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Autor Thema: Digitalorgel – welches Modell soll es sein?  (Gelesen 16862 mal)
Wichernkantor
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« Antworten #110 am: 29. Dezember 2017, 13:35:56 »

Hab' ich das richtig verstanden, das das endverstärkte Signal durch den Sub geschickt und via Frequenzweiche herausgenommen wird, während das "Restsignal" unverändert an die passiven LS weitergeleitet wird - oder sind die Boxen auch aktiv?

Bei den Teufel-Komponenten, die Clemens und ich vorige Woche gehört haben, waren im Sub gleich die Endstufen für zwei Satelliten drin, so dass lediglich das vorverstärkte Signal in den Sub eigespeist werden musste.

LG
Michael
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Martin78
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« Antworten #111 am: 29. Dezember 2017, 14:58:23 »

Beim aktiven Mivoc, der jetzt am Sub-Ausgang der Concerto installiert ist (man benötigt ein Kabel Klinke 6,35mm auf Cinch), lässt sich die Trennfrequenz zwischen 40 und 180 Hertz stufenlos einstellen. Weitere Boxen sind bei mir jetzt nicht installiert, das Dave ist ja im Keller aufgebaut. „Obenrum“ finde ich die Abstrahlung der Concerto für unser kleines Arbeitszimmer überzeugend - vom Dave hatte ich auch nur den Sub dauerhaft aufgestellt.

Wenn man bedenkt, dass die 135 Euronen für diesen manierlichen Sub noch nicht mal 4% des Anschaffungspreises einer 4000-Euro-Orgel darstellt, aber klanglich wirklich einen Quantensprung ausmacht ... wie gesagt, eine klare Empfehlung zu jeder DO!
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Gloria Concerto 350 Trend
Machthorn
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« Antworten #112 am: 29. Dezember 2017, 15:51:43 »

Zitat
Hab' ich das richtig verstanden, das das endverstärkte Signal durch den Sub geschickt und via Frequenzweiche herausgenommen wird, während das "Restsignal" unverändert an die passiven LS weitergeleitet wird - oder sind die Boxen auch aktiv?
Da gehen unterschiedliche Modi. Der Mivoc hat auf jeden Fall sowohl unverstärkt angesteuert werden und nutzt dann einen eigenen Verstärker auch für den Ausgang, oder man steuert ihn von der Endstufe an, dann arbeitet er als reine Weiche. Ob der auch unverstärkte Signale an Satelliten rausgeben könnte, weiß ich nicht. Wie gut die Satellitenausgäne sind, weiß ich allerdings nicht, ich nutze die gar nicht.
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Gloria Klassik 226 Trend
Wichernkantor
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« Antworten #113 am: 29. Dezember 2017, 16:01:34 »

Der Preis ist ein absolut schlagendes Argument. Und die Einsteiger-Modelle können unten herum allesamt etwas Substanz außerhalb des Gehäuses vertragen. Bei mir laufen bisher nur die Expander über drei externe Systeme mit jeweils eigenen Subs. Die 360 hat es - jedenfalls unter den Bedingungen meiner Musizierkammer - nicht nötig, im Bass gepimpt zu werden. Außerdem, dann müsste ich alle Pedalregister nachintonieren - und dafür bin ich einfach zu faul. Denn das Eliminieren der stehenden Wellen war seinerzeit ein nervtötender Akt ...

Ich hab' einfach mal überlegt, ob man zwei Teufel-Satelliten mit einem Mivoc-Sub kombinieren könnte. Die kleinen Dinger strahlen nämlich Höhen im Winkel vom 150 Grad ohne wahrnehmbaren Abfall an den Rändern klar und transparent ab. Und da scheint mir das Geheimnis schöner und ausgeglichener Mixturen zu liegen ...

LG
Michael

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Wichernkantor
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« Antworten #114 am: 29. Dezember 2017, 16:04:49 »

Da gehen unterschiedliche Modi. Der Mivoc hat auf jeden Fall sowohl unverstärkt angesteuert werden und nutzt dann einen eigenen Verstärker auch für den Ausgang, oder man steuert ihn von der Endstufe an, dann arbeitet er als reine Weiche. Ob der auch unverstärkte Signale an Satelliten rausgeben könnte, weiß ich nicht. Wie gut die Satellitenausgäne sind, weiß ich allerdings nicht, ich nutze die gar nicht.

Da müsste man einfach mal alle Komponenten für ein "Bastelstündchen" zur Verfügung haben ...  Lachen

Mal sehen - wenn der Rentenbescheid da ist, habe ich (hoffentlich) mehr Zeit für solche Experimente.

LG
Michael


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Machthorn
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« Antworten #115 am: 30. Dezember 2017, 09:03:13 »

Zitat
Der Preis ist ein absolut schlagendes Argument.
Das ist er wirklich! Einige hier empfohlene Subs erreichen ja locker vierstellige Preise. Ich wage nicht zu behaupten, dass der Mivoc mit denen mithalten kann, aber für meine Zwecke reicht er völlig aus, klingt da richtig gut und kostet halt viel weniger.
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Gloria Klassik 226 Trend
clemens-cgn
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« Antworten #116 am: 30. Dezember 2017, 19:56:33 »

Hab' ich das richtig verstanden, das das endverstärkte Signal durch den Sub geschickt und via Frequenzweiche herausgenommen wird, während das "Restsignal" unverändert an die passiven LS weitergeleitet wird - oder sind die Boxen auch aktiv?
Bei den Teufel-Komponenten, die Clemens und ich vorige Woche gehört haben, waren im Sub gleich die Endstufen für zwei Satelliten drin, so dass lediglich das vorverstärkte Signal in den Sub eigespeist werden musste.
Lieber Michael,
die Signal-Befeuerungswege des MIVOC sind zu unterscheiden:

1. (z.B. von Concerto) mit dem reinen Subwoofersignal, daß die Orgel an einem eigenen Kanal ausgibt.
Die zu wählende Übernahme(Trenn)Frequenz sollte so gewählt werden, daß er für Tief-MitteltonLS eine wirkliche Entlastung gibt.

2. meine via Mivoc realisierte Lösung (in Ermangelung eines SubOut)
LineOut der Orgel an LineIn am Mivoc (die MIVOCS Satellitenausgänge für passive Satelliten, vermochten meinen Ohren nicht wirklich zu schmeicheln).
_____
Teufel: Die gehörten aktiven Subs unterschieden sich in 2.1 und 5.1.
Im 2.1-Betrieb (wurde auch mit Sub CM2014SW oben vorgeführt) war der LineIn (CINCH) des Subs mit LineOut der Schallquelle verbunden.
Im 5.1-Betrieb werden zusätzlich die weiteren 3 Eingänge mit Miniklinken befeuert.
In beiden Subtypen sind zwischen 2 und 5 Endstufen für die Satelliten verbaut, die entsprechend abgestimmt sind. Für die S600 Satelliten ist eine Mindestverstärkerleistung zu erfüllen Zwinkern

@Martin: Schön, daß mir wieder mal jemand vertraut und wenigstens den MIVOC mal ausprobiert.Zwinkern

Für den Mivoc an Viscount habe ich mit  ca. 120Hz gute Erfahrungen gemacht. Das Ohr muß hier letztlich im Raum die entsprechenden Entscheidungskriterium fällen, denn je nach Raum kann es zu einer erheblichen "Verdickung des Klanges" kommen. Anbei eine Orientierungstabelle ausgehend vom C im 8´:
Grundton 8´         C   66Hz
doppelte Frequenz   Oktave   2:1   c   132Hz
dreifache Frequenz   Quint   3:2   g   198Hz
damit kannst Du die abgetrennten Töne ganz gut definieren. (fröhliche Nachintonation  Phantom)
 
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Martin78
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« Antworten #117 am: 05. Januar 2018, 22:59:02 »

@Martin: Schön, daß mir wieder mal jemand vertraut und wenigstens den MIVOC mal ausprobiert.Zwinkern

Für den Mivoc an Viscount habe ich mit  ca. 120Hz gute Erfahrungen gemacht. Das Ohr muß hier letztlich im Raum die entsprechenden Entscheidungskriterium fällen, denn je nach Raum kann es zu einer erheblichen "Verdickung des Klanges" kommen. (...)
(fröhliche Nachintonation  Phantom)
Hi Clemens,

das Teil ist gut, der bleibt dauerhaft neben meiner Orgel - nicht nur zum Ausprobieren ...

120 Hz passt ungefähr zu dem, was ich eingestellt hatte - knapp zwei Drittel des "Weges" zwischen 40 und 180 Hz.

Der Sub ist gerade mal auf gut ein Viertel seiner Leistung und fettet untenrum richtig nach. In der Tat gibt es auch Verdickungen auf Es und E, da müsste ich wohl mal mit dem Editor ran. Im Moment gefällt es mir so und erinnert mich an einer Orgel, an der ich früher gelegentlich spielte, bei der bei einzelnen Tönen die Empore etwas zitterte. Da ich auch schon öfter pedaliter etwas unterbelichtete Orgeln spielen musste, finde ich (im Moment noch) die ein klein wenig überdimensionierten Bässe toll!  Engel

Schönes Wochenende!
Martin
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« Antworten #118 am: 06. Januar 2018, 10:49:46 »

Hallo Martin,
die "Vol."-Einstellung ist richtig gut, wenn man den Sub nicht mehr als Fremdkörper im Sound wahrnimmt, die Töne allerdings präsent sind  Zwinkern.
Hoffentlich spielt Dein Raum mit  Exorzist
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