halte mich bitte nicht für einen Snob,aber ich will mein Zuhause nicht mit einem klapprigen Keyboardständer flankiert von 2 großen Monitoren verunzieren. Ich weiß schon,es gibt auch optisch perfekte Hauptwerk-Spieltische wie jenen von Jörg Glebe,aber eine optisch UND klanglich perfekte Lösung kann ich mir zur Zeit nicht leisten.
2. Der Bedienkomfort:
Ich brauche einfach die Vorstellung,an einer richtigen Kirchenorgel mit Registerwippen zu sitzen und 2 große Touchscreens anstatt Registerwippen ersticken diese Illusion im Keim.
3. Die Funktion:
Ich habe im Spätwinter 2012 die Gratis-Version von Hauptwerk im Kleinen getestet,sogar Aufnahmen gemacht und war auch nicht wirklich überzeugt. Bei volleren Registrierungen gab es immer wieder Aussetzer und auch sonst lief das Programm keineswegs fehlerfrei. Bei einer Orgel (St.Anne,Moseley)spielte immer ein Pedalregister (ich glaube Prinzipal 16) mit,auch dann,wenn ich es gar nicht registriert hatte.
4. Die Preise:
Schon allein die "Mixtuur"-Spieltische bei Kisselbach kosten eine Menge und sehen dabei nicht mal wie richtige Orgeln aus.

Solange es keine optisch und funktionell perfekten und gleichzeitig erschwinglichen Hauptwerk-Anlagen gibt,lasse ich das lieber und begnüge mich weiter mit optisch schönen und erschwinglichen Digitalorgeln.

Anders gefragt: Hatten deine bisherigen Sample-Orgel immer für dich perfekte Mixturensamples, d.h. waren dort auf jeden Fall nur historische und für deine Ohren wohlklingende Mixturen gesampelt?
Nein,mit Sicherheit nicht,sonst hätte ich diese Orgeln doch behalten.  Lachen
Du wirst lachen,aber die bisher für mein Empfinden schönste romantische Mixtur hatte von meinen bisherigen Sampling-Orgeln noch die billigste,nämlich die Johannus Wesley Allegro 30 (zumindest habe ich es damals so empfunden !),aber die war von den Tastaturen und von der Polyphoniekapazität her unbefriedigend,alles in allem nur ein Provisorium.
In diesem Zusammenhang würde mich auch mal interessieren, warum eigentliche alle Hersteller von Orgeln auf Sample-Basus die Samples nachbearbeiten und dann "mischen", sprich zur Erstellung einer Intonation mehrere Orgeln in einen Topf werfen und dann kräftig durchrühren. Wenn man doch die Samples einer bestimmten, für eine Epoche bzw. Region charakteristischen Orgel zusammenhalten (und höchstens bis zur Höhe der verfügbaren Registerschalter ergänzen) würde, könnte man das doch gezielt bewerben und hätte ein Alleinstellungsmerkmal von Hauptwerk geknackt. Dazu könnte man als Hersteller dann verschiedene ladbare Orgeln verkaufen. Hat jemand eine Ahnung, woran es liegen könnte, dass bisher kein Anbieter das macht? An lizenzrechtlichen Gründen? Lizenzgebühren wird man doch so oder so bezahlen müssen...
Ja,genau da sprichst du mir aus der Seele !  Prost!
Als unverbesserlicher Optimist hoffe ich immer noch,daß die Sakralorgelhersteller eines Tages nachziehen und Kopien historischer Pfeifenorgeln in klassischen Spieltischen zu vernünftigen Preisen auf den Markt bringen werden.
Technisch müßte das doch absolut möglich sein.  Dafür
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Die einzig wahre Königin ist die Pfeifenorgel.
Etwas gleichwertiges muss erst erfunden werden !
Martin78
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« Antworten #132 am: 16. Oktober 2015, 21:55:29 »

Ich brauche einfach die Vorstellung,an einer richtigen Kirchenorgel mit Registerwippen zu sitzen und 2 große Touchscreens anstatt Registerwippen ersticken diese Illusion im Keim.
Da geht's dir wie mir. Weil ich vorher keinen Kontakt mit Hauptwerk hatte, kein Bastler bin, keine gebrauchten Komponenten verfügbar hatte und ein Spieltisch auch bitte ein Spieltisch sein sollte, hatte ich Hauptwerk für mich ausgeschlossen.
Diese Winzlings-E-Paper bei der neuen Johannus Live sind dann ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zum perfekten Spieltisch, aber ich finde die Manubrien nun mal furchtbar unpraktisch. Meine Orgel hat Wippen zu haben. Bitte also noch die E-Paper verkleinern und auf Wippen packen.
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Gloria Concerto 350 Trend
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« Antworten #133 am: 16. Oktober 2015, 22:01:30 »

Da geht's dir wie mir.
Diese Winzlings-E-Paper bei der neuen Johannus Live sind dann ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, aber ich finde die Manubrien nun mal furchtbar unpraktisch. Meine Orgel hat Wippen zu haben. Bitte also noch die E-Paper verkleinern und auf Wippen packen.

 Dafür
Ich werd's weitersagen in Ede - vielleicht hört mir ja jemand zu ...
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« Antworten #134 am: 16. Oktober 2015, 23:33:46 »

Verkleinern? Dann kann gar nicht mehr darauf lesen... Dagegen  Traurig
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Martin78
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« Antworten #135 am: 16. Oktober 2015, 23:44:53 »

Weniger Rahmen, mehr Text.
Bei den Viscount-Wippen ist die Ablesbarkeit optimal.
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« Antworten #136 am: 16. Oktober 2015, 23:49:11 »

Abgesehen von Hoffrichter (hat m.E. die formschönsten Wippen), gefallen mir die von Viscount auch wesentlich besser als jene von Johannus oder Content... Roland/Rodgers-Wippen sind mit Abstand die hässlichsten, imho.
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Gloria Concerto 234 DLX Trend
martin
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« Antworten #137 am: 17. Oktober 2015, 10:48:12 »

1. Die Optik:
Halte mich bitte nicht für einen Snob,aber ich will mein Zuhause nicht mit einem klapprigen Keyboardständer flankiert von 2 großen Monitoren verunzieren. Ich weiß schon,es gibt auch optisch perfekte Hauptwerk-Spieltische wie jenen von Jörg Glebe,aber eine optisch UND klanglich perfekte Lösung kann ich mir zur Zeit nicht leisten.
2. Der Bedienkomfort:
Ich brauche einfach die Vorstellung,an einer richtigen Kirchenorgel mit Registerwippen zu sitzen und 2 große Touchscreens anstatt Registerwippen ersticken diese Illusion im Keim.

Nimm deine DO als Spieltisch. Die Steuerung von HW/GO über die Schweller/Registerschalter von DOs ist kein Problem.
Nur zum Einrichten brauchen man wirklich einen Monitor.

Zitat
Bei volleren Registrierungen gab es immer wieder Aussetzer und auch sonst lief das Programm keineswegs fehlerfrei. Bei einer Orgel (St.Anne,Moseley)spielte immer ein Pedalregister (ich glaube Prinzipal 16) mit,auch dann,wenn ich es gar nicht registriert hatte.

Die Aussetzer hängen wahrscheinlich mit der Polyphonie-Kapazität deines Rechners zusammen.
Der zweite Punkt ist wenn höchstens ein Fehler im Sampleset - ein Verständnisproblem im Zusammenhang mit den diversen Spielhilfen von HW scheint mir aber wahrscheinlicher.
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martin
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« Antworten #138 am: 17. Oktober 2015, 10:53:25 »

Die in sich abgeschlossene Intonation eines Instrumentes ist möglicher und vermutlicher Weise eine schützenswerte künstlerische Leistung.

Die Intonation einer Orgel ist sicher ein anspruchsvolle Aufgabe.

http://www.urheberrecht.justlaw.de/urheberrechtsgesetz/2-urhg.htm
Die Planzeichnungen einer Orgel sind geschützt, aber wo würdest du da das Klangbild einer Orgel einordnen?
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Wichernkantor
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« Antworten #139 am: 17. Oktober 2015, 11:17:04 »

Eher im Bereich des "geistigen Eigentums". Eine Intonation ist m.E. schon eine "kompositorische" Leistung. Richtig gute Intonateure haben eine unverkennbare "Handschrift".
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